Autor: Gerhard Reischmann
Mann mit Langwaffe gesichtet: Polizeieinsatz
Meckenbeuren – Mann mit Langwaffe! Diese Meldung löste einen größeren Polizeieinsatz im „Ravensburger Spieleland“ aus.
Balkonkraftwerke – das interessiert die Leute
Bad Waldsee – Auf großes Interesse stieß die Informationsveranstaltung zum Thema Balkonkraftwerke im Historischen Rathaus in Bad Waldsee. Über 60 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung der Stadt Bad Waldsee sowie des Energiebündnisses Bad Wurzach/Bad Waldsee e.V. gefolgt. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt.
Ein halbes Jahrhundert im Großen Sitzungssaal
Isny (mp) – Der Isnyer Gemeinderat hat am Montag, 27. April, eine ganz besondere Sitzung absolviert. Das Gremium kam fast auf den Tag genau 50 Jahre nach ihren erstmals im Großen Sitzungssaal des Rathauses tagenden Vorgängern zusammen.
„Für das gemeinsame Wirken wertvoll“
Isny (mp) – Vor fast genau 50 Jahren hat der Isnyer Gemeinderat erstmals im neuen großen Sitzungssaal des Rathauses getagt. Der in Neutrauchburg lebende damalige Bürgermeister Hubert Benk – an der Stadtspitze von 1968 bis 1985 – erinnert sich im Interview an den kommunalpolitisch bedeutsamen 21. April 1976.
Das Freibad Stefanshöhe öffnet bereits am Freitag, 1. Mai
Wangen – Das Wetter ist traumhaft. Die Temperaturen versprechen auch in den kommenden Tagen noch mindestens Frühling, wenn nicht Frühsommer. Deshalb öffnet das Wangener Freibad Stefanshöhe bereits am Freitag, 1. Mai, seine Tore.
Der erste Schnitt
Aufgenommen von unserem Reporter Hans Reichert am späten Nachmittag des 26. April bei Wangen.
MFG veranstaltete Fahrsicherheitstraining für jedermann
Arnach – Am vergangenen Wochenende (25. / 26. April) veranstaltete die Motorradfahrer-Gemeinschaft Arnach (MFG) bereits zum sechsten Mal ihr Zweirad-Fahrsicherheitstraining – und das mit großem Erfolg. Insgesamt 65 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, ihre Fahrtechnik zu verbessern und mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu gewinnen. Möglich gemacht wurde die Veranstaltung durch die großzügige Unterstützung des Ingenieurbüros Fassnacht sowie des Ziegelwerks Arnach, die ihr Firmengelände kostenfrei zur Verfügung stellten. Dafür sprachen die Organisatoren ihren besonderen Dank aus.
Die Wärmewende kann kommen
Wangen – Geht es nach dem Interesse am Abend „Heizungstausch in Wangen“ im Baumwolllager, scheint der Wärmewende nichts mehr im Wege zu stehen. Die Veranstaltungshalle war voll mit rund 600 Interessierten, während auf der Bühne spannende Fakten zum Wangener Wärmenetz und zum Thema Wärmepumpe ausgerollt wurden.
Gemeindewahlausschuss bestätigt Ergebnisse
Bad Wurzach – Zum letzten Mal tagte am Montagabend (27.4.) der zur Bürgermeisterwahl gebildete Gemeindewahlausschuss. Er war unter Vorsitz von Gemeinderat Klaus Schütt zusammengekommen, um die von Wahlleiter Jan Högerle vorgetragenen Wahlergebnisse amtlich zu bestätigen.
„Alles kann Nussmix“ ist Stadtmeister
Bad Wurzach – Nach dem spannenden, für die Bad Wurzacher Mannschaft Herren 1 erfolgreich absolvierten Relegationsturnier für den Aufstieg in die Volleyball-Landesliga folgte nun mit der traditionellen Volleyballstadtmeisterschaft – es war die 41. Ausgabe – das nächste Highlight für Volleyballfans.
Zeitlich begrenztes Tempo 30 auf der B 465 wird wieder aufgehoben
Reichenhofen – Die bislang werktags von 6.30 bis 8.00 Uhr geltende Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 in Reichenhofen entfällt wieder. Grund ist eine neue Busverbindung, die einen sicheren Schulweg ermöglicht.
Brücken bauen
Oh, ist das bitter: Acht Jahre hart gearbeitet und dann den Scheidebrief bekommen.
Oh, ist das schön: In der Heimatstadt sich einen Lebenstraum erfüllen.
Bad Wurzach hat gewählt. Schmerz und Freude liegen so nah beieinander.
Eine große Menschenmenge kam auf den Klosterplatz
Bad Wurzach – Wie vor acht Jahren wurde die Bürgermeisterwahl in Bad Wurzach bereits im ersten Wahlgang entschieden, so dass Stadtkapelle und Feuerwehr mit ihrem Bewirtungsstand nicht umsonst zum Klosterplatz gekommen waren. Florian Schiller schaffte auf Anhieb die erforderliche Mehrheit.
Florian Schiller siegte mit 53,9 Prozent
Bad Wurzach – Der neue Bürgermeister von Bad Wurzach heißt Florian Schiller. Er siegte im ersten Wahlgang deutlich.
Auf den 51-jährigen Rechtsanwalt aus Konstanz entfielen 53,9 Prozent der Stimmen. Für Amtsinhaberin Alexandra Scherer votierten 30,9 Prozent der Wähler. Da Florian Schiller mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen erreichte, wird es keine Stichwahl geben. Er hat die Wahl im ersten Anlauf gewonnen und wird sein Amt Mitte Juli antreten. Schiller ist für acht Jahre gewählt.
Die übrigen Bewerber liegen alle im einstelligen Bereich:
Sven Stöckle 7,2 Prozent
Daniela Amann 4,1 Prozent
Lukas Häfele 2,1 Prozent
Fatma Iramil 1,8 Prozent
Im Gespräch mit der Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ zeigte sich Wahlsieger Florian Schiller überglücklich. Mit einem Sieg im ersten Wahlgang habe er nicht gerechnet. Jetzt gelte es, den Blick nach vorne zu richten. Er freue sich auf einen geordneten Übergang im kooperativen Austausch mit der bisherigen Amtsinhaberin. Seiner unterlegenen Mitbewerberin wünsche er „von Herzen“ alles Gute. Der Wahlkampf sei „phasenweise konfrontativ“ gewesen. Aber im Interesse der Information der Wählerschaft sei es notwendig, die Dinge zu benennen.

Für Amtsinhaberin Alexandra Scherer (Bild), die bei der Verkündung des Ergebnisses durch Wahlleiter Klaus Schütt anwesend war, wissend, dass sie verloren hatte, war es ein ganz bitterer Tag. Hatte sie vor acht Jahren mehr als 70 Prozent geholt, so sprachen sich jetzt nur gut 30 Prozent der Wähler für eine Fortsetzung ihrer Amtszeit aus, die unter anderem wegen des Kampfes um den Turm im Ried und wegen der erst Ende 2025 offensichtlich gewordenen Schieflage des Städtischen Kurbetriebes unter einem unglücklichen Stern gestanden hatte.
Im Gespräch mit der Bildschirmzeitung sagt Alexandra Scherer, dass sie das Ergebnis „mit Respekt zur Kenntnis“ nehme. Sie habe mit ganzer Kraft für Bad Wurzach gearbeitet, sie schätze die Stadt sehr und sie übergebe die Stadt in einem guten Zustand. „Ich wünsche der Stadt alles Gute.“
Artikel-Übersicht
Bad Wurzach (rei) – Die Bildschirmzeitung hat zur Bürgermeisterwahl bisher diese Artikel veröffentlicht:
Erste Eindrücke vom Bad Waldseer Kulturwochenende
Bad Waldsee – Heute ist der zweite Tag des Bad Waldseer Kulturwochenendes. Hier erste Eindrücke, eingefangen von Erwin Linder mit der Kamera. Auch unsere Reporter Peter Lutz und Hans Reichert waren und sind in der Stadt unterwegs. Wir berichten in unregelmäßigen Abständen.
Deutsch-Chinesische Freundschaft
Beim Tag der Kulturen in Bad Waldsee (25.4.) nahm unser Reporter Hans Reichert dieses Bild auf. Es zeigt Tänzerinnen des Deutsch-Chinesischen Freundeskreises Bodensee e. V.
