Bad Wurzach – Die Wetterprognosen waren so, dass man es riskieren konnte. Punkt 21.00 Uhr setzte sich am Sonntagabend die Prozession unter den Klängen der Stadtkapelle in Bewegung Richtung Gottesberg. Doch schon bei den ersten Schritten begann es zu tröpfeln. Und der Regen wurde immer stärker. Unser Reporter Ui Gresser berichtet:
Isny – „Eure Arbeit wird wertgeschätzt.“ So Stadtrat Gebhard Mayer (Freie Wähler) am Montagabend im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats in Richtung etlicher Flüchtlingsbetreuerinnen von der Diakonie Isny. Für 2025 legen diese Frauen ihren Jahresbericht vor.
Montagabend. Im Sitzungssaal des Isnyer Rathauses ringt der Verwaltungsausschuss um einen Kompromiss. Ziel: Die vielflach gelobte Flüchtlings-Betreuungsarbeit der Diakonie weiterhin möglich machen.
Mit genügend Geld. Dieses fehlt aber allgemein in der Stadtkasse. Und zwar auch deshalb, weil „politisch Verantwortliche“ im fernen Stuttgart und im noch weiter entfernten Berlin zwar wuchtige Beschlüsse fassen, dann aber nicht genügend Geld dafür den Gemeinden zufließen lassen.
So etwa beim Ausbau der Kinderbetreuung. Oder auch bei der Flüchtlingsberatung. Dabei handelt es sich gar nicht um eine rein milde Gabe, sondern um begleitende Beihilfe dazu, dass die so beratenen Geflohenen sich ordentlich ins deutsche Arbeitsleben eingliedern. Dort werden sie gebraucht – etwa in der Gastronomie oder der Pflege.
Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir hat kürzlich zu Beginn seiner Regierungszeit erklärt, das Land werde den Gemeinden keine Aufgaben mehr zuschieben, ohne zu klären, mit welchem Landesgeld dafür die Rathäuser rechnen dürfen. Eine klare Ansage. Gut so!
Ihr sollten jetzt auch ebenso nachprüfbar finanziellen Folgen folgen. Mit Geld vom Land. Denn noch nie erhielt der deutsche Staat so viel Steuern wie heutzutage. Dann darf von ihm erwartet werden, dass er damit sinnvoll umgeht. Auch von Stuttgart aus in die Gemeinden des Landes. Julian Aicher
Bad Waldsee – Bereits zum 28. Mal hat die Firma Omnibus-Müller ihren Sozialen Förderpreis verliehen. In der Mensa der Döchtbühlschule wurden am Dienstag (7.7.) Schülerinnen und Schüler aus Bad Waldsee und Bergatreute ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für ihre Mitschüler, ihre Schule oder für andere Menschen einsetzten.
Bad Waldsee – Der Waldseer VfB-Fanclub „Bollwerk Süd“ blickt auf eine außergewöhnliche und ereignisreiche Saison zurück. Mit inzwischen mehr als 200 Mitgliedern durfte die Fangemeinschaft zahlreiche unvergessliche Momente rund um ihren VfB Stuttgart erleben.
Leutkirch / Ochsenhausen – Bei Lions-Clubs steht zur Jahresmitte stets der Stabwechsel an. So übergab jetzt Dr. Manfred Schraag bei einer Feier in Ochsenhausen die Präsidentschaft des Leutkircher Clubs an Ilona Szász. 2026 ist überdies ein besonderes Jahr: Gegründet 1965, wurde der Service-Club dann 1966, also vor 60 Jahren, festlich aus der Taufe gehoben. Aus diesem Anlass hat man jetzt auch einmal Bilanz gezogen: Allein in den letzten zwanzig Jahren wurden über Aktionen wie den jährlichen zweitägigen Flohmarkt sowie den seit 2020 laufenden Verkauf der Lions-Adventskalender stattliche 566 000 Euro für gute Zwecke gesammelt.
Leutkirch – Der nächste Stammtisch des CDU-Stadtverbandes Leutkirch findet am Freitag, 10. Juli, um 19.30 Uhr in der Vinothek WEINWÜNSCHE statt. Der Stammtisch ist offen für alle Interessierten und bietet Gelegenheit zum Austausch über aktuelle politische Themen sowie zum Gespräch mit kommunalen Mandatsträgern.
