Ins Wasser gefallen
Der Strohhut ist wohl seinem Träger vom Kopf ins Wasser gefallen und fristet nun sein Dasein im kühlen Nass der Haidgauer Quellseen! Gesehen von Eva Zitzl am Freitag, 20. März, an den Haidgauer Quellseen (bei Bad Wurzach).
Der Strohhut ist wohl seinem Träger vom Kopf ins Wasser gefallen und fristet nun sein Dasein im kühlen Nass der Haidgauer Quellseen! Gesehen von Eva Zitzl am Freitag, 20. März, an den Haidgauer Quellseen (bei Bad Wurzach).
Bad Waldsee –Axel Otterbach durfte auch am sonnigen Landtagswahltag (8.3.) zahlreiche Kunstfreunde zur Ausstellungseröffnung der Arbeiten Astrid Schröders in der „kleinen galerie“ im Bad Waldseer „Haus am Stadtsee“ begrüßen. In seiner Einladung vom 25. Februar war noch zu lesen, „die Fasnet ist vorbei und das Leben normalisiert sich wieder oder was man in diesen Zeiten noch als ,normal‘ betrachtet! Wir machen hier weiter mit Kunst, in der Hoffnung, dass sie Sonne in unsere Herzen bringt.“ Angesichts der jüngsten Entwicklungen weltweit könne von Normalität nicht mehr die Rede sein.
Friedrichshafen – Im Januar verstarb Lilo Rademacher. Die Gewerkschafterin wurde 77 Jahre alt. Ein Leben lang kämpfte sie um den Erhalt und die Verbesserung von Arbeitnehmerrechten. Im Nachruf der IG Metall wird die Verstorbene als prägende Persönlichkeit gewürdigt, die sich unermüdlich für Gerechtigkeit in der Arbeitswelt eingesetzt hat:
Haisterkirch – Die Jahreshauptversammlung des Musikvereins Haisterkirch wurde am 13. März im Pavillon des Gasthauses „Rose“ (Hittelkofen) abgehalten. Daniel Maucher, vom Vorstandstrio des Musikvereins Haisterkirch, eröffnete die Jahreshauptversammlung 2026 und begrüßte die ausgesprochen große Schar aktiver Musizierender und die Gäste, darunter Ehrenmitglieder des Musikvereins, sowie den stellvertretenden Ortsvorsteher Markus Bohner. Zu Beginn wurde der im vergangenen Jahr namentlich genannten fünf verstorbenen passiven Mitglieder gedacht.
Leutkirch – Am 14. Juni heißt es: „Sie radeln, wir spenden!“ Gemeinnützige Vereine und Organisationen aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank Allgäu-Oberschwaben eG (VBAO) können sich für diese Aktion als Spendenempfänger registrieren. Insgesamt stellt die VBAO eine Fördersumme von 150.000 Euro zur Verfügung.
Haisterkirch – Ein Familiengottesdienst unter dem Motto „Verantwortung“ und zugleich die Fahrzeugweihe eines neuen Mannschaftsfahrzeugs für die Freiwillige Feuerwehr Bad Waldsee, Abteilung Haisterkirch, wurde zu einem gesamtstädtischen Großereignis am vergangenen Sonntag (15. 3.).
Kißlegg – Das 35-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit Fontanellato bildet den Höhepunkt im Jahresprogramm 2026 der Deutsch-Italienischen Gesellschaft (DIG) Kißlegg. Bei der Mitgliederversammlung am 19. März in Sontag’s Schlossparkrestaurant wurde deutlich, dass den Ehrenamtlichen ihr Engagement richtig Spaß macht.
Bad Wurzach – Am Freitagnachmittag (20.3.) gegen 17.45 Uhr kam es auf der Seibranzer Straße bei Gospoldshofen zu einem Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen verlor der 21-jährige Fahrer eines Audi A3 aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und verunfallte. Er prallte gegen einen geparkten VW Tiguan und einen Holzzaun. Der augenscheinlich unter erheblicher Alkoholeinwirkung stehende Fahrer blieb unverletzt, musste sich im Krankenhaus allerdings eine Blutentnahme zur Bestimmung eines Blutalkoholgehaltes entnehmen lassen. An dem VW, am Audi und am Holzzaun entstand ein geschätzter Gesamtschaden von 10 000 Euro.
