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Wolfegg – Der 52-jährige Tatverdächtige, der sich am Montag (29.6.) in der Nähe von Wolfegg an einem Kind vergangen haben soll (wir berichteten), befindet sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg wurde der dringend tatverdächtige 52-Jährige am Freitagvormittag (3.7.) einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehl wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes sowie Freiheitsberaubung erließ und diesen in Vollzug setzte. Im Rahmen der Haftvorführung räumte der 52-Jährige die Tat ein. Er wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Den Angaben des Kindes zufolge soll der Verdächtige das Mädchen am 29. Juni gegen 12.20 Uhr im Bereich des Wolfegger Rathauses angesprochen und in seinem Auto mitgenommen haben. Der Unbekannte soll mit der Neunjährigen in ein Waldstück zwischen Grimmenstein und Metzisweiler gefahren sein.
Nach der Sicherung diverser Spuren unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat durch die Kriminaltechnik der Kriminalpolizeidirektion Friedrichshafen wurden diese in den letzten Tagen unter anderem vom Kriminaltechnischen Institut des Landeskriminalamts Baden-Württemberg untersucht und ausgewertet. Hierbei erhärtete sich am Mittwochabend der zunächst vage Verdacht, dass das Kind nicht nur im Fahrzeug mitgenommen, sondern mutmaßlich auch sexuell missbraucht wurde. Die weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen führten die Beamten schließlich auf die Spur des 52-Jährigen. Der aus dem östlichen Teil des Landkreises Ravensburg stammende deutsche Staatsbürger wurde am Donnerstagnachmittag widerstandslos festgenommen. Die Ermittlungen der zwanzigköpfigen Ermittlungsgruppe „Stein“ der Kriminalpolizei Friedrichshafen zum genauen Tatablauf dauern an.



























