Arnach – Am Donnerstag, 6. November, war es soweit: Im SVA-Vereinsraum in der Alten Schule Arnach wurde die Idee, die beim diesjährigen Maibaumstellen geboren wurde, umgesetzt. 34 Personen gründeten den Verein „Unser Arnach“, gaben dem Verein eine Satzung und wählten eine Vorstandschaft.
Leserbrief von Bernhard Klein, Vorstand Pro Biosphäre e.V., zum Artikel „Allianz gegen Bürgerbeteiligung: Die Fakten liegen auf dem Tisch“ (DBSZ am 7.11.)
Der 9. November ist ein Datum, das in der deutschen Geschichte wie kaum ein anderes für Licht und Schatten, für Glück und Abgrund steht. Es ist ein Tag, der die Extreme deutscher Erfahrungen abbildet – ein „Denktag“, ein „Hell-Dunkel-Tag“, wie es der Publizist Heribert Prantl treffend als bezeichnet.
Arnach – Große Freude in Arnach und bei allen Verkehrsteilnehmern, die die Strecke Leutkirch – Weingarten via Arnach regelmäßig nutzen: Der Abschnitt von der „Hand“, wie die Abzweigung an der B 465 auf Höhe des Betriebes Zollikofer im Volksmund heißt, bis Arnach wurde neu asphaltiert. Im Zuge dieser Maßnahme hat das Land in Arnach auch innerorts einen Teil der L 317 mit einer neuen Fahrbahndecke versehen. Seit Freitag, 7. November, 13.00 Uhr, sind die sanierten Straßenabschnitte wieder befahrbar.
Arnach – Im Gedenken an die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege wird in diesen Tagen bundesweit die Sammlung für den Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge durchgeführt. In Arnach stehen in der Ortsverwaltung, in Elmars Dorfmarkt, in der Volksbank Allgäu-Oberschwaben, im BAG-Lagerhaus und in der Gärtnerei Grad bis Samstag, 15. November, die Sammeldosen für Ihre Spenden bereit. Der Volkstrauertag wird in Arnach am 16. November begangen (9.00 Uhr).
Oberschwaben – Die Allianz für Allgäu-Oberschwaben, eine Vereinigung von Grundstücksbesitzern und Grundstücksbewirtschaftern, die sich gegen die Schaffung eines Biosphärengebietes starkmacht, hat uns am 6. November folgende Mitteilung zukommen lassen, die wir ungekürzt wiedergeben:
Oberschwaben – Die Allianz für Allgäu-Oberschwaben, eine Vereinigung von Grundstücksbesitzern und Grundstücksbewirtschaftern, die sich gegen die Schaffung eines Biosphärengebietes starkmacht, hat uns am 7. November folgende Mitteilung zukommen lassen, die wir ungekürzt wiedergeben:
Arnach (rei) – Der Verein „Unser Arnach“ ist aus der Taufe gehoben. 34 Personen waren am 6. November 2025 in den SVA-Vereinsraum in der Alten Schule zur Gründungsversammlung gekommen, 28 sind eingetreten. Sprecher des Vorstandsteams ist Peter Gottschling, für Finanzen ist Markus Buhmann zuständig, für Organisation Kai Uwe Gurski. Zudem wurden drei Beisitzer gewählt. Ortsvorsteher Manfred Braun, der als Versammlungsleiter fungierte, die Wahlen leitete und die Satzung erläuterte, sprach auch zum Vereinszweck. „Unser Arnach“ sei kein Dachverein, der über den anderen Arnacher Vereinen stehe, auch kein Verein, der den anderen Konkurrenz mache. „Unser Arnach“ sei ein Impulsgeber, sei eine Vereinigung, die Gemeinschaft stifte und die Lücken schließe im dörflichen Freizeit-Angebot. Jeder – ob Mitglied oder nicht – sei aufgerufen, Ideen einzubringen und Vorschläge zu machen. Ein zentrales Anliegen von „Unser Arnach“ ist das Bespielen des Dorfplatzes. So ist zum Beispiel an den Bau einer Boule-Bahn gedacht. Und Michael Rauneker, der frühere Ortsvorsteher, regte die Wiederbelebung des Silvester-Mitternachtstreffs an.