Wangen – Der Kindergarten „Pusteblume“ in den Auwiesen ist seit einigen Monaten in Betrieb. Am Samstag, 11. Juli, kann ihn sich die interessierte Öffentlichkeit von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr beim „offenen Nachmittag“ anschauen.
Bad Waldsee – Die befestigten Grillstellen der Stadt Bad Waldsee können ab sofort wieder genutzt werden. Dabei sind jedoch einige wichtige Sicherheitsvorgaben zu beachten: Offene Feuer mit starkem Funkenflug sind nicht erlaubt. Zum Grillen wird die Verwendung von Grillkohle empfohlen.
Außerdem weist die Stadt darauf hin, dass das gesetzliche Rauchverbot im Wald vom 1. März bis 31. Oktober weiterhin gilt und unbedingt einzuhalten ist.
Die Grillstellen können wie folgt reserviert werden:
Isny – Das Regionale Energieforum Isny (REFI) organisiert wieder eine Besichtigungsfahrt. Am Samstag, 18. Juli, geht es nach Kempten zur Müllverbrennungsanlage der ZAK, mit deren Abwärme in Kempten viele Haushalte über ein Fernwärmenetz versorgt werden. Die etwas mehr als zweistündige Besichtigung startet um 9.30 Uhr. Zuerst gibt es einen Info-Film und danach eine Führung durch die Anlage. Verbindliche Anmeldungen sind nur bis Donnerstag, 9. Juli, 12.00 Uhr unter fischer@energieforum-isny.de möglich. Wer sich zuerst anmeldet, bekommt einen Platz. Die Anfahrt erfolgt mit Privat-PKW (eventuell Vereins-Bus); es werden keine Gebühren erhoben, aber eine Spende für REFI wird gern entgegengenommen.
Weingarten – Frisch, fruchtig und mit viel ehrenamtlichem Einsatz entstanden: Die Weinbergfreunde haben im Klostergarten traditionell den neuen Jahrgang des Martinsbergs präsentiert. Im vergangenen Sommer rund um die Basilika gereift und im September sorgfältig von Hand verlesen, sind aus den Trauben rund 1000 Liter Johanniter gekeltert worden.
Friedrichshafen – Die versehentliche Auslösung der Gefahrenmeldeanlage am Schulzentrum in der Steinbeisstraße in Friedrichshafen hat am Mittwochmorgen für einen Großeinsatz der Polizei und des Sanitätsdienstes gesorgt. Der Alarm wurde gegen 8.15 Uhr ausgelöst, woraufhin sich die rund 600 Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrpersonal der Verbundschule in ihren Klassenräumen einschlossen. Der Informationsdienst SWD sprach zu jenem Zeitpunkt von Amoklauf-Verdacht. Schnell stellte sich heraus, dass nach derzeitigem Erkenntnisstand eine unbeabsichtigte Fehlbedienung an einem Auslöseschalter Grund für die Alarmauslösung war und keine tatsächliche Gefahrenlage bestand.
Bad Waldsee – Das nächste Tauschringtreffen findet am 27. Juli um 19.00 Uhr statt. Treffpunkt: das Bistro im Seenema, Biberacher Straße 29, Bad Waldsee.
Eintürnen – Der Ortschaftsrat Eintürnen kommt am 15. Juli in öffentlicher Sitzung zusammen (20.00 Uhr, Sitzungssaal Rathaus Eintürnenberg). Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte (TOP):
Wangen – Am Landwirtschaftlichen Zentrum Baden-Württemberg in Wangen im Allgäu hat das Land sieben neue Molkereimeister geehrt, die als hochqualifizierte Fachkräfte die regionale Milchveredelung unterstützen. Zur Übergabe der Meisterbriefe am 4. Juli war eigens Landwirtschaftsministerin Marion Gentges nach Wangen gekommen. Überreicht bekam den Meisterbrief auch eine frischgebackene Meisterin aus Wangen: Felicitas Salome Graf.
