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Der große Bad Wurzacher Rad- und Wandertag (3)

Spiel und Spaß rund um die Haidgauer Halle

Foto: Uli Gresser
Falkner Daniel Paulat mit seinem Wüstenbussard hatte viele Zuschauer; seine Vorführung war einer der Höhepunkte des Haidgau-Festes.
veröffentlicht am: 02.07.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Haidgau – Beim diesjährigen Rad- und Wandertag, der Gruppen aus der Kernstadt und allen Ortschaften nach Haidgau führte, sorgten die Vereine, aber auch private Initiativen für ein attraktives Rahmenprogramm dieses die Großgemeinde verbindenden Tages.

Impressionen vom Haidgau-Fest. Weitere Bilder in der Galerie. Fotos: Uli Gresser

Gleich neben der Halle befindet sich der Boule/Petanque-Platz, auf dem die Sportgemeinschaft Haidgau ein Boule-Turnier anbot. Für etwas Abkühlung vor allem bei den Kindern sorgte die Feuerwehr mit ihren „Wasserspielen“ beim Kindergarten. Direkt neben dem Halleneingang und rund um die Halle war der Parcours für Kinder – zum Beispiel mit Dosenwerfen – an dessen Ende Preise auf die Besten warteten.

Die Oldtimerfreunde Haidgau verbreiteten in der Dangelspitzstraße mit ihren Traktoren Oldies Nostalgie. Da war vom kleinen „Holder“ aus den Fünfzigerjahren über einige 60er- und 70er-Jahre-Modelle, wie etwa eines der letzten Lanz-Aulendorf-Modelle, bis hin zum großen John Deere aus den 90er-Jahren eine aufschlussreiche Palette an Entwicklung landwirtschaftlicher Zugmaschinen zu sehen.

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Am späteren Nachmittag versammelten sich viele Gäste bei der Dorfwiese beim Gemeindehaus St. Josef, denn dort präsentierte Falkner Daniel Paulat seine Greifvögel. Er eröffnete seine Vorführung mit einem vor allem in arabischen Ländern sehr beliebten Sakerfalken, die rund viermal so groß sind wie die bei uns heimischen Turm- und Wanderfalken. Bei der Jagd kann dieser Falke, der sehr gerne die berühmte „Falken-Haube“ trägt, im Sturzflug bis zu 250 Stundenkilometer schnell werden, während seine „Höchstgeschwindigkeit“ in der Horizontalen immerhin 120 km/h betragen kann. Körperlich noch größer ist der amerikanische Wüstenbussard mit seiner beeindruckenden Spannweite seiner Flügel. Geradezu zierlich dagegen das mitgebrachte Uhuweibchen.

Zum Abschluss des Tages hat Ortsvorsteherin Ernestina Frick eine Gruppe Interessierter  durch „ihre“ Ortschaft geführt. Dabei warf sie Blicke auf die Vergangenheit, die im Falle Haidgaus mit seinen schon weit über 1200 (bekannten) Jahren so manche Geschichte zu erzählen weiß. Aber auch die gegenwärtige Situation der Ortschaft wurde thematisiert. Und  es wurde von ihr auch ein kleiner Blick in die Zukunft geworfen, etwa wie es jetzt nach der Erschließung mit dem Baugebiet bei der Vergabe der Bauplätze weitergeht.
Text und Fotos: Uli Gresser

Viele Bilder in der Galerie

Unter „Lesen Sie hierzu auch“ finden Sie nachstehend Berichte zum Auftakt-Gottesdienst und zu den Festaktivitäten in der Halle. Damit ist unsere dreiteilige Berichterstattung zum großen Bad Wurzacher Rad- und Wandertag, der heuer nach Haidgau führte, abgeschlossen.

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