Isny – 15. März im Kurhaus Isny. Stunden einer wunderbaren Wirklichkeit. Schülerinnen und Schüler reden nicht nur über „Energiesparen“, sondern bauen selber ein Haus. Es fängt mehr Sonnenenergie ein als es verbraucht. Praktisch lernen. In dieser Welt gibt es auch eine Bundeshauptstadt mit Regierungsviertel – zu 80 % energieversorgt aus erneuerbar natürlichen Quellen. Klimaverträglich. Das alles und noch viel mehr lässt sich beim mehrtägigen „Energiegipfel“ Isny innerhalb weniger Stunden erfahren. Unser Reporter Julian Aicher hat zugehört.
Dietmanns – Bürgermeisterin Alexandra Scherer, die inzwischen zwei Konkurrenten um das Bürgermeisteramt bekommen hat, konnte sich über ein gesteigertes Interesse bei ihrem Wahlkampfauftritt in Dietmanns in der neuen Halle von Landtechnik-Vonier freuen, nachdem sie bei ihrem ersten Auftritt im „Torfstecher“ am 11. März vor gerade einmal 13 Zuhörern gesprochen hatte. Am 17. März in Dietmanns waren rund 70 Interessierte gekommen.
Isny – Der Betreuungsnachmittag für demenziell erkrankte Menschen und Menschen mit kognitiven Einschränkungen findet immer am Mittwoch von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr statt. Wir treffen uns im Gemeinschaftsraum der Residenz am Schloss, im Herrenbergweg 22. Das Angebot beinhaltet einen Hol und Bringdienst und bedarf einer vorherigen Anmeldung. Für nähere Infos melden Sie sich bei Nicole Selonke, Tel. 07562/7097835, E-Mail: Nicole.selonke@ahz-isny.de
Amtliche Bekanntmachung: Die Stadt Isny hat die Bauplatzkriterien für die vierte Vergaberunde für das Baugebiet Siegelhof auf ihrer Homepage www.isny.de veröffentlicht.
Ravensburg (dbsz) – Am 18. März sind bei der OMIRA in Ravensburg etwa 70 Mitarbeiter der Frühschicht in den Ausstand getreten.
Bad Wurzach – Im Jahr 1936 begann mit der ersten offiziellen Abgabe von Moorbädern in Maria Rosengarten durch die Armen Schulschwestern die Entwicklung, die Bad Wurzach zu einem bekannten Gesundheits- und Kurstandort machte (Prädikat „Bad“ 1950). Dieses Jubiläum wird mit verschiedenen Veranstaltungen und Informationsangeboten gefeiert, die die Geschichte und die besondere Bedeutung des Moores für die Stadt beleuchten. Merken Sie sich schon jetzt das Jubiläumsjahr 2026 vor! Detaillierte Informationen zu den Veranstaltungen und Programmpunkten werden nach und nach auf der Website www.bad-wurzach.de/tourismus und natürlich in der Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ veröffentlicht.
Bad Schussenried – In Bad Schussenried hat der Josefstag einmal mehr gezeigt, wie lebendig oberschwäbische Tradition sein kann. Am Donnerstag, 19. März, trafen sich im SCHUSSENRIEDER Bierkrugstadel wieder zahlreiche Gäste, allen voran jene, die auf die Namen Josef, Josefine, Beppe oder Sepp hören. Josef Rief, ehemaliger langjähriger Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Biberach, hat vielen alten Bekannten die Hände geschüttelt. Und oft hieß es: „Hoi, bischt au do!“ Schon am Vormittag herrschte gesellige Stimmung, als sich die Besucherinnen und Besucher bei Musik, Witzen und einer frisch gezapften Halben einstimmten.
In der öffentlichen Sitzung des Verwaltungsausschusses am Montag, 2. März, wurden folgende Themen behandelt:
Bad Wurzach – Bereits zum dritten Mal haben Jugendliche in der Stadtbücherei Bad Wurzach einen Vorlese-Nachmittag für Kinder veranstaltet. Entstanden ist dieses Projekt in Zusammenarbeit mit der Jugendarbeit.
