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Florian Schiller siegte mit 53,9 Prozent

Bad Wurzach – Der neue Bürgermeister von Bad Wurzach heißt Florian Schiller. Er siegte im ersten Wahlgang deutlich.

Auf den 51-jährigen Rechtsanwalt aus Konstanz entfielen 53,9 Prozent der Stimmen. Für Amtsinhaberin Alexandra Scherer votierten 30,9 Prozent der Wähler. Da Florian Schiller mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen erreichte, wird es keine Stichwahl geben. Er hat die Wahl im ersten Anlauf gewonnen und wird sein Amt Mitte Juli antreten. Schiller ist für acht Jahre gewählt.

Die übrigen Bewerber liegen alle im einstelligen Bereich:
Sven Stöckle 7,2 Prozent
Daniela Amann 4,1 Prozent
Lukas Häfele 2,1 Prozent
Fatma Iramil 1,8 Prozent

Im Gespräch mit der Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ zeigte sich Wahlsieger Florian Schiller überglücklich. Mit einem Sieg im ersten Wahlgang habe er nicht gerechnet. Jetzt gelte es, den Blick nach vorne zu richten. Er freue sich auf einen geordneten Übergang im kooperativen Austausch mit der bisherigen Amtsinhaberin. Seiner unterlegenen Mitbewerberin wünsche er „von Herzen“ alles Gute. Der Wahlkampf sei „phasenweise konfrontativ“ gewesen. Aber im Interesse der Information der Wählerschaft sei es notwendig, die Dinge zu benennen.

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Für Amtsinhaberin Alexandra Scherer (Bild), die bei der Verkündung des Ergebnisses durch Wahlleiter Klaus Schütt anwesend war, wissend, dass sie verloren hatte, war es ein ganz bitterer Tag. Hatte sie vor acht Jahren mehr als 70 Prozent geholt, so sprachen sich jetzt nur gut 30 Prozent der Wähler für eine Fortsetzung ihrer Amtszeit aus, die unter anderem wegen des Kampfes um den Turm im Ried und wegen der erst Ende 2025 offensichtlich gewordenen Schieflage des Städtischen Kurbetriebes unter einem unglücklichen Stern gestanden hatte.

Im Gespräch mit der Bildschirmzeitung sagt Alexandra Scherer, dass sie das Ergebnis „mit Respekt zur Kenntnis“ nehme. Sie habe mit ganzer Kraft für Bad Wurzach gearbeitet, sie schätze die Stadt sehr und sie übergebe die Stadt in einem guten Zustand. „Ich wünsche der Stadt alles Gute.“

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TSG-Trainer danken für Unterstützung der Jugend

Bad Wurzach – Im Namen der TSG Bad Wurzach, insbesondere unserer E-Jugend (Kinder im Alter von 9 bis 11 Jahren), möchten wir uns herzlich bedanken. Ein besonderer Dank gilt der Firma myonic GmbH in Leutkirch für die großzügige Unterstützung durch einen neuen Trikotsatz (1.500 €) für unsere Mannschaften E1 und E2. Diese Unterstützung bedeutet für unsere Kinder sehr viel und stärkt den Teamgeist sowie die Freude am Sport.

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Viele Bilder von der Musiknacht

Leutkirch – „Leutkirch isch geil.“ So die Aufschrift auf Handgelenk-Kontrollbändchen von „Leutkirch Events“. Diese musste sich umbinden lassen, wer da durch die Mitte der Nibelstadt ziehen wollte, um in 18 Locations von 14 Live-Bands und 13 DJs am Samstagabend ordentlich was Genussvolles in die Ohren zu bekommen. Samt Schmackhaftem in den Straßen –æ von der Bratwurst bis zu süßen Darbietungen. Unser Reporter Julian Aicher war mit seinem iPhone rund drei Stunden dort unterwegs.

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Knisternde Nerven

Ganz bestimmt ist es ein Familienroman, in gewisser Weise auch ein Abenteuerroman, ein Roadmovie in Buchform ebenfalls, und vielleicht handelt es sich sogar um einen Heimatroman, mit zweifellos furiosem Ende – Unwetterwarnung in den Bergen und fulminante Rettungsaktion inklusive. All das bannt die Autorin Birgit Birnbacher auf schmale zweihundert Seiten und in neunundzwanzig Kurzkapitel. In deren Zentrum steht eine außergewöhnliche Mutter-Sohn-Beziehung, die regelrecht Funken schlägt. Denn beide haben „knisternde Nerven“, wie es an einer Stelle passend heißt. Will bedeuten: Sie stecken voller überbordender Energie, die Fokussierung auf den regelgeleiteten Alltag will oftmals nicht gelingen. Diagnostisch spricht man hier wohl von einem Defizit der Aufmerksamkeit (ADHS) oder, respektvoller, von einer Form der Neurodivergenz.

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Bilder vom Maibaum-Stellen in Hauerz

Hauerz – Wenn im Allgäu der April sich dem Ende zuneigt, dann liegt etwas in der Luft, das man nicht im Kalender nachschlagen muss: Maibaumzeit. Auch in der Dorfmitte von Hauerz ist das zu spüren, als sich am Samstag vor dem 1. Mai die ersten Helfer versammeln. Es wird gelacht, angepackt und gebunden – Girlanden aus frischem Grün liegen bereit in geübten Händen, Zunftzeichen werden mit Sorgfalt angebracht.

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Klassentreffen der Baubranche – mit Glamourfaktor

Aitrach – Die Szene wirkt fast wie ein Klassentreffen der Baubranche: Männer in Arbeitskleidung stehen in kleinen Gruppen vor der Halle in Aitrach, Weißwurst auf dem Teller, alkoholfreies Weizenbier in der Hand. Man kennt sich, man duzt sich. Gastgeber Friedrich Gebhart geht von Tisch zu Tisch, bleibt stehen, fragt nach, hört zu. „Wie geht’s Gschäft?“ – „Mir könntet meh baue, dia Leut´ kaufet it!“ Gesprächsfetzen wie diese mischen sich mit Lachen und dem Klirren von Gläsern. Die Sonne scheint, die Stimmung ist offen, direkt, bodenständig. Es ist das GISOTON-Seminar, und schon vor Beginn zeigt sich: Hier wird nicht um den heißen Brei geredet.

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Ortsheimatpfleger Gebhard Baumann führte durch Alt-Arnach

Arnach – Unter dem Motto „Was unsere alten Häuser so erzählen“ führte Ortsheimatpfleger Gebhard Baumann am vergangenen Samstag (18.4.) rund 30 Interessierte Personen, darunter auch einige ehemalige Arnacher, bei einem Rundgang an 13 ausgewählte Orten und Straßen innerhalb des Dorfes und erklärte dabei die Bauentwicklung Arnachs anhand von Bauernhäusern (Lehengüter, Sölden), Handwerkerhäusern, Ausgedinghäusern und ihren verschiedenen Baustilen. Der historische Dorfrundgang wurde am Folgetag wiederholt.

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Wasser strahlt nicht

26. April 1986: „Größter anzunehmender Unfall“ (GAU) im sowjetisch-ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl. Es wird weltweit offensichtlich: Atomkraft ist lebensgefährlich. Und die Alternativen? In Zeitungsanzeigen erklärten atomar-fossile deutsche Stromkonzerne am 6. Mai 1986, sie nutzen die umweltfreundliche Wasserkraft, „soweit es unsere Flüsse erlauben“. Diese Aussage war damals eine Nebelkerze. Eine Beruhigungspille. Ein leeres Versprechen.

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Löwenzahnzeit

Ende April blüht der Löwenzahn. Aus dem grünen Allgäu wird das gelbe Allgäu. Die Kehrseite der gelben Pracht: Sie ist ein Indiz für die starke – da und dort womöglich überstarke – Düngung. Das massenhafte Auftreten steht auch für Verarmung bei der Grasartenvielfalt. Die Aufnahme hat Hedy Baumgärtner gemacht. Wie die volle Blüte in einigen Wochen ausschauen wird, sieht man hier:

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Hochmotorisierter BMW M2 überschlug sich mehrfach

Neufra – Am Samstag (25.4.) gegen 16.00 Uhr befuhr ein 29-jähriger Lenker eines BMW M2 Coupe die L448 von Freudenweiler kommend in Richtung Neufra. Mit dem Fahrzeuglenker befanden sich noch zwei weitere Personen im Alter von 18 und 20 Jahren im Fahrzeug. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit kam das Fahrzeug in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum, was dazu führte, dass sich das Fahrzeug mehrfach überschlug und auf dem Fahrzeugdach in Endstellung gelangte. Alle drei Insassen wurden schwerverletzt in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Der Sachschaden wird auf ca. 70.000 Euro geschätzt.

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Bad Wurzach-Info präsentiert Jubiläumskarten

Bad Wurzach – Anlässlich des 90-jährigen Bestehens des Moorbadewesens in Bad Wurzach hat die Bad Wurzach-Info zwei spezielle Jubiläumspostkarten herausgegeben. Die Motive wurden in Anlehnung an historische Werbeprospekte der städtischen Kurverwaltung ausgewählt und sind ab sofort kostenfrei in der Bad Wurzach-Info erhältlich (solange der Vorrat reicht).

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Fragile Meisterwerke in der Marienkapelle

Isny – Klar: Ostern ist vorbei. Die großen Deko-Ostereieier sind aus den Schaufenstern verschwunden, ebenso wie aus den Supermarktregalen die goldenen Schokohasen mit dem Glöckchen um den Hals. Nach dem Kirchenkalender dauert die Osterzeit aber noch bis Pfingsten. Daher steht in der Marienkapelle Friedrich Hechelmanns so besonderer Osterbaum auch noch bis dahin.

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Betrunken und mit gewildertem Fisch kontrolliert

Leutkirch – Nach einem Hinweis auf Fischwilderei am Emerlander Weiher kontrollierte eine Streife des Polizeireviers Leutkirch am Freitagabend, gegen 19.30 Uhr ein Elektrofahrzeug mit zwei Personen. Bei der Kontrolle der 25 und 46 Jahren alten Männer stellten die Beamten Angeln und einen augenscheinlich frisch gefangenen Fisch fest.

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Männerchor Seibranz begeisterte gemeinsam mit dem „HeartChor“ aus Ingerkingen

Seibranz – Der Männerchor Frohsinn Seibranz lud zu seinem diesjährigen Frühjahrskonzert, das er gemeinsam mit dem gemischten „HeartChor“ aus Ingerkingen gestaltete, in den Dorfstadel in Ziegelbach ein und sehr viele, darunter auch Bürgermeisterin Alexandra Scherer, nahmen die Einladung an.

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