Zum Hauptinhalt springen

Autor: Gerhard Reischmann

Bahnhof Kißlegg am Wochenende komplett gesperrt

Kißlegg – Am kommenden Wochenende, von Freitagabend, 17. Juli, 19.00 Uhr bis Montag, 20. Juli, 5.00 Uhr, ist der Bahnhof Kißlegg komplett gesperrt. Informationen zu den Zugausfällen sowie den Schienenersatzverkehr mit Bussen finden sich in den Apps von DB und Arverio sowie unter Aulendorf ⇄ Leutkirch: Zugausfälle und Ersatzverkehr mit Bus

Weiterlesen

Wangen und Wil haben neues Kapitel ihrer Freundschaft aufgeschlagen

Wangen – Zu einem besonderen Anlass hatten sich am Samstag, 11. Juli, Bürgerinnen und Bürger aus Wil in der Schweiz und Wangen auf dem Marktplatz vor dem Rathaus versammelt: Stadtpräsident Hans Mäder (Wil)  und Oberbürgermeister Michael Lang setzten zum zweiten Mal ihre Unterschriften unter die Urkunden, die die Partnerschaft beider Städte offiziell besiegeln (eine Woche zuvor war selbiges in Wil geschehen). Zeugen waren Mitglieder der jeweiligen Stadtpolitik und der Trachtenvereine. Umrahmt war der offizielle Festakt vom Sommerabendkonzert der Stadtkapelle, das sie gemeinsam mit der Stadtharmonie Wil spielte. Den Auftakt bildete der Auftritt des Jugendblasorchesters. Nachstehend Bilder vom Wil-Tag in Wangen sowie ein ausführlicher Bericht.

Weiterlesen

Am 31. Juli Firmenbesuch bei HTI-Zehnter

Bad Wurzach – Der CDU-Landtagsabgeordnete Raimund Haser lädt im Rahmen seiner Sommertour am Freitag, 31. Juli, um 10.00 Uhr zur Firmenbesichtigung der HTI-Zehnter KG ein. HTI-Zehnter ist ein leistungsstarker Partner im Tiefbau-Großhandel und technischer Unterstützer rund um die Infrastruktur. Anmeldungen sind möglich bis zum 16. Juli per Mail an buero@raimundhaser.de oder unter Telefon 0172 / 3971485.

Weiterlesen

Dämmerschoppen am 24. Juli auf dem Arnacher Dorfplatz

Arnach – Am Freitag, 24. Juli, veranstaltet der Musikverein Arnach unter Leitung von Dirigent Berthold Hiemer auf dem Arnacher Dorfplatz ab 19.30 Uhr einen Dämmerschoppen mit traditioneller Blasmusik. Ab 18.30 Uhr wird an diesem Abend auch bewirtet. Bei schlechter Witterung wird die Veranstaltung auf Freitag, 31. Juli, verlegt. Der Musikverein Arnach freut sich auf Ihren Besuch.

Der Obersee hat klares Wasser

Kißlegg – Heuer hat es auf dem Obersee mehrfach große Algenteppiche gegeben. Am 24. und 25. Juni haben zwei Dutzend Freiwillige gegen geringen Lohn angepackt und die Algen beseitigt. Siehe oben im Kasten unseren Bericht „Mit kreativen Methoden gegen die Algenteppiche erfolgreich“. Unser Reporter Ulli Stark war am 13. Juli am späten Nachmittag vor Ort und berichtet: „Aktuell bietet der Obersee ungetrübtes Schwimm- und Badevergnügen. Seit über einer Woche sind die Algen auch fürs Team des Strandbads kaum ein Thema.“

„Heimat nei!“ – Eine Zeitreise durch 1100 Jahre Bad Waldseer Geschichte

Bad Waldsee – Schon lange vor Beginn der Premiere (am 10. Juli) füllte sich die Wiese vor dem Wasserschloss mit neugierigen, gut gelaunten Menschen. Unter den alten Bäumen genossen die Besucher bei einem Getränk, einer Pizza oder Pommes den lauen Sommerabend, bevor sie sich über die Brücke auf den Weg in den Schlosshof machten. Dort wartete mit der Uraufführung von „Heimat nei!“ das erste Stück der heuer aus der Taufe gehobenen Bad Waldseer Schlossfestspiele. Unser Reporter Erwin Linder war dabei und sich das Stück angeschaut. Nachstehend seine Besprechung, ausgestattet mit vielen Fotos, die wir am Ende des Textes versammeln:

Weiterlesen

Mit kreativen Methoden gegen die Algenteppiche erfolgreich

Kißlegg – Mit gemischten Gefühlen erwartet das Kißlegger Strandbadteam die nächste Hitzewelle. Sinkt auch der Wasserspiegel weiter ab, stellt sich Fabian Kostanovskis auf neue Algenteppiche ein. Die sind laut dem Bademeister zwar völlig unbedenklich, aber vielen Gästen gerade beim Schwimmen naturgemäß lästig. Anfang Juli waren sie praktisch verschwunden. Ein wesentlicher Grund: Der intensive Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer in Verbindung mit kreativen, neuen Methoden.