Kißlegg – Ein Jugendlicher ist bei einem Verkehrsunfall auf der K 8025 bei Waltershofen am Mittwochabend (5.11.) schwer verletzt worden. Der 16-Jährige war mit seinem Mopedauto gegen 20.00 Uhr von Waltershofen in Richtung Dettishofen unterwegs, als ein entgegenkommender 26-Jähriger mit seinem Skoda nach links auf die A 96 abbog und den vorfahrtsberechtigten Jugendlichen übersah. Dieser erlitt bei der Kollision schwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.
Reute / Gaisbeuren – Aktuell stehen die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn zwischen dem Sportplatz in Reute und der Einmündung in die B30 an. Im Zuge dieses Bauabschnittes wird der Asphalt auf der gesamten Strecke vollständig ausgebaut und erneuert. Für diese Arbeiten wird die Verkehrsführung für die Anlieger auf die Bauphase 4 umgestellt. Das bedeutet:
In unserem Bericht über die Gemeinderatssitzung am 13. Oktober (veröffentlicht am 1. November unter dem Titel „Information zum Sachstand Glasfaserausbau“) hatten wir auch über Fragen der Bürger berichtet. Dazu hat sich nun Bettina Walter aus Bad Wurzach gemeldet (Mail vom 4. November). Sie schreibt:
Haisterkirch (swd/dbsz) – Auf der Landstraße von Haidgau nach Haisterkirch (an der Abzweigung nach Rothenhäusler) brannte am heutigen Dienstag (4.11.) zur Mittagszeit ein Auto aus. Der Fahrer hatte Glück, er konnte sich rechtzeitig aus seinem Fahrzeug retten. Das berichtet der Informationsdienst SWD. Die Brand-Ursache ist Gegenstand der Untersuchungen. Vermutet wird ein technischer Defekt. Die L 300 war einige Zeit voll gesperrt. Matthias Lessig von der Bad Waldseer Feuerwehr berichtet:
Arnach – Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit dem 15. September den Fahrbahnbelag der L 317 zwischen Arnach und der B 465 bei Rimmeldingen erneuern. Die Baumaßnahme erstreckt sich auf einer Gesamtlänge von rund 2,2 Kilometern.
Arnach – Die Straßensanierung bei der L 317 (Bundesstraße 465 beim Anschluss Zollikofer / Rimmeldingen bis Ortsrand Arnach) und der Ortsdurchfahrt (OD) Arnach geht in die Zielgerade. Ortsvorsteher Manfred Braun schreibt:
Reute / Gaisbeuren – Aktuell wird in der Ortsdurchfahrt Gaisbeuren mit Hochdruck an der Verlegung einer neuen Wasserleitung des Wasserversorgungszweckverbandes Obere Schussentalgruppe (OSG) und anderen Maßnahmen des städtischen Abwasserbetriebs sowie weiterer Versorgungsträger gearbeitet. Die letzten Wochen wurde teilweise auch samstags auf der Baustelle gearbeitet. Die Fertigstellung dieser Leitungsarbeiten ist mittlerweile absehbar.
Stuttgart / Reute – Vier herausragende Lehmbauprojekte haben den Innovationspreis Lehmbau BW erhalten. Der Preis würdigt herausragende Bauten, Gebäudekonzepte und zukunftsweisende Innovationen aus dem Land, die sich mit Lehm als nachhaltigem Baustoff auseinandersetzen.
Bad Wurzach / Dietmanns – Mit einem Requiem in der Pfarrkirche Dietmanns nahmen die örtliche Pfarrei und die ganze Seelsorgeeinheit (SE) Abschied von Pater Friedrich Amann. Der Priester, verstorben im Alter von 90 Jahre, hatte als Pensionär in der Kirchengemeinde St. Ulrich und Margareta Dietmanns gewirkt und in der ganzen SE ausgeholfen. Friedrich Amann, der dem Orden der Weißen Väter angehörte, hat eine spannende Lebensgeschichte.
Wolfegg – Der Gemeinderat von Wolfegg hat sich in seiner Sitzung am 20. Oktober gegen die Beteiligung der Gemeinde an einem Biosphärengebiet ausgeprochen. Die Allianz für Allgäu-Oberschwaben, einen Initiative der Landbesitzer ubd und Landbewirtschafter, die der Schaffung eines Biosphärengebietes in Oberschwaben ablehnend gegenübersteht, hat uns folgende Stellungnahme zukommen lassen, die wir ungekürzt veröffentlichen: