Gaisbeuren – Die Vereine landwirtschaftlicher Fachbildung Leutkirch-Wangen e.V. und Ravensburg-Bad Waldsee e.V. übergeben am 1. März ab 14.00 im Dorfgemeinschaftshaus Gaisbeuren die Goldenen Meisterbriefe in der Haus- und Landwirtschaft in einem feierlichen Rahmen. Durch das Programm führt Barny Bitterwolf.
Kißlegg – Unsere fotografierende Leserin Eva Zitzl hat bei einer Tour rund um Kisslegg am 7. Februar bei Fischreute das Zeppelindenkmal entdeckt. Es trägt folgende Inschrift, welche in einen Zeppelinumriss geschrieben ist: Hier landete am 17. Jan. 1906 in Sturm und Not der Bezwinger der Lüfte Graf ZEPPELIN.
Stuttgart – Aus dem Städtebauförderprogramm des Landes erhält die Große Kreisstadt Leutkirch für das Erneuerungsgebiet „Entlang der Eschach“ 1,8 Millionen Euro. Kißlegg und Bad Wurzach erhalten je 400.000 Euro für ihre laufenden städtebaulichen Erneuerungsgebiete. Nachstehend die gemeinsame Pressemitteilung der Landtagsabgeordneten Raimund Haser MdL (CDU) und Petra Krebs MdL (Grüne):
Isny / Val di Fiemme – Beim Skiathlon am heutigen Sonntag (8.2.) vertraten Friedrich und Jakob Moch die deutschen Farben. Friedrich Moch kam nach 20 Kilometern als 27. ins Ziel und war damit bester Deutscher. Er lag knapp vor Florian Notz aus Dettingen an der Erms. Jakob kam auf Rang 33. Es siegte der überragende Norweger Klaebo. Friedrich hatte auf ihn 2 Minuten und 25 Sekunden Rückstand, Jakob 2.57 Minuten. Zunächst hatten die Langläufer in klassische Technik 10 Kilometer zurückgelegt. Es folgten 10 weitere Kilometer im Skaten.
Isny – Die nächste öffentliche Sitzung des Technischen Ausschusses findet am Montag, 9. Februar, ab 18.00 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses statt. Auf der Tagesordnung stehen der Tätigkeitsbericht der Arbeitsgemeinschaft Heimatpflege sowie Bekanntgaben und Mitteilungen.
Leutkirch – Rund 350 Erstwählerinnen und Erstwähler waren am 22. Januar der Einladung des Jugendgemeinderates gefolgt und verfolgten in der Festhalle eine Podiumsdiskussion zur Landtagswahl. Erstmals gilt bei dieser Wahl das neue Wahlalter ab 16 Jahren.
Isny / Predazzo (rei) – Beim Skisprungwettbewerb der Frauen bei den Olympischen Spielen in Predazzo (Italien) am 7. Februar sprang Agnes Reisch (WSV Isny) auf Platz neun. Beste Deutsche wurde Selina Freitag als Siebte. Gold holte eine Norwegerin. Obwohl es keine Medaille wurde, ist das Abschneiden der Isnyerin beim Springen auf der Normalschanze als stark zu werten.
Agnes Reisch hat bei den Olympischen Spielen noch eine zweite Chance: Am 15. Februar tritt sie beim Wettkampf auf der Großschanze an.
Kißlegg / Goa (Indien) – Während am 8. Februar Andi und Hieli beim Goa-Halbmarathon in Indien an den Start gehen, haben Simon, Marius und Isidor in Kißlegg ebenfalls eine sportliche Herausforderung angenommen – mit einem besonderen Zeichen der Solidarität: einem nächtlichen Halbmarathon bei heimischen Temperaturen. Kurz nach Mitternacht machen sich die drei Freunde mit Stirnlampen auf den Weg. Ihr Ziel: 21 Kilometer, exakt die Distanz des Halbmarathons in Goa. Damit wollen sie symbolisch zeitgleich mitlaufen und ihre Unterstützung für die RUNNING FOR HOPE-Spendenaktion zeigen, die über betterplace.org Spenden für die Kinderheime von El Shaddai sammelt (betterplace.org/f55469).
Isny – Jetzt ist es amtlich. Die behördliche Bestätigung der Bürgerstiftung-Gründung vom Regierungspräsidium Tübingen liegt seit Dienstagnachmittag (3.2.) im Rathaus Isny. Persönlich überreicht vom Tübinger Regierungspräsidenten Klaus Tappeser.
Ravensburg – An der Friedensdemonstration in Ravensburg am 1. Februar nahmen nach Veranstalterangaben 250 bis 300 Menschen teil. Aufgerufen zu der Kundgebung vor dem Lederhaus unter dem Leitwort „Den Frieden gewinnen“ hatte eine politisch breit aufgestellte Gruppe um den früheren Stadtrat Volker Jansen.
Aulendorf – Am 6. Februar sprachen die CDU-Landtagsabgeordneten Raimund Haser und Thomas Dörflinger im Sudhaus der Schloßbrauerei Aulendorf über verkehrspolitische Fragen. Nachstehend der Bericht von Seiten der CDU:
Leutkirch – Das Umfeld des Bahnhofs Leutkirch wird in Teilen neugestaltet. Ziel der Maßnahme ist es, den Bahnhofsvorplatz als attraktiven, sicheren und zukunftsorientierten Ort der Begegnung und Mobilität weiterzuentwickeln.
