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Autor: Gerhard Reischmann

Wunderschöne Pop-Klassiker, Balladen und spirituelle Lieder

Neutrauchburg – Ein wunderbares Konzert boten die Soulsisters Ruth und Judith Angele, zusammen mit der Band Feelin‘ Alright aus dem Raum Leutkirch, am vergangenen Samstag (31.5.) in der katholischen Kirche von Neutrauchburg. Nicht nur die außergewöhnlich-harmonische Zweistimmigkeit der „Seelenschwestern“, auch die wunderbare Begleitung durch zwei Gitarren und Cajon bescherte den Musikern und Sängerinnen ganz viel Applaus und mitklatschende Kirchenbesucher.

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Entscheidung erst nach der Bürgerversammlung in Diepoldshofen

Leutkirch – Montagabend, 2. Juni. Zwischen 18.30 Uhr und 19.00 Uhr beginnt der Leutkircher Gemeinderat bei seiner Sitzung im Saal des Verwaltungsgebäudes am Gänsbühl, sich mit Windkraftwerken im Dipeoldshofer Wald zu befassen. Genauer: mit der Verpachtung städtischer Flächen in diesem Forst an die Windenergie-Firma RES Deutschland GmbH. Dabei stimmt die Mehrheit der Ratsmitglieder (außer der Enthaltung von Luis Hutter und dem Nein von Christoph Krimmer) dem Vorschlag der Verwaltung zu. Dort heißt es: „Die Realisierung des Windkraft-Projektes im Diepoldshofer Wald wird grundsätzlich befürwortet. Die Verwaltung wird mit der finalen Vertragsverhandlung beauftragt, damit der Gemeinderat die abschließende Entscheidung nach der Bürgerversammlung in Diepoldshofen treffen kann.“

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Kinder besuchten den Ortsvorsteher von Herlazhofen

Herlazhofen- „Wofür ist die Glocke da?“, „Was ist in dem Tresor da hinten?“ oder „Wie wird man eigentlich Ortsvorsteher?“ – die Kinder haben viele Fragen. Geduldig beantwortet Ortsvorsteher Sven Stöckle eine nach der anderen. An einem Freitagnachmittag im Mai besuchten ihn acht Kinder der Grundschule Herlazhofen-Willerazhofen im Herlazhofer Rathaus. Die Veranstaltung war Teil des Kinderbeteiligungsformats „Kinder an die Macht“, initiiert von der Leutkircher Stadtverwaltung. Nach Stationen in der Kernstadt und in Gebrazhofen war nun Herlazhofen an der Reihe. Nachstehend der Bericht:

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„Vorranggebiete Altmannshofen und Mailand wieder ausweisen“

Region – Die Grüne Fraktion in der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben (RVBO) fordert, besonders windhöffige Gebiete, die in der derzeitigen Fassung des Entwurfs des Regionalplanes nicht mehr enthalten sind, in den Teilregionalplan wieder aufzunehmen. Ihre diesbezügliche Stellungnahme an den Regionalverband im Zuge der 2. Offenlage hat die Fraktion der Presse zukommen lassen. Die Bildschirmzeitung veröffentlicht die Stellungnahme ungekürzt im Wortlaut:

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Er hat Freude serviert

Freitag, 30. Mai 2025. Blick in die örtliche Zeitung. Eine Todesanzeige springt mir ins Auge, nennt Rudolf Schneider (1947 – 2025). Der Segenswunsch auf ewigen Frieden. Und dann der Gedanke: Was bleibt? Welche Erinnerungen an den Mann, der weit über Leutkirch hinaus für guten – nein: besten – Geschmack gesorgt hat. Welche Bilder, welche Szenen, welche Er-Innerungen kommen da in den Sinn?