Stuttgart / Isny – Die Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG (VBAO) fördert die Mobilität von Vereinen und gemeinnützigen Einrichtungen in ihrem Geschäftsgebiet, das von Lindau bis Laupheim reicht. Im Verbreitungsgebiet der Bildschirmzeitung wurden vier Vereinigungen mit einer Mobilitätshilfe bedacht: der DRK-Ortsverein Isny e.V., die DLRG Ortsgruppe Wangen, der SV Arnach e.V. sowie die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Wolfegg. Die Fahrzeuge werden den Empfängern für drei Jahre auf Leasingbasis zur Verfügung gestellt; die anfallenden Leasingraten übernimmt die VBAO. Vor kurzem fand die Übergabe der sogenannten VRmobile in Stuttgart statt. Nachstehend die Mitteilung der VBAO:
Reute – Im Rahmen des Festaktes „1100 Jahre Reute“ am vergangenen Samstag (4.7.) wurde eine Tafel zur Ortsgeschichte enthüllt. Sie war vom Arbeitskreis Heimatpflege der Solidarischen Gemeinde Reute-Gaisbeuren konzipiert worden. Der Arbeitskreis hat auch die Chronik „1100 Jahre Reute“ vorgestellt (die Bildschirmzeitung „Der Waldseer“ hat darüber schon berichtet (siehe nachstehenden Hinweis „Lesen Sie hierzu auch“). Beim Festakt sprachen unter anderem OB Matthias Henne, Staatssekretär Raimund Haser und Stadtarchivar Michael Tassilo Wild. „Der Waldseer“ wird hierüber noch ausführlich berichten.
Bad Wurzach – Das Geheimnis um die versteckte Hornfigur ist gelüftet. Im Rahmen des Gewinnspiels zur OEW-Sommerserenade stand am 3. Juli die zweite Runde an. Gesucht wurde ein verstecktes Horn im Kurpark Bad Wurzach. Frau Harteker bewies den besten Suchblick. Sie entdeckte das Instrumentenmodell in der Nähe einer nachdenklichen Statue. Nach der Abgabe in der Bad Wurzach-Info nahm sie ihren Gewinn entgegen. Sie freut sich nun über zwei kostenlose Eintrittskarten für die OEW-Sommerserenade am 26. Juli. Dort kann sie den warmen und kraftvollen Klang des Horns live erleben. Unter anderem wird Cecilia Brunetti von der Jugendmusikschule Bad Wurzach das Orchester mit diesem traditionsreichen Instrument unterstützen.
Reute – Im Zeitraum vom 8. Juli bis 3. August kommt es im Dreimühlenweg auf Höhe der Brücke über den Durlesbach für voraussichtlich etwa eine Woche zu Sperrungen. Grund hierfür sind Sanierungsarbeiten an der Brücke aufgrund von Schäden am Fahrbahnbelag und im Untergrund. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Der Anliegerverkehr ist bis zur Baustelle frei.
Unterzeil – Die Musikkapelle Schloß Zeil e.V. lädt am Samstag, 25. Juli, und Sonntag, 26. Juli, zum Flugplatzfest in die neue Flughalle in Unterzeil ein. Freuen Sie sich auf ein buntes und abwechslungsreiches Programm welches wir für Sie zusammen gestellt haben.
Bad Waldsee – In regelmäßigen Abständen erhalten wir – der Trägerverein der Suppenküche – von Mitbürgern unserer Stadt namhafte Spenden für unsere gemeinnütze Arbeit. Heute (7.7.) bekamen wir den stattlichen Betrag von 1600 Euro überreicht – bei einem runden Geburtstag kam dieser hohe Betrag zustande. Die Spenderin will anonym bleiben.
Wir bedanken uns recht herzlich für diese großzügige Entscheidung – mit dieser Spende kann unseren Bad Waldseer Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Not geholfen werden.
Für die Vorstandschaft: Rudi Heilig und Wolfgang Pfefferle
Kißlegg – In Kißlegg versteht man zu feiern. Das zeigte sich einmal mehr beim Straßenfest am Samstag, 3. Juli. Das trockene, nicht zu heiße Wetter lockte bis spät in die Nacht tausende ins Freie rund ums Neue Schloss.
Ravensburg / Oberankenreute – Das gestrige (6.7.) Berufungsverfahren beim Ravensburger Landgericht gegen drei Klima-Aktivisten aus dem Altdorfer Wald („Alti“) endete mit einer Einstellung. Das berichtet Martin Lang namens der Klima-Aktivisten. Er schreibt: