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Autor: Gerhard Reischmann

MFG veranstaltete Fahrsicherheitstraining für jedermann

Arnach – Am vergangenen Wochenende (25. / 26. April) veranstaltete die Motorradfahrer-Gemeinschaft Arnach (MFG) bereits zum sechsten Mal ihr Zweirad-Fahrsicherheitstraining – und das mit großem Erfolg. Insgesamt 65 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, ihre Fahrtechnik zu verbessern und mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu gewinnen. Möglich gemacht wurde die Veranstaltung durch die großzügige Unterstützung des Ingenieurbüros Fassnacht sowie des Ziegelwerks Arnach, die ihr Firmengelände kostenfrei zur Verfügung stellten. Dafür sprachen die Organisatoren ihren besonderen Dank aus.

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Die Wärmewende kann kommen

Wangen – Geht es nach dem Interesse am Abend „Heizungstausch in Wangen“ im Baumwolllager, scheint der Wärmewende nichts mehr im Wege zu stehen. Die Veranstaltungshalle war voll mit rund 600 Interessierten, während auf der Bühne spannende Fakten zum Wangener Wärmenetz und zum Thema Wärmepumpe ausgerollt wurden.

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Florian Schiller siegte mit 53,9 Prozent

Bad Wurzach – Der neue Bürgermeister von Bad Wurzach heißt Florian Schiller. Er siegte im ersten Wahlgang deutlich.

Auf den 51-jährigen Rechtsanwalt aus Konstanz entfielen 53,9 Prozent der Stimmen. Für Amtsinhaberin Alexandra Scherer votierten 30,9 Prozent der Wähler. Da Florian Schiller mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen erreichte, wird es keine Stichwahl geben. Er hat die Wahl im ersten Anlauf gewonnen und wird sein Amt Mitte Juli antreten. Schiller ist für acht Jahre gewählt.

Die übrigen Bewerber liegen alle im einstelligen Bereich:
Sven Stöckle 7,2 Prozent
Daniela Amann 4,1 Prozent
Lukas Häfele 2,1 Prozent
Fatma Iramil 1,8 Prozent

Im Gespräch mit der Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ zeigte sich Wahlsieger Florian Schiller überglücklich. Mit einem Sieg im ersten Wahlgang habe er nicht gerechnet. Jetzt gelte es, den Blick nach vorne zu richten. Er freue sich auf einen geordneten Übergang im kooperativen Austausch mit der bisherigen Amtsinhaberin. Seiner unterlegenen Mitbewerberin wünsche er „von Herzen“ alles Gute. Der Wahlkampf sei „phasenweise konfrontativ“ gewesen. Aber im Interesse der Information der Wählerschaft sei es notwendig, die Dinge zu benennen.

Für Amtsinhaberin Alexandra Scherer (Bild), die bei der Verkündung des Ergebnisses durch Wahlleiter Klaus Schütt anwesend war, wissend, dass sie verloren hatte, war es ein ganz bitterer Tag. Hatte sie vor acht Jahren mehr als 70 Prozent geholt, so sprachen sich jetzt nur gut 30 Prozent der Wähler für eine Fortsetzung ihrer Amtszeit aus, die unter anderem wegen des Kampfes um den Turm im Ried und wegen der erst Ende 2025 offensichtlich gewordenen Schieflage des Städtischen Kurbetriebes unter einem unglücklichen Stern gestanden hatte.

Im Gespräch mit der Bildschirmzeitung sagt Alexandra Scherer, dass sie das Ergebnis „mit Respekt zur Kenntnis“ nehme. Sie habe mit ganzer Kraft für Bad Wurzach gearbeitet, sie schätze die Stadt sehr und sie übergebe die Stadt in einem guten Zustand. „Ich wünsche der Stadt alles Gute.“

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Viele Bilder von der Musiknacht

Leutkirch – „Leutkirch isch geil.“ So die Aufschrift auf Handgelenk-Kontrollbändchen von „Leutkirch Events“. Diese musste sich umbinden lassen, wer da durch die Mitte der Nibelstadt ziehen wollte, um in 18 Locations von 14 Live-Bands und 13 DJs am Samstagabend ordentlich was Genussvolles in die Ohren zu bekommen. Samt Schmackhaftem in den Straßen –æ von der Bratwurst bis zu süßen Darbietungen. Unser Reporter Julian Aicher war mit seinem iPhone rund drei Stunden dort unterwegs.

