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Ein Angriff auf das, was uns verbindet

Was in der Nacht von Samstag auf Sonntag am Stadtsee von Bad Waldsee geschah, lässt einen fassungslos zurück. Eine Nacht der blinden Zerstörungswut, ausgeführt von Menschen, die offensichtlich weder Anstand noch Respekt vor dem Eigentum anderer haben – geschweige denn vor dem Gemeinsinn, der unsere Stadt zusammenhält.

Ein öffentlicher Bücherschrank, Symbol für Bildung, Vertrauen und nachbarschaftliches Miteinander, wurde angezündet – samt Inhalt. Bücher, die Menschen gespendet hatten, um anderen eine Freude zu machen, gingen in Flammen auf. Dazu eine Sitzbank im See, zerschlagene Scheiben im Clubhaus des Rudervereins – als sei Verwüstung ein Sport.

Was hier passiert ist, ist nicht nur ein dummer Streich oder jugendlicher Übermut. Es ist eine bewusste Zerstörung von Dingen, die für viele in unserer Stadt eine Bedeutung haben. Es ist ein Angriff auf das, was uns verbindet.

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Die Verantwortlichen mögen sich für besonders mutig oder rebellisch halten und jetzt zu Hause hocken und sich ins Fäustchen lachen. In Wahrheit haben sie nur eines gezeigt: völlige Verantwortungslosigkeit – und eine Erbärmlichkeit, für die „Vollidioten“ fast schon ein zu milder Begriff ist.

Wir hoffen, dass die Täter gefasst werden. Doch wichtiger ist, dass wir als Stadtgesellschaft nicht resignieren. Solche Taten dürfen uns nicht spalten, sondern müssen uns motivieren, noch entschlossener für das einzutreten, was zählt: Zusammenhalt, Respekt und der Schutz unseres gemeinsamen Lebensraums.
Erwin Linder

Die Zerstörung des Bücherregals ist eine besonders a-soziale Aktion, handelt es sich dort doch um einen Ort des Gebens und Nehmens im eigentlichen Sinn des Wortes: Menschen legen Bücher hinein, Geistesschätze, die sie mit anderen teilen wollen, und andere leihen sich die Bücher aus, um Nutzen und Freude zu haben. Und so etwas wird kaputtgemacht!

Sechs Podestplätze für die TSV Reute Turnerinnen

Reute – Am vergangenen Samstag, den 24.05.2025 fand in Wangen i.A. der Gau-Mehrkampftag weiblich des Turngau Oberschwabens statt. Bei diesem handelt es sich um einen kombinierten Wettkampf aus Gerätturnen und Leichtathletik. Im Detail werden die Disziplinen Sprung, Reck/Barren und Boden geturnt und mit Weitsprung, Sprint und Wurf ergänzt.

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Ideale Bedingungen für jüngsten Fußballnachwuchs beim Sporttag in Haisterkirch

Haisterkirch – Am Samstag (24. Mai 2025) wurde hier auf dem Sportgelände des SV Haisterkirch („Csardas-Arena“) erneut ein rekordverdächtiger Besucherzuspruch bei einem Jugend-Fußballturnier in Haisterkirch registriert. Die Parkmöglichkeiten rund um die Gemeindehalle waren schon vor Beginn um 10.00 Uhr voll belegt.

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Am zweiten Tag ein Sternmarsch mit Gesamtchor

Arnach – Es war ein beeindruckendes Bild, wie sich der Gesamtchor am zweiten Tag des Arnacher Musikfestes zeigte: Sechs Kapellen waren mit ihren Fahnenabordnungen aus drei Richtungen zum Dorfplatz marschiert und brachten dort unter dem sich abwechselnden Dirigat von Berthold Hiemer, Ortsvorsteher Manfred Braun und dem stellvertretenden Kreisverbandsvorsitzenden Klaus Wachter gemeinsam die drei Stücke „Böhmische Liebe“, „Bozner Bergsteigermarsch“ und „Musica Gloriosa“ für die zahlreichen Zuhörer zu Gehör. Vom gestrigen Samstag berichtet die Bildschirmzeitung in Wort und Bild noch ausführlich.

Am heutigen Sonntag ging das Fest aus Anlass des 175-jährigen Bestehens des Musikvereins Arnach mit einem feierlichen Gottesdienst um 9.30 Uhr weiter. Die Abordnungen der Vereine stellten sich um 9.00 Uhr am Schulhof zum gemeinsamen Zug zur Kirche auf. Nach der Heiligen Messe war Frühschoppen mit dem Musikverein Seibranz in der Turn-und Festhalle.
Ausführliche Berichte zum Samstag und Sonntag folgen (zum Bericht über den Freitag siehe Link am Ende dieses Artikels).

Querflöten und Klarinetten auf dem Arnacher Dorfplatz: Unser Bild zeigt einen kleinen Teil der am Gesamtchor Teilnehmenden. Foto: Uli Gresser

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Die Musikkapelle Eintürnen am Freitagabend beim Marsch zum Festgelände. Sie wie auch der Ziegelbacher Musikverein konnten wegen einer Musikantenhochzeit am Sternmarsch am Samstag nicht teilnehmen und erwiesen den Arnachern deshalb am Vortag die Ehre. Foto: Uli Gresser

Die Ziegelbacher Musikanten beim Einzug ins Festgelände am Freitagabend. Foto: Uli Gresser

Zahlreiche Zuschauer bei Einsatzübung der Feuerwehr-Abteilung Mittelurbach

Mittelurbach – Bei bestem Wetter lud die Einsatzabteilung Mittelurbach zur Übung nach Mennisweiler ein. Gemeinsam mit der Dorfgemeinschaft Mennisweiler wurde diese Veranstaltung organisiert, um nicht nur die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr zu demonstrieren, sondern auch um neue Kameradinnen und Kameraden aus der Ortschaft zu gewinnen.