Weiterlesen

Stadtseefreuden

Bad Waldsee – Wenn das Freibad schon geschlossen ist und die untergehende Sonne den Stadtsee in warmes, goldenes Licht taucht, gehört der See den Genießern. Lautlos gleiten sie auf ihren Boards über die gleißende Wasserfläche, während die Sportlicheren mit ihren E-Foils scheinbar schwerelos über dem Wasser schweben, bevor sie mit hochaufspritzenden Pflatschern ins erfrischende Nass eintauchen. In der goldenen Abendstimmung zeigt sich der Stadtsee von seiner wohl schönsten Seite.

Weiterlesen

Anmeldefrist endet am 15. Juli

Isny – Wenn am Freitag, 31. Juli, auf dem Isnyer Marktplatz das Motto „Stirnband, Schampus, Seitenstechen“ den dritten Isnyer Feierabendmarkt prägt, wird es erstmals auch sportlich in der sommerlichen Veranstaltungsreihe: Der Wintersportverein Isny veranstaltet den 1. WSV Isny Firmen-Spendenlauf und verbindet dabei Bewegung, Gemeinschaft und soziales Engagement auf besondere Weise. Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es unter www.isny-spendenlauf.de (siehe roter Link-Balken in der rechten Spalte). Die Anmeldung ist ab sofort geöffnet.

Weiterlesen

REFI informiert zu Wärmepumpe im Altbau

Isny – Der Einsatz von Wärmepumpen im Bestand ist ein vieldiskutiertes Thema. Das Regionale Energieforum Isny (REFI) lädt am Samstag, 25. Juli, zu einem Wärmepumpenspaziergang ein, um zu zeigen, dass Wärmepumpen auch in Altbauten gut funktionieren.  

Weiterlesen

Hauerz feiert sein Freibad mit zweitägigem Fest

Hauerz – Ein stolzes Jubiläum und ein Festwochenende voller Leben: Das Freibad in Hauerz blickt in diesem Jahr auf seine Einweihung vor genau 55 Jahren zurück. Eine beträchtliche Geld- und Materialspende von Senator Schiedel half beim Start. Die Ernennung zum Ehrenbürger der damals selbständigen Gemeinde Hauerz folgte und bei der Eingemeindung nach Bad Wurzach vor 50 Jahren brachte Hauerz diesen hochrespektablen Ehrenbürger sozusagen als Aussteuer mit. Das besondere Ereignis wurde nun mit einem zweitägigen Freibadfest gebührend gefeiert. An beiden Tagen standen für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher Spaß, Spiel und das gesellige Miteinander im Mittelpunkt.

Weiterlesen

Tolle Stimmung beim Freibadfest

Hauerz – Das Hauerzer Freibadfest aus Anlass des 55-jährigen Bestehens war im absoluten Wetterglück. Für das leibliche Wohl sorgten das Team des Freibadkiosks und verschiedene Hauerzer Vereine. Die Burger und die Pizzas kamen sehr gut an. Der Reitverein habe bei seinen Burgern kein Pferdefleisch verwendet, hieß es ausdrücklich. Sehr geschätzt waren auch die alkoholfreien Cocktails. Die Stimmung war an beiden Tagen bestens. Nachstehend Bilder von Hans Reichert, der bereits gestern Impressionen vom Fest geliefert hatte (siehe „Lesen Sie hierzu auch“)

Weiterlesen

Badefreuden in Hauerz

Hauerz – Am Sonntag (12. Juli) ist der zweite Tage des Freibadfestes in Hauerz. Ablauf und Angebote siehe nachstehenden Artikel unter „Lesen Sie hierzu auch“. Unser Reporter Hans Reichert hat am Samstag einige fotografische Eindrücke gesammelt (und die Abgebildeten um Erlaubnis gefragt).

Weiterlesen

Das Herzstück: das Pontifikalamt

Bad Wurzach – Bei schönstem Sommerwetter, erträglich gemacht durch ein laues Lüftchen, feierte eine große Wallfahrergemeinde das Pontifikalamt am Bad Wurzacher Blutfreitag. Hauptzelebrant war Abt Dr. Marianus Bieber OSB aus Niederaltaich. Pater Wolfgang Sütterlin SDS fungierte erstmals als Gottesberg-Superior und begrüßte die große Schar der Gläubigen. Namentlich hieß er auch einige Ehrengäste willkommen, darunter den Patronatsherrn des Gottesberges, SD Erich Fürst von Waldburg-Zeil. Eigens begrüßt wurde auch die scheidende Bürgermeisterin Alexandra Scherer; ihr dankte Pater Wolfgang für ihren Einsatz für das Heiligblutfest.

