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Himmelfahrtsrock beim 48. Dietmannser Frühlingsfest

Barbed Wire sorgten für einen perfekten Festauftakt

Foto: Uli Gresser
Ein perfekter Start in Dietmanns.
veröffentlicht am: 15.05.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Dietmanns – Der Musikverein Dietmanns lud zum Auftakt des 48. Traditionellen Dietmannser Frühlingsfests zum „Himmelfahrtsrock“. Die Top-Showband „Barbed Wire“ aus Tauberbischofsheim sorgte mit ihrem musikalischen Mix aus Oldies, Schlagern und aktuellen Hits aus den Charts sowie ihrer perfekten Bühnenshow für ein volles Festzelt und beste Partylaune bei den Himmelfahrtsrockern.

Wer die Band kennt, weiß: Das ist keine Show, die da aufs Publikum zukommt, das ist eine Ansage. LED-Video-Walls, Pyro-Elemente, Feuersäulen, eine Mega-Sound-Anlage und ein Repertoire von Lady Gaga bis Rammstein und von Italo-Pop-Hits bis zu Klassikern der Rockgeschichte bringen mit ihrer unglaublichen Energie jeden Dance Floor zum Beben.

Die Showband Barbed Wire hat seit vergangenes Jahr eine neue Besetzung mit einem neuen Frontsänger und Akustikgitarristen. Die aktuelle Besetzung besteht nun aus Bastian Ludäscher (Gitarre), Philipp Zink (Gesang), Christian Gottwein (Schlagzeug), Selina Dembinski Mateo (Gesang), Nico Sparrow (Gesang) und Tim Wenzl (Bass). „Modernste Lichttechnik, riesige  Soundanlage, Pyro-Elemente, Feuersäulen, eine Video-Wand, 3 LED-Walls, lassen keine Wünsche offen,“ so beschreibt Backstage Pro, das Profinetzwerk für die Musikszene, die Coverband aus Tauberbischofsheim. Die Band, die bereits auf dem berühmten Wacken-Heavy Metal-Festival aufgetreten ist und auch bei DSDS weit gekommen ist, wurde mit dem Fachmedienpreis ,Beste und erfolgreichste Showband Deutschlands´ ausgezeichnet. Dass an diesem Mittwochabend etwas ganz besonderes über die Bühne des Frühlingsfest-Festzeltes ging, war schon vorher klar:  Der Auftritt des Sextetts wird in diesem Jahr der einzige im Umkreis von 150 Kilometern sein.

Nach dem Opener mit Phil Collins´ „In the Air tonight“ und Bruce Springsteen´s „Born in the USA“ war das Publikum – von jugendlich bis Ü-40 – sofort „On Fire“. Die Musik hielt das Publikum bis weit in den frühen Morgen auf Trab mit Songs wie „Run around Sue, Jailhouse Rock oder Rama Lama Ding Dong“. Hier konnte perfekt abgetanzt werden. Oder „Summer of 69“, den Song von Bryan Adams, kennen sowieso alle: Die Generation, die in der Blüte ihres Lebens standen, als der Song 1985 als Single erschien,  oder die Jugendlichen, die dank sozialer Medien und Youtube den Song kennen und lieben gelernt haben. Dementsprechend waren  alle Altersgruppen bei diesem berühmten Rock-Klassiker mit dabei.

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Vom Dorfdisco-Medley bis zu Nena´s Reise „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“. Von der  Westerland-Sehnsucht der Ärzte bishin zum Lady Gaga-Medley. Von „Neue Deutsche Welle“ bis Heavy Metal, und den Toten Hosen insgesamt, das Repertoire der Barbed Wire ist unheimlich universell.

Ob sich das Publikum später auf den Highway to Hell (=Bar) für den nächsten Morgen begab, die Band jedenfalls zeigte sich auch für Huldigungen bei „Angels“ oder „Simply the Best“ und im Gegensatz zu ihrem Namen (=Stacheldraht) für alles offen.

Es war also ein wirklich gelungener Abend. Und es ist immer wieder erstaunlich, wie die Musiker des MVD fast das halbe Dorf, das ohne seine Weiler rund 600 Einwohner zählt, zur Unterstützung motivieren – 282 Helfer sind an den fünf Tagen bei rund 750 Arbeitseinsätzen zugange. Und wie die Musiker selbst es immer wieder schaffen, nach einer oft sehr kurzen Nacht am Himmelfahrtsmorgen zuerst das Zelt zu bestuhlen und danach wieder topfit beim Vatertags– Frühschoppen selbst auf der Bühne zu stehen und mit ihren blasmusikalischen Klassikern für beste Stimmung zu sorgen.

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