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Autor: Gerhard Reischmann

Reute feierte 1100 Jahre

Reute – Wie die Kernstadt, so durfte auch Reute seine urkundliche Ersterwähnung – war im gleichen Jahr (926) – würdig feiern. Genau genommens entstand die Ersterwähnung im Weißenburger Codex einen Tag nach der Erwähnung Waldsees, fand Stadtarchivar Michael Tassilo Wild heraus. Den Reutener Festakt am vergangenen Samstag (4.7.) gestalteten der Fanfarenzug Reute, Oberbürgermeister Matthias Henne, der Musikverein Reute-Gaisbeuren, Staatssekretär Raimund Haser, Stadtarchivar Wild, Ortsvorsteher Achim Strobel gemeinsam mit Josef Bösch und Max Huchler vom Arbeitskreis Heimatpflege der Solidarischen Gemeinde, der Kirchenchor Reute und der Chor Reutissimo unter der Leitung von Felicia Wieland, Generaloberin Maria Hanna vom Kloster Reute und die Dance Kids sowie die Jugendtanzgruppe Passion des TSV Reute unter Leitung von Annette Schreiber.

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Das Isnyer Kinder- und Heimatfest 2026

Isny – Kinderfest – das heißt: vier Tage Ausnahmezustand in der alten Reichsstadt. Die Bildschirmzeitung „Der Isnyer“ gibt einen Überblick. Die Programmübersicht und den Text haben wir der Stadt-Webseite entnommen.

Unter dem roten Download-Balken in der rechten Spalte haben wir das ganze Programm im PDF-Format hinterlegt.

Unter dem roten Link-Balken in der rechten Spalte haben wir den reich bebilderten Artikel zum Festzug des Vorjahres (2025) hinterlegt.

Nachstehend die chronologischen Abläufe der vier Festtage:

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Die Musikkapelle Seibranz an der Spitze, Dietmanns als Nachhut

Bad Wurzach – Am Freitag, 10. Juli, fand in Bad Wurzach das Heilig-Blut-Fest statt. Bei der seit 1928 stattfindenden Reiterprozession werden rund tausend Reiter und mehrere tausend Wallfahrer erwartet. Das Heilig-Blut-Fest in Bad Wurzach ist die zweitgrößte Reiterprozession in Mitteleuropa. Heuer stand die Musikkapelle Seibranz an der Spitze der Reiterprozession. Ihr folgten 62 Reitergruppen. An 62. Position standen die Blutreiter und Musikanten aus Dietmanns; sie bildeten diesmal die Nachhut. – Die Festschrift zum diesjährigen Heiligblut-Fest haben wir unter dem roten Download-Balken in der rechten Spalte hinterlegt. – Nachstehend die diesjährige Prozessionsordnung:

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Kaum noch Gumpen für Fische

Dieser Tage fiel die Eschach in Leutkirch-Kernort teils trocken. Folge: viele tote Fische. Über-lebensräume für Wassertiere bieten derzeit noch die Stauanlagen von Wasserkraftwerken – mit tiefem Wasser drin. Die Bildschirmzeitung fragte dazu den Wasserkraftwerksinhaber und Diplomingenieur Josef Dennenmoser aus Uttenhofen.

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Sperrung wegen Festzug

Isny – Wegen des großen Festzugs am Kinder- und Heimatfest ist am Sonntag, 12. Juli, von 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr die Innenstadt von Isny gesperrt: Ab Leutkircher Straße/Abzweigung Nordring über Bahnhofstraße, Wassertorstraße, Lindauer Straße, Karl-Wilhelm-Heck-Straße. Die Umleitungen sind ausgeschildert, überörtlich über B12 und L318.

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Wolfgang Richard bleibt Vorsitzender  

Isny (mp) – Der neue Stadtseniorenrat Isny kann seine Arbeit für die kommenden drei Jahre aufnehmen. Bürgermeister Rainer Magenreuter bedankte sich während der konstituierenden Sitzung im historischen Sitzungssaal des Rathauses bei den fünf Mitgliedern für ihre Bereitschaft, sich um die Interessen der Seniorinnen und Senioren in Isny zu kümmern.

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Jugendliche griff 36-Jährigen mit Messer an

Leutkirch – Leichte Verletzungen hat ein 36-Jähriger am Mittwoch (8.7.) kurz vor 16.30 Uhr erlitten, als er im Rahmen eines Streitgesprächs von einer 17-Jährigen mit einem Messer angegriffen worden sein soll. Die beiden Beteiligten hatten sich ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge am ehemaligen Krankenhaus zu einer Aussprache getroffen.

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Wie sollen die Flächen 2045 genutzt werden?