Bad Wurzach – Der Tierschutzverein Bad Wurzach e. V. kümmert sich schon seit vielen Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten, um die Kastration von freilebenden, scheuen Katzen. In dieses Unterfangen investiert der Tierschutzverein Jahr für Jahr viel Geld. So ist auch die 500-€-Spende des Gebrauchtkleider-Ladens „Jacke wie Hose“ in die Kastration von Katzen geflossen. „Es ist eine tolle Sache, dass ,Jacke wie Hose‘ jedes Jahr ausschließlich örtliche Vereine unterstützt. In 2025 hat sich der Tierschutzverein Bad Wurzach e.V. sehr darüber gefreut“, schreibt der TSV Bad Wurzach.
Aulendorf – Die Stadt Aulendorf lädt herzlich zur diesjährigen Stadtputzete am Samstag, 21. März, ein. Gemeinsam soll unsere Stadt von achtlos weggeworfenem Müll befreit werden – auf Straßenrändern, in Grünanlagen, an Wegen und in der freien Landschaft. Die Aktion findet von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr statt und wird sowohl in der Kernstadt als auch in allen Teilorten durchgeführt. Jede helfende Hand trägt dazu bei, unsere Stadt sauberer und lebenswerter zu machen.
Bad Waldsee-Reute – In Nachbarschaft zur großen Klosterbaustelle tagte Mitte März das Generalkapitel der Franziskanerinnen von Reute. Dabei standen richtungsweisende Entscheidungen an. Eine dieser Entscheidungen war die Wahl der neuen Leitung der Gemeinschaft, die am 19. März stattfand. Sr. Maria Hanna Löhlein wurde als Generaloberin für eine zweite Amtszeit gewählt. Ebenfalls gewählt wurde der fünfköpfige Generalrat, der die Generaloberin bei der Leitung berät und unterstützt. Weihbischof Thomas Maria Renz, der die Wahl im Auftrag von Bischof Dr. Klaus Krämer leitete, gab das Ergebnis bekannt.
Der Wahltag im Kloster Reute folgte einem festen Zeremoniell und begann mit einem feierlichen Gottesdienst zum Hochfest des heiligen Josef (19. März), den Weihbischof Thomas Maria Renz aus Rottenburg und Pfarrer Steck leiteten. Im Anschluss zogen die Kapitularinnen zum Rosa-Bauer-Saal, wo die Wahl unter der Leitung des Weihbischofs stattfand. Am Nachmittag schließlich kündeten die Glocken der Pfarrkirche von der erfolgreichen Wahl. Im Vespergottesdienst in der voll besetzten Marienkapelle des Klosters gab Weihbischof Renz das Ergebnis bekannt. Schwester Maria Hanna Löhlein (Jahrgang 1966) ist die alte und neue 16. Generaloberin der Franziskanerinnen von Reute.
Sr. Maria Hanna wurde erstmals 2016 erstmals gewählt. 1989 trat sie in die Gemeinschaft ein. Bis zu ihrer Profess auf Lebenszeit studierte die gelernte Bankkauffrau aus dem hohenlohischen Pfedelbach Sozialpädagogik an der katholischen Stiftungshochschule Benediktbeuern und arbeitete anschließend u.a. in den Heggbacher Einrichtungen. Es folgten Aufgaben in der Jugendarbeit und der Bildungsarbeit im ordenseigenen Maximilian Kolbe-Haus. Im September 2008 wurde sie als Generalrätin erstmals in die Ordensleitung gewählt. 2022 nahm sie als Wahlfrau bei der Bundesversammlung an der Wahl des Bundespräsidenten teil. In ihre Amtszeit fiel auch die Feier des 175-jährigen Jubiläums der Gemeinschaft 2023 und der Baubeginn des Klosterbergprojekts.
