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Autor: Gerhard Reischmann

Anmerkungen von Bernhard Schad

Bad Wurzach – Bernhard Schad, Vorstand der Kurhaus-Genossenschaft, hat sich am 28. April (11.31 Uhr) bei der Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ per Mail gemeldet; er legt Wert auf die Feststellung, dass die Idee zur Gründung der Kurhaus-Genossenschaft von ihm stamme. Alexandra Scherer, erneut von der Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ befragt, wiederholte, dass ein ursprünglicher Anstoß von ihr gekommen sei. Sie habe mehrfach auch gegenüber Bernhard Schad gesagt, es müsste eine Initiative aus der Bürgerschaft kommen, um das Kurhaus wiederzubeleben. So habe sie bei der Weihnachtsfeier von „Werwolf“ 2022 gegenüber Sascha Dargel (dem späteren ehrenamtlichen Vorstand der Kurhaus-Genossenschaft) eine bürgerschaftliche Lösung angeregt.

In einer weiteren Mail, bei der Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ am Abend des 28. April eingegangen (20.10 Uhr), schreibt Bernhard Schad: „Letztlich spielt es keine Rolle, wer die Idee für sich vereinnahmt. Ideen können durchaus auch parallel entstehen. Viel wichtiger ist es, dass wir alle zusammen das Projekt umgesetzt haben. Und hierbei hat Frau Scherer uns immer unterstützt. Wir sind ihr nicht nur hierfür sehr dankbar.“

Balkonkraftwerke – das interessiert die Leute

Bad Waldsee – Auf großes Interesse stieß die Informationsveranstaltung zum Thema Balkonkraftwerke im Historischen Rathaus in Bad Waldsee. Über 60 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung der Stadt Bad Waldsee sowie des Energiebündnisses Bad Wurzach/Bad Waldsee e.V. gefolgt. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt.

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MFG veranstaltete Fahrsicherheitstraining für jedermann

Arnach – Am vergangenen Wochenende (25. / 26. April) veranstaltete die Motorradfahrer-Gemeinschaft Arnach (MFG) bereits zum sechsten Mal ihr Zweirad-Fahrsicherheitstraining – und das mit großem Erfolg. Insgesamt 65 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, ihre Fahrtechnik zu verbessern und mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu gewinnen. Möglich gemacht wurde die Veranstaltung durch die großzügige Unterstützung des Ingenieurbüros Fassnacht sowie des Ziegelwerks Arnach, die ihr Firmengelände kostenfrei zur Verfügung stellten. Dafür sprachen die Organisatoren ihren besonderen Dank aus.

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Die Wärmewende kann kommen

Wangen – Geht es nach dem Interesse am Abend „Heizungstausch in Wangen“ im Baumwolllager, scheint der Wärmewende nichts mehr im Wege zu stehen. Die Veranstaltungshalle war voll mit rund 600 Interessierten, während auf der Bühne spannende Fakten zum Wangener Wärmenetz und zum Thema Wärmepumpe ausgerollt wurden.

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Florian Schiller siegte mit 53,9 Prozent

Bad Wurzach – Der neue Bürgermeister von Bad Wurzach heißt Florian Schiller. Er siegte im ersten Wahlgang deutlich.

Auf den 51-jährigen Rechtsanwalt aus Konstanz entfielen 53,9 Prozent der Stimmen. Für Amtsinhaberin Alexandra Scherer votierten 30,9 Prozent der Wähler. Da Florian Schiller mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen erreichte, wird es keine Stichwahl geben. Er hat die Wahl im ersten Anlauf gewonnen und wird sein Amt Mitte Juli antreten. Schiller ist für acht Jahre gewählt.

Die übrigen Bewerber liegen alle im einstelligen Bereich:
Sven Stöckle 7,2 Prozent
Daniela Amann 4,1 Prozent
Lukas Häfele 2,1 Prozent
Fatma Iramil 1,8 Prozent

Im Gespräch mit der Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ zeigte sich Wahlsieger Florian Schiller überglücklich. Mit einem Sieg im ersten Wahlgang habe er nicht gerechnet. Jetzt gelte es, den Blick nach vorne zu richten. Er freue sich auf einen geordneten Übergang im kooperativen Austausch mit der bisherigen Amtsinhaberin. Seiner unterlegenen Mitbewerberin wünsche er „von Herzen“ alles Gute. Der Wahlkampf sei „phasenweise konfrontativ“ gewesen. Aber im Interesse der Information der Wählerschaft sei es notwendig, die Dinge zu benennen.

Für Amtsinhaberin Alexandra Scherer (Bild), die bei der Verkündung des Ergebnisses durch Wahlleiter Klaus Schütt anwesend war, wissend, dass sie verloren hatte, war es ein ganz bitterer Tag. Hatte sie vor acht Jahren mehr als 70 Prozent geholt, so sprachen sich jetzt nur gut 30 Prozent der Wähler für eine Fortsetzung ihrer Amtszeit aus, die unter anderem wegen des Kampfes um den Turm im Ried und wegen der erst Ende 2025 offensichtlich gewordenen Schieflage des Städtischen Kurbetriebes unter einem unglücklichen Stern gestanden hatte.

Im Gespräch mit der Bildschirmzeitung sagt Alexandra Scherer, dass sie das Ergebnis „mit Respekt zur Kenntnis“ nehme. Sie habe mit ganzer Kraft für Bad Wurzach gearbeitet, sie schätze die Stadt sehr und sie übergebe die Stadt in einem guten Zustand. „Ich wünsche der Stadt alles Gute.“

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