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Lagerschuppen in Immenried abgebrannt

Immenried – Am frühen Samstagmorgen (31.5.) gegen 3.20 Uhr geriet ein Lagerschuppen in der Brunner Straße in Brand. Das am Ortsrand von Immenried alleinstehende Gebäude brannte aus bislang unbekannter Ursache vollständig nieder. Im Gebäude wurden unter anderem Heuballen sowie landwirtschaftliche Gerätschaften gelagert. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung liegen nach bisherigen Ermittlungen nicht vor. Aufgrund der Einsturzgefahr des total zerstörten Gebäudes musste die Feuerwehr Teile des Gebäudes mit schwerem Gerät einreißen. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich bis in den Vormittag. Vorläufig wird der entstandene Schaden auf 200 000 Euro geschätzt. Personen kamen nicht zu Schaden.

Weitblickend: Julius Balthasar Christmann

Um Fronleichnam 2024. Vor einem Jahr versank in und um Leutkirch hektarweise Land unter Hochwasser. Auch manches Haus. Nur durch den aufopferungsvollen, kräftigen und mutigen Einsatz vieler Hilfskräfte – darunter mehrerer Feuerwehren und Fachfirmen – gelang es, Leutkirchs Kernstadt großenteils vor heftigerem Hochwasser zum bewahren. Was bleibt? Respekt vor den Helfenden samt Dank an sie  – und die Frage: Wie lassen sich künftig Hochwässer eher vermeiden?

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Zusammen mit den Blutreitern den Festgottesdienst gefeiert

Arnach – Auch der Sonntag des Jubiläumswochenendes begann mit einem Festzug. An diesem regnerischen Sonntagmorgen (25.5.) standen beim Kirchgang neben der 175-jährigen Jubel-Kapelle die Blutreiter mit  ihrem 100-jährigen Jubiläum im Mittelpunkt. Im Anschluss an den Festgottesdienst ging es wieder zurück zur Festhalle, wo die beiden Jubiläen mit Frühschoppen und Nachmittagskaffee ausklangen.

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Ein Angriff auf das, was uns verbindet

Was in der Nacht von Samstag auf Sonntag am Stadtsee von Bad Waldsee geschah, lässt einen fassungslos zurück. Eine Nacht der blinden Zerstörungswut, ausgeführt von Menschen, die offensichtlich weder Anstand noch Respekt vor dem Eigentum anderer haben – geschweige denn vor dem Gemeinsinn, der unsere Stadt zusammenhält.

Ein öffentlicher Bücherschrank, Symbol für Bildung, Vertrauen und nachbarschaftliches Miteinander, wurde angezündet – samt Inhalt. Bücher, die Menschen gespendet hatten, um anderen eine Freude zu machen, gingen in Flammen auf. Dazu eine Sitzbank im See, zerschlagene Scheiben im Clubhaus des Rudervereins – als sei Verwüstung ein Sport.

Was hier passiert ist, ist nicht nur ein dummer Streich oder jugendlicher Übermut. Es ist eine bewusste Zerstörung von Dingen, die für viele in unserer Stadt eine Bedeutung haben. Es ist ein Angriff auf das, was uns verbindet.

Die Verantwortlichen mögen sich für besonders mutig oder rebellisch halten und jetzt zu Hause hocken und sich ins Fäustchen lachen. In Wahrheit haben sie nur eines gezeigt: völlige Verantwortungslosigkeit – und eine Erbärmlichkeit, für die „Vollidioten“ fast schon ein zu milder Begriff ist.

Wir hoffen, dass die Täter gefasst werden. Doch wichtiger ist, dass wir als Stadtgesellschaft nicht resignieren. Solche Taten dürfen uns nicht spalten, sondern müssen uns motivieren, noch entschlossener für das einzutreten, was zählt: Zusammenhalt, Respekt und der Schutz unseres gemeinsamen Lebensraums.
Erwin Linder

Die Zerstörung des Bücherregals ist eine besonders a-soziale Aktion, handelt es sich dort doch um einen Ort des Gebens und Nehmens im eigentlichen Sinn des Wortes: Menschen legen Bücher hinein, Geistesschätze, die sie mit anderen teilen wollen, und andere leihen sich die Bücher aus, um Nutzen und Freude zu haben. Und so etwas wird kaputtgemacht!

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