Eine der prägendsten Aufgaben der Generalleitung war und ist die Neu- und Umgestaltung des Klosterbergs und die Ausrichtung der Gemeinschaft auf die Zukunft hin. Doch auch die Auflösung von Ordensniederlassungen gehörte zu den einschneidenden Ereignissen der zurückliegenden Amtszeit. Die Transformation der Gemeinschaft nahm deshalb auch im Generalkapitel breiten Raum ein. Unter dem Leitwort aus dem Buch der Könige „Steh auf und iss, sonst ist der Weg zu weit“ haben die Schwestern über weitere Schritte in die Zukunft debattiert, mit denen das kleiner Werden und Altern der Gemeinschaft aufgegriffen werden sollen. Die Umsetzung der Kapitelsbeschlüsse liegt nun bis zum nächsten turnusmäßigen Generalkapitel im Jahr 2031 in der Hand der neuen Generalleitung.
Mit der Wahl endete auch die Amtszeit der bisherigen Leitung. Sr. M. Rebecca Langer, Sr. Myria Maucher und Sr. M. Dagmar Roth wurden unter reichen Dankesbekundungen aus der Leitung verabschiedet. In die neue Leitung wurden neben der Generaloberin Sr. M. Birgitta Harsch als Generalvikarin und Vertreterin der Generaloberin gewählt. Generalrätinnen sind Sr. M. Petra Kappius, Sr. Christa M. Kneißle, Sr. M. Clara Dellbrügge und Sr. M. Franziska Bachmann. Das Geschick der Gemeinschaft liegt nun in den kommenden fünf Jahren ihren Händen.
Das Generalkapitel ist die höchste beschlussfassende Instanz der Franziskanerinnen von Reute, in das die Schwestern Delegierte entsenden. Es findet alle 5 Jahre statt. Die Amtszeit der Generaloberin ist auf zwei Wahlperioden begrenzt. Am morgigen Freitag, 20. März werden zum „offenen Kapitel“ neben Landrat Harald Sievers weitere Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Gesellschaft zum Austausch mit den Schwestern nach Reute kommen. Das Generalkapitel dauert noch bis zum 25. März an.
Bad Waldsee – Schon seit einigen Jahren ist es Tradition in der Seelsorgeeinheit Bad Waldsee, dass die Fastenzeit durch den Liturgie-Ausschuss in besonderer Weise geprägt wird. Mit Texten, die sich um ein Thema ranken und Musik, die das Ganze umrahmt. In diesem Jahr steht letztere, die Musik, mehr im Vordergrund, weshalb der Kirchenmusiker Leo Strassner aus unterschiedlichen Klangkörpern eine ganze Konzertreihe entwickelt hat. Am 22. März ist in St. Peter das Orgelspiel der Organistin Ioanna Solomonidou zu genießen (17.00 Uhr).
Region – Bei der Jahreshauptversammlung 2026 der Allianz für Allgäu-Oberschwaben e.V. in Kißlegg lag neben den Vorstandswahlen der inhaltliche Schwerpunkt auf der Diskussion über die künftige Rolle und Ausrichtung der „Allianz für Allgäu-Oberschwaben”. Michael Fick, bei den Auseinandersetzungen um das ínzwischen stornierte Biosphärengebiet in Oberschwaben ein führender Akteur, hört als Sprecher der Allianz auf. Für ihn rückt Philipp Erbgraf Königsegg-Aulendorf in den Vorstand nach. Nachstehend der Bericht von Seiten der Allianz:
Gaisbeuren – Rund 30 Verstöße haben Beamte des Polizeireviers Weingarten am Mittwochvormittag (18.3.) bei Gurt- und Handykontrollen in der Ortsdurchfahrt (B30) Gaisbeuren verzeichnet.
Leutkirch – Eine vollbesetzte Festhalle, gespannte Aufmerksamkeit und viel Gefühl: Beim diesjährigen Mitglieder-Forum der Volksbank Allgäu-Oberschwaben (VBAO) erlebten die Gäste einen Abend voller Rückblicke, Zukunftsbilder und inspirierender Lebensgeschichten. Das Dreiergespräch zwischen dem scheidenden Vorstand Werner Mayer, seinem designierten Nachfolger Jürgen Spiegler und Moderator Stefan Braun zeigte den familiären Charakter dieser Genossenschaftsbank.
Extremsportlerin Gela Allmann hielt einen motivierenden Vortrag über Lebensmut und Lebenskunst. Darüber hat die Bildschirmzeitung bereits berichtet.