Die vier Fronleichnamsaltäre in Arnach
Arnach – Bei einer Fronleichnamsprozession werden vier Evangelien-Abschnitte gelesen. Alte Tradition ist es, dass eigens für den „Herrgottstag“ vier Außenaltäre aufgebaut werden mit bunten Blumenteppichen davor, über die allein der Priester, die Monstranz hoch erhoben, schreitet. Leider ist in den letzten Jahren auch in Oberschwaben zu beobachten, dass immer mehr Pfarrgemeinden es nicht mehr zuwegebringen, vier Altäre herzurichten. Denn es steckt ein enormer Aufwand hinter den „Kunstwerken für einen Tag“. Die Pfarrgemeinde Arnach hat es auch heuer wieder geschafft, vier Altäre aufzubauen. Dafür und insgesamt für ein prächtiges Fronleichnamsfest, bei dem viele helfende und betende Hände zusammenwirkten, dankte Pfarrer Meschenmoser am Schluss, ehe das vom Musikverein unter Orgelbegleitung mächtig intonierte „Großer Gott“ erklang, von den zahlreichen Gläubigen aus voller Brust mitgesungen. An der Orgel saß Matthias Tapper, die Stabführung beim Musikverein lag in den Händen von Berthold Hiemer.











