Biberach – „Kultur in Zeiten von Corona“, das war das Thema von Steffen Dietze im Gespräch mit BLIX im Sommer 2020. Der Künstler und Musiker kam zu dem Schluss, dass die Kunst und Musik nicht „Weltretter“ sein könne, „aber eine Möglichkeit, Raum für Schönheit, für Freude und auch für Melancholie zu schaffen, dafür waren Kunst und Musik schon immer ideale Welten. Sie sind große Trostspender.“ Corona ist Vergangenheit, aber das Virus hat tiefe Spuren hinterlassen, indem es die Digitalisierung enorm beschleunigt hat und die Künstliche Intelligenz (KI) massentauglich machte. Worüber der Jazzer sich im Gespräch mit BLIX erneut seine Gedanken macht. Die KI kapert sich Kunst, Kultur und Musik und entwertet menschliche Kreativität mit verheerenden Folgen, warnt der 65-Jährige. Sein Trost: Musik live wie beim Landesjazzfestival.