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Knisternde Nerven

Ganz bestimmt ist es ein Familienroman, in gewisser Weise auch ein Abenteuerroman, ein Roadmovie in Buchform ebenfalls, und vielleicht handelt es sich sogar um einen Heimatroman, mit zweifellos furiosem Ende – Unwetterwarnung in den Bergen und fulminante Rettungsaktion inklusive. All das bannt die Autorin Birgit Birnbacher auf schmale zweihundert Seiten und in neunundzwanzig Kurzkapitel. In deren Zentrum steht eine außergewöhnliche Mutter-Sohn-Beziehung, die regelrecht Funken schlägt. Denn beide haben „knisternde Nerven“, wie es an einer Stelle passend heißt. Will bedeuten: Sie stecken voller überbordender Energie, die Fokussierung auf den regelgeleiteten Alltag will oftmals nicht gelingen. Diagnostisch spricht man hier wohl von einem Defizit der Aufmerksamkeit (ADHS) oder, respektvoller, von einer Form der Neurodivergenz.

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Bilder vom Maibaum-Stellen in Hauerz

Hauerz – Wenn im Allgäu der April sich dem Ende zuneigt, dann liegt etwas in der Luft, das man nicht im Kalender nachschlagen muss: Maibaumzeit. Auch in der Dorfmitte von Hauerz ist das zu spüren, als sich am Samstag vor dem 1. Mai die ersten Helfer versammeln. Es wird gelacht, angepackt und gebunden – Girlanden aus frischem Grün liegen bereit in geübten Händen, Zunftzeichen werden mit Sorgfalt angebracht.

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Klassentreffen der Baubranche – mit Glamourfaktor

Aitrach – Die Szene wirkt fast wie ein Klassentreffen der Baubranche: Männer in Arbeitskleidung stehen in kleinen Gruppen vor der Halle in Aitrach, Weißwurst auf dem Teller, alkoholfreies Weizenbier in der Hand. Man kennt sich, man duzt sich. Gastgeber Friedrich Gebhart geht von Tisch zu Tisch, bleibt stehen, fragt nach, hört zu. „Wie geht’s Gschäft?“ – „Mir könntet meh baue, dia Leut´ kaufet it!“ Gesprächsfetzen wie diese mischen sich mit Lachen und dem Klirren von Gläsern. Die Sonne scheint, die Stimmung ist offen, direkt, bodenständig. Es ist das GISOTON-Seminar, und schon vor Beginn zeigt sich: Hier wird nicht um den heißen Brei geredet.

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Ortsheimatpfleger Gebhard Baumann führte durch Alt-Arnach

Arnach – Unter dem Motto „Was unsere alten Häuser so erzählen“ führte Ortsheimatpfleger Gebhard Baumann am vergangenen Samstag (18.4.) rund 30 Interessierte Personen, darunter auch einige ehemalige Arnacher, bei einem Rundgang an 13 ausgewählte Orten und Straßen innerhalb des Dorfes und erklärte dabei die Bauentwicklung Arnachs anhand von Bauernhäusern (Lehengüter, Sölden), Handwerkerhäusern, Ausgedinghäusern und ihren verschiedenen Baustilen. Der historische Dorfrundgang wurde am Folgetag wiederholt.

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Wasser strahlt nicht

26. April 1986: „Größter anzunehmender Unfall“ (GAU) im sowjetisch-ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl. Es wird weltweit offensichtlich: Atomkraft ist lebensgefährlich. Und die Alternativen? In Zeitungsanzeigen erklärten atomar-fossile deutsche Stromkonzerne am 6. Mai 1986, sie nutzen die umweltfreundliche Wasserkraft, „soweit es unsere Flüsse erlauben“. Diese Aussage war damals eine Nebelkerze. Eine Beruhigungspille. Ein leeres Versprechen.

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Löwenzahnzeit

Ende April blüht der Löwenzahn. Aus dem grünen Allgäu wird das gelbe Allgäu. Die Kehrseite der gelben Pracht: Sie ist ein Indiz für die starke – da und dort womöglich überstarke – Düngung. Das massenhafte Auftreten steht auch für Verarmung bei der Grasartenvielfalt. Die Aufnahme hat Hedy Baumgärtner gemacht. Wie die volle Blüte in einigen Wochen ausschauen wird, sieht man hier:

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