Ravensburg – Neue Wohn- und Gewerbegebiete auf sensiblen Flächen, landwirtschaftlich genutzte Moorböden, Windkraft im Wald – die Konflikte, wie die Flächen in der Region Bodensee-Oberschwaben am sinnvollsten genutzt werden sollten, spitzen sich zu. Das Förderprojekt „Zukunft Flächennutzung“ des Regionalverbands Bodensee-Oberschwaben (RVBO) befasst sich mit genau diesem Thema. Am 7. Juli fand der Auftakttermin des Projekts statt. Hier die Mitteilung hierzu von Seiten des RVBO:

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Auf den Spuren von August Braun

Wangen – August Braun, bedeutender Maler aus Wangen, wäre heuer 150 Jahre alt geworden. Am 10. Juli begibt man sich in Wangen auf Spurensuche. Günter Brutscher, Theologe, ehemaliger Schulleiter und ein sehr guter Kenner der hiesigen Sakralkunst, spricht über August Braun und seinen Neffen Josef Braun. Im Verbreitungsgebiet der Bildschirmzeitung gibt es Werke von Braun unter anderem in den Pfarrkirchen Arnach, Schloß Zeil und Rötenbach – und selbstredend vieles in Brauns Geburtsort Wangen.

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VdK-Ortsverband Reute beim Brunnenfest 

Reute – Im Vorfeld des Brunnenfestes in Reute nutzten örtliche Vereine die Gelegenheit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren und Einblicke in ihre Arbeit zu geben. Bei sommerlichen Temperaturen bauten die Beteiligten ihre Stände und Mitmachstationen auf und kamen mit Interessierten ins Gespräch.  Ein Anziehungspunkt war der Stand des Sozialverband VdK Ortsverband Reute. 

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Die Macher

Bad Wurzach – Seit dem 4. Mai 2026 wird die Kurhausgenossenschaft von einem hauptamtlichen Vorstand geführt: Giorgio Maucher. Er rückte, mit dem Plazet der Generalversammlung vom 3. Februar 2026 ausgestattet, an die Stelle des ehrenamtlichen Vorstandes Sascha Dargel, dessen dreijährige Amtszeit am 3. Mai 2026 geendet hat. Dargel hatte sich beim Aufbau der Genossenschaft mit viel Herzblut eingebracht und rückt nun ins zweite Glied, steht aber dem Projekt nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite. Bernhard Schad fungiert unverändert weiterhin als ehrenamtlicher Vorstand. Zweiter Hauptamtlicher ist Mike Holland, der Küchenchef; er steht im zweiten Jahr am Herd des Kurhauses. Giorgio und Mike lassen sich viel einfallen, um das Restaurant „Torfstecher“ und den Kursaal, von den Genossen „Panoramasaal“ genannt, auszulasten. Wie es um die Kurhausgenossenschaft, die mehr als 900 Mitglieder zählt (die 1350 Anteile zu je 500 € gezeichnet hatten), steht, darüber geben Vorstand und Aufsichtsrat bei der Generalversammlung am 21. Juli Rechenschaft.

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Lichterprozession musste abgebrochen werden

Bad Wurzach – Die Wetterprognosen waren so, dass man es riskieren konnte. Punkt 21.00 Uhr setzte sich am Sonntagabend die Prozession unter den Klängen der Stadtkapelle in Bewegung Richtung Gottesberg. Doch schon bei den ersten Schritten begann es zu tröpfeln. Und der Regen wurde immer stärker. Unser Reporter Ui Gresser berichtet:

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Da ist das Land gefragt

Montagabend. Im Sitzungssaal des Isnyer Rathauses ringt der Verwaltungsausschuss um einen Kompromiss. Ziel: Die vielflach gelobte Flüchtlings-Betreuungsarbeit der Diakonie weiterhin möglich machen.

Mit genügend Geld. Dieses fehlt aber allgemein in der Stadtkasse. Und zwar auch deshalb, weil „politisch Verantwortliche“ im fernen Stuttgart und im noch weiter entfernten Berlin zwar wuchtige Beschlüsse fassen, dann aber nicht genügend Geld dafür den Gemeinden zufließen lassen.

So etwa beim Ausbau der Kinderbetreuung. Oder auch bei der Flüchtlingsberatung. Dabei handelt es sich gar nicht um eine rein milde Gabe, sondern um begleitende Beihilfe dazu, dass die so beratenen Geflohenen sich ordentlich ins deutsche Arbeitsleben eingliedern. Dort werden sie gebraucht – etwa in der Gastronomie oder der Pflege.

Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir hat kürzlich zu Beginn seiner Regierungszeit erklärt, das Land werde den Gemeinden keine Aufgaben mehr zuschieben, ohne zu klären, mit welchem Landesgeld dafür die Rathäuser rechnen dürfen. Eine klare Ansage. Gut so! 

Ihr sollten jetzt auch ebenso nachprüfbar finanziellen Folgen folgen. Mit Geld vom Land. Denn noch nie erhielt der deutsche Staat so viel Steuern wie heutzutage. Dann darf von ihm erwartet werden, dass er damit sinnvoll umgeht. Auch von Stuttgart aus in die Gemeinden des Landes. 
Julian Aicher

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