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Musikverein Ziegelbach spielt beim Vatertagsfrühschoppen in Merazhofen

Merazhofen – Die Musikkapelle Ziegelbach lädt alle Freunde von unterhaltsamer Blasmusik zum diesjährigen Vatertagsfrühschoppen am Donnerstag,29. Mai, im Rahmen des Maifestes in Merazhofen ein. Unter der Leitung von Bernd Schosser wird die Kapelle ab 10.30 Uhr mit zünftiger und moderner Blasmusik bei den Besuchern für gute Stimmung sorgen.

Wie die Windkraftanlagen die Kurstadt optisch dominieren

Bad Waldsee / Haisterkirch – Die Bürgerrunde Haistergau hat ihre an den Regionalverband Bodensee-Oberschwaben gerichtete Stellungnahme der Bildschirmzeitung „Der Waldseer“ mit der Bitte, diese zu veröffentlichen, zukommen lassen. Da es sich um eine Einlassung von allgemeinem Interesse handelt, kommen wir der Bitte nach und haben die 18-seitige Stellungnahme hier im „Waldseer“ unter Downloads hinterlegt. Weiter veröffentlichen wir die von der Bürgerrunde erzeugten Visualisierungen; sie zeigen, dass die Kurstadt optisch tangiert sein wird. Nachstehend die Texte und Bilder der Bürgerrunde:

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Max Wild hat Standort Friesenhofen eröffnet

Berkheim / Friedenhofen (jm) – Jetzt ist der moderne Neubau der Max Wild GmbH in Leutkirch-Friesenhofen fertig. Mit einer feierlichen Eröffnung hat das Familienunternehmen seinen neuen Standort im Industriegebiet Friesenhofen-Bahnhof eingeweiht. Der moderne Gebäudekomplex ist ein nachhaltiger Holzbau und bietet mit rund 800 Quadratmeter Hallen- und 425 Quadratmeter Bürofläche ausreichend Platz für künftiges Wachstum. Max Wild bietet in Leutkirch sein gesamte Leistungsspektrum an, vor allem aber Erd- und Tiefbauarbeiten mit einem besonderen Fokus auf Stoffstrommanagement und Kreislaufwirtschaft. Für den neuen Standort hat das Familienunternehmen aus Berkheim rund drei Millionen Euro investiert – und stärkt damit nicht nur seine Präsenz, sondern auch die gesamte Region im Allgäu.

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Sommerzeit ist Badezeit – Saisonstart im Freibad Hauerz

Hauerz – Pünktlich zum Start in die warme Jahreszeit öffnet das Freibad in Hauerz ab Christi Himmelfahrt, dem 29. Mai, wieder seine Tore. Das beliebte Freibad ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Sommers in der Region. Ob für Familien mit Kindern, Jugendliche oder alle, die gern im Wasser aktiv sind oder einfach entspannen möchten – das Freibad bietet beste Bedingungen für unbeschwerte Stunden im Freien.

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175 Jahre Musikverein Arnach

Arnach – Auch in Arnach war es, wie in vielen anderen Gemeinden, dass die Musikkapelle aus der Kirchenmusik hervorging. Denn bereits 1817, 1843 und 1847 wird in der Kirchenchronik von „Musikanten“ berichtet. 1847 wurden „neue Blechinstrumente angeschafft, die aber nie bei Tanzlustbarkeiten benutzt werden dürfen“. Nachstehend ein geschichtlicher Abriss, zusammengestellt von Gebhard Baumann:

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Warten auf die Geschwindigkeitsbegrenzungen

Rohrdorf / Großholzleute – In einer gemeinsamen Sitzung mit dem Ortschaftsrat Großholzleute wurde das ortsübergreifende Lärmminderungskonzept vorgestellt. Dieses beinhaltet aus Lärmschutzgründen für den Bereich von Rohrdorf eine Begrenzung auf Tempo 30 km/h beginnend und endend an den Ortsein- bzw. -ausgängen, Begrenzungen auf Tempo 50 km/h entlang der L318 in den Bereichen Rengers und Aigeltshofen sowie den Einbau von lärmmindernden Fahrbahnbelägen in den von Lärmüberschreitungen betroffenen Gebieten. Die Ortschaftsräte haben den Maßnahmen zugestimmt. Nachdem nun auch der Gemeinderat zugestimmt hat, sollten die Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb von sechs Monaten umgesetzt werden können. Außerdem sollen verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.

Warten auf die Geschwindigkeitsbegrenzungen

Rohrdorf / Großholzleute – In einer gemeinsamen Sitzung mit dem Ortschaftsrat Großholzleute wurde das ortsübergreifende Lärmminderungskonzept vorgestellt. Dieses beinhaltet aus Lärmschutzgründen für den Bereich von Rohrdorf eine Begrenzung auf Tempo 30 km/h beginnend und endend an den Ortsein- bzw. -ausgängen, Begrenzungen auf Tempo 50 km/h entlang der L318 in den Bereichen Rengers und Aigeltshofen sowie den Einbau von lärmmindernden Fahrbahnbelägen in den von Lärmüberschreitungen betroffenen Gebieten. Die Ortschaftsräte haben den Maßnahmen zugestimmt. Nachdem nun auch der Gemeinderat zugestimmt hat, sollten die Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb von sechs Monaten umgesetzt werden können. Außerdem sollen verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden.

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