Am Schluss des Gottesdienstes wies Stadtpfarrer Stefan Maier darauf hin, dass man im nächsten Jahr das 100. Heiligblutfest feiern könne. Zugleich bestehe die Pfarrkirche St. Verena dann seit 250 Jahren. Die beiden Jubiläen habe man zum Anlass genommen, eine fünfte Glocke für den Turm von St. Verena in Auftrag zu geben. Diese werde dem Heiligen Blut geweiht sein und werde als Umschrift die Zeile „Segne uns o Blut der Gnaden“ tragen. Die Glocke kostet 125.000 € und wird zu 100 Prozent aus Spenden finanziert. Pfarrer Maier bat darum, dieses Projekt mit großherzigen Spenden zu unterstützen. Nach dem Gottesdienst wurden Faltblätter mit Überweisungsträgern verteilt. Den Spenden-Flyer haben wir hier unter dem roten Download-Balken in der rechten Spalte hinterlegt.

Weiterlesen

Bundesrat hat Infrastruktur-Zukunftsgesetz zugestimmt

Berlin / Bad Waldsee – Mehr Tempo bei Bauprojekten von Autobahnen, Schienen und Wasserwegen: Darauf zielt das Infrastruktur-Zukunftsgesetz, das nach dem Bundestag vor zwei Wochen, am Freitag (10.7.) der Bundesrat beschlossen hat. Die Initiative B 30 um Franz Fischer (Gaisbeuren) sieht das Infrastruktur-Zukunftsgesetz im Hinblick auf die Entlastung von Gaisbeuren und Enzisreute, die unter dem starken Verkehr auf der B 30 leiden, kritisch. Franz Fischer schreibt:

Weiterlesen

Die Neusortierung der Warteschlange


Zum gestern (10.7.) vom Bundesrat verabschiedeten Infrastruktur-Zukunftsgesetz schreibt Franz Fischer nachstehenden Kommentar. Fischer, der in Gaisbeuren wohnt und seit vielen Jahren für eine Entlastung der an einer Verkehrslawine erstickenden Ortschaften Gaisbeuren und Enzisreue kämpft, beurteilt das Infrastruktur-Zukunftsgesetz skeptisch:

Bisher standen Verkehrsprojekte – vereinfacht gesagt – in einer Warteschlange. Maßgeblich waren dabei in der Theorie vor allem der verkehrliche Nutzen, der Bedarf und die Dringlichkeit eines Projekts. Nun wird diese Warteschlange neu sortiert. Entscheidend ist künftig nicht mehr allein, wo der Verkehr und die Menschen die dringendste Entlastung benötigen und wo ein leistungsfähiges Verkehrsnetz besonders notwendig ist. Ausschlaggebend wird vielmehr, ob es sich um eine Autobahn oder Bundesstraße handelt, ob ein Neu- oder Ausbau vorgesehen ist und ob ein Projekt unter bestimmte gesetzliche Kategorien fällt.

Welche Folgen hat das? Plötzlich verliert über Nacht eine Ortsumgehung, die im Vordringlichen Bedarf eingestuft ist, ihre bisherige Priorität – sofern sie nicht als Autobahn oder vierstreifige Bundesstraße geplant ist. Die jahrelange Planung, die Bewertung des verkehrlichen Nutzens und die festgestellte Dringlichkeit verlieren an Bedeutung, wenn die neue Systematik andere Kriterien höher gewichtet. Das betrifft nahezu alle Ortsumgehungen in Deutschland.

Wer künftig nicht Gefahr laufen möchte, weit nach hinten zu rutschen, erhält einen Anreiz, Projekte entsprechend anzupassen. Aus zwei- oder dreistreifigen Ortsumgehungen könnten Autobahn-Neubauprojekte werden. Ressourcenschonende Ausbauten bestehender Straßen verlieren an Bedeutung, während neue Trassen bevorzugt werden – auch dort, wo ein Ausbau der vorhandenen Strecke ausreichen würde: Dann wird zwanzig Meter neben der alten Straße eben eine neue Autobahn gebaut. Statt die bestehende Infrastruktur sinnvoll weiterzuentwickeln, könnte künftig häufiger vierstreifig neu gebaut werden, auch wenn dies verkehrlich nicht erforderlich ist.

Damit besteht die Gefahr, dass der nächste Bundesverkehrswegeplan vor allem durch Autobahnneubauten geprägt wird: Ortsumgehungen werden durch Autobahnprojekte ersetzt, Ausbauten durch Neubauten, Bundesstraßenprojekte durch Autobahnprojekte – und die neue höhere Priorisierung ist dahin. Nicht die beste verkehrliche Lösung entscheidet dann über die Zukunft eines Projekts, sondern seine Einstufung innerhalb einer neuen Systematik.

Damit droht eine Verkehrspolitik, bei der nicht mehr der Nutzen für Menschen, Umwelt und Verkehrsfluss im Mittelpunkt steht, sondern formale Kriterien. Wenn dadurch unnötige Neubauten entstehen und vorhandene Infrastruktur nicht sinnvoll weiterentwickelt wird, bleibt am Ende nur ein Ergebnis: Pfusch bleibt Pfusch.
Franz Fischer

Diese Anzeige kann aufgrund Ihrer Netzwerkeinstellungen nicht angezeigt werden.