Viele Bilder von der Musiknacht
Leutkirch – „Leutkirch isch geil.“ So die Aufschrift auf Handgelenk-Kontrollbändchen von „Leutkirch Events“. Diese musste sich umbinden lassen, wer da durch die Mitte der Nibelstadt ziehen wollte, um in 18 Locations von 14 Live-Bands und 13 DJs am Samstagabend ordentlich was Genussvolles in die Ohren zu bekommen. Samt Schmackhaftem in den Straßen –æ von der Bratwurst bis zu süßen Darbietungen. Unser Reporter Julian Aicher war mit seinem iPhone rund drei Stunden dort unterwegs.
Knisternde Nerven
Ganz bestimmt ist es ein Familienroman, in gewisser Weise auch ein Abenteuerroman, ein Roadmovie in Buchform ebenfalls, und vielleicht handelt es sich sogar um einen Heimatroman, mit zweifellos furiosem Ende – Unwetterwarnung in den Bergen und fulminante Rettungsaktion inklusive. All das bannt die Autorin Birgit Birnbacher auf schmale zweihundert Seiten und in neunundzwanzig Kurzkapitel. In deren Zentrum steht eine außergewöhnliche Mutter-Sohn-Beziehung, die regelrecht Funken schlägt. Denn beide haben „knisternde Nerven“, wie es an einer Stelle passend heißt. Will bedeuten: Sie stecken voller überbordender Energie, die Fokussierung auf den regelgeleiteten Alltag will oftmals nicht gelingen. Diagnostisch spricht man hier wohl von einem Defizit der Aufmerksamkeit (ADHS) oder, respektvoller, von einer Form der Neurodivergenz.
Bilder vom Maibaum-Stellen in Hauerz
Hauerz – Wenn im Allgäu der April sich dem Ende zuneigt, dann liegt etwas in der Luft, das man nicht im Kalender nachschlagen muss: Maibaumzeit. Auch in der Dorfmitte von Hauerz ist das zu spüren, als sich am Samstag vor dem 1. Mai die ersten Helfer versammeln. Es wird gelacht, angepackt und gebunden – Girlanden aus frischem Grün liegen bereit in geübten Händen, Zunftzeichen werden mit Sorgfalt angebracht.
Klassentreffen der Baubranche – mit Glamourfaktor
Aitrach – Die Szene wirkt fast wie ein Klassentreffen der Baubranche: Männer in Arbeitskleidung stehen in kleinen Gruppen vor der Halle in Aitrach, Weißwurst auf dem Teller, alkoholfreies Weizenbier in der Hand. Man kennt sich, man duzt sich. Gastgeber Friedrich Gebhart geht von Tisch zu Tisch, bleibt stehen, fragt nach, hört zu. „Wie geht’s Gschäft?“ – „Mir könntet meh baue, dia Leut´ kaufet it!“ Gesprächsfetzen wie diese mischen sich mit Lachen und dem Klirren von Gläsern. Die Sonne scheint, die Stimmung ist offen, direkt, bodenständig. Es ist das GISOTON-Seminar, und schon vor Beginn zeigt sich: Hier wird nicht um den heißen Brei geredet.
Ortsheimatpfleger Gebhard Baumann führte durch Alt-Arnach
Arnach – Unter dem Motto „Was unsere alten Häuser so erzählen“ führte Ortsheimatpfleger Gebhard Baumann am vergangenen Samstag (18.4.) rund 30 Interessierte Personen, darunter auch einige ehemalige Arnacher, bei einem Rundgang an 13 ausgewählte Orten und Straßen innerhalb des Dorfes und erklärte dabei die Bauentwicklung Arnachs anhand von Bauernhäusern (Lehengüter, Sölden), Handwerkerhäusern, Ausgedinghäusern und ihren verschiedenen Baustilen. Der historische Dorfrundgang wurde am Folgetag wiederholt.
Wasser strahlt nicht
26. April 1986: „Größter anzunehmender Unfall“ (GAU) im sowjetisch-ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl. Es wird weltweit offensichtlich: Atomkraft ist lebensgefährlich. Und die Alternativen? In Zeitungsanzeigen erklärten atomar-fossile deutsche Stromkonzerne am 6. Mai 1986, sie nutzen die umweltfreundliche Wasserkraft, „soweit es unsere Flüsse erlauben“. Diese Aussage war damals eine Nebelkerze. Eine Beruhigungspille. Ein leeres Versprechen.


















