Hauerz erhält 100.000 € aus dem ELR-Programm
Stuttgart / Bad Wurzach-Hauerz / Argenbühl – Das Land Baden-Württemberg fördert im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) Projekte in Argenbühl-Eisenharz und Bad Wurzach-Hauerz mit insgesamt 155.000 Euro. Auf Argenbühl entfallen 55.000 Euro, Bad Wurzach erhält 100.000 Euro für Maßnahmen im Bereich Innenentwicklung und Wohnen. Darauf machen die Landtagsabgeordneten Raimund Haser (CDU) und Petra Krebs (Grüne) aufmerksam. Welche konkreten Projkete gefördert werden, wird in der Mitteilung nicht ausgeführt. Nachstehend die gemeinsame Mitteilung der beiden Abgeordneten:
„Die erneute Berücksichtigung von Projekten in unserem Wahlkreis ist eine sehr gute Nachricht für die Menschen vor Ort. Gerade im ländlichen Raum braucht es verlässliche Unterstützung, damit aus guten Ideen konkrete Projekte werden können. Die unterjährige Förderung ermöglicht es den Kommunen und Antragstellern, Vorhaben zügig umzusetzen und wichtige Impulse für die Ortsentwicklung zu setzen“, betonen Haser und Krebs.
Die beiden Abgeordneten sehen in der Förderung zugleich ein klares Bekenntnis des Landes zum ländlichen Raum: „Jeder Euro aus dem ELR stärkt unsere Gemeinden, schafft Perspektiven und trägt dazu bei, Wohnraum zu schaffen sowie Ortskerne lebendig zu halten. Dass Argenbühl und Bad Wurzach erneut von den ELR-Mitteln profitieren, ist Ausdruck des großen Engagements vor Ort und der hohen Qualität der eingereichten Projekte.“
Das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) ist das zentrale Strukturentwicklungsprogramm des Landes Baden-Württemberg. Gefördert werden unter anderem Maßnahmen zur Stärkung der Innenentwicklung, zur Schaffung von Wohnraum, zur Unterstützung von Unternehmen sowie zur Sicherung einer zukunftsfähigen Infrastruktur in den Kommunen.
Mit der jetzt veröffentlichten unterjährigen Programmentscheidung 2026 unterstützt das Land insbesondere Projekte, die noch im laufenden Jahr umgesetzt oder begonnen werden sollen.
Landesweit wurden in dieser Förderrunde 259 Vorhaben mit einem Gesamtfördervolumen von 20,2 Millionen Euro in das Programm aufgenommen. Die Bandbreite reicht von Unternehmensneuansiedlungen und Betriebserweiterungen über Modernisierungen bis hin zu Umnutzungen bestehender Gebäude für Wohnzwecke. Rund 32 Prozent der geförderten Projekte erhalten zudem einen Förderaufschlag für CO₂-speichernde Bauweisen.