Leutkirch – Das Umfeld des Bahnhofs Leutkirch wird in Teilen neugestaltet. Ziel der Maßnahme ist es, den Bahnhofsvorplatz als attraktiven, sicheren und zukunftsorientierten Ort der Begegnung und Mobilität weiterzuentwickeln.
Reute / Gaisbeuren – Das Narrenrechtabholen am Freitagabend (6.2.) begann schon vor dem Dorfgemeinschaftshaus in Gaisbeuren mit einem Bild, das man so schnell nicht vergisst: Das Zigeunervölkle war als Fischer verkleidet angerückt – mit Netzen, Mützen und Gummistiefeln, als wollten sie die Schussen persönlich leerfischen. Vor der Tür drängten sich die Narren, bis schließlich Oberortsvorsteher Achim Strobel öffnete. Doch gegen Zigeunervater Peter Knörle half kein Amtsbonus: Mit trockenem Humor und hartnäckigem Verhandlungsgeschick setzte er den Einlass durch; die Ortsverwaltung musste die närrische Flut passieren lassen.
Leutkirch – Während der Corona-Zeit gab es erstmals ein ähnliches Projekt wie „Herzenswärme“. In der evangelischen Kirche konnte man jede Woche an drei Tagen ein buntes Programm mit vielen Begegnungen erleben. 2023 und 2024 hieß es dann „Herzenswärme“, es gab Impulse, Musik, Basteln, Singen, Bewegung, ein gemeinsames Mittagessen, Kaffee und Kuchen. 2025 war Pause, doch nun konnte das Projekt, bei dem sich etliche Einrichtungen beteiligen, wieder angeboten werden, und zwar im neu erbauten „Leutehaus“ der Pfarrei St. Martin am Oberen Graben. Viele Helfer und Akteure sind beteiligt, damit Menschen sich begegnen können und ins Gespräch kommen.
Herlazhofen – Ein Jahr ist es her, dass eine kleine Gruppe aus Herlazhofen eine App mit dem Namen Dorfleben.de entdeckt und für den Ort aktiviert hat. Seitdem wird diese in allen Rubriken wie Kalender, Neuigkeiten oder Pinnwand munter genutzt.
Herlazhofen – Ein Jahr ist es her, dass eine kleine Gruppe aus Herlazhofen eine App mit dem Namen Dorfleben.de entdeckt und für den Ort aktiviert hat. Seitdem wird diese in allen Rubriken wie Kalender, Neuigkeiten oder Pinnwand munter genutzt.
Bad Wurzach – Eine sehr große Trauergemeinde hat am 5. Februar Karl Mayer auf seinem letzten Weg begleitet. Der ehemalige Bauhofleiter und langjährige Ortsvorsteher war am 29. Januar im Alter von 71 Jahren gestorben. Bei der Trauerfeier in der katholischen Pfarrkirche St. Verena Bad Wurzach sprachen Karl Wessle für die Freie Christengemeinde und Bürgermeisterin Alexandra Scherer für die Stadt Bad Wurzach. Der Stadt Bad Wurzach diente Karl Mayer, der Landwirt gelernt hatte und dann zum Bautechniker umschulte, über 40 Jahre. Von 1999 bis 2014 stand Karl Mayer der Teilgemeinde Gospoldshofen vor.
Leutkirch – Die Bildschirmzeitung „Der Leutkircher“ bietet ab sofort einen Gottesdienst-Service: Auf der Startseite des „Leutkirchers“ haben wir rechts oben unter „Kurzmeldungen“ einen Link (roter Button) eingerichtet, der direkt zur Übersicht über die aktuellen Gottesdienste auf der Webseite der Seelsorgeeinheit Leutkirch führt. Ein Klick und man befindet sich dort und sieht die aktuellen Zeiten und Angebote in allen sieben katholischen Kirchengemeinden der Seelsorgeeinheit (SE). Die Webseite wird von der SE gepflegt und laufend aktualisiert.
Bad Wurzach – Wir müssen noch den Bericht von der Haushaltssitzung des Gemeinderats am 26. Januar nachtragen. Die Verzögerung geht nicht zu Lasten unseres Reporters, der rasch geliefert hatte. Die verspätete Veröffentlichung hat produktionsinterne Gründe, die darin liegen, dass die Redaktionsleitung der Bildschirmzeitung derzeit verstärkt mit auswärtigen Aufgaben befasst ist.
Der 86-Millionen-Haushalt der Stadt ist nach wie vor geprägt vom Glasfaserausbau, der weitgehend über Bundesmittel „gestemmt“ wird, sowie – offensichtlich geworden erst vor einigen Wochen – von einer Schieflage des Städtischen Kurbetriebes. Der Etat für 2026 hat – trotz Unterfinanzierung – einen beeindruckend investiven Charakter. Was alles an Baumaßnahmen im Jahre 2026 angepackt wird, haben wir vorab in unserem Artikel „Baumaßnahmen der Stadt im Jahr 2026“ (DBSZ am 26. Januar) dargestellt. Auf die Kur-Krise – für 2026 muss man mit einem 1,5-Millionen-Defizit rechnen – sind wir im Artikel „Stadt muss den Kurbetrieb mit 1,5 Millionen Euro stützen“ (DBSZ am 28. Januar) eingegangen.
In der Gemeinderatssitzung am 26. Januar war die Schieflage des Städtischen Kurbetriebes durchaus Thema in den Haushaltsreden der vier Fraktionssprecher (hinterlegt hier unter „Downloads“), eine breite und gegebenenfalls kontroverse Debatte hat im Plenum aber nicht stattgefunden. Allerdings sei die Kur-Krise in nichtöffentlichen Beratungen (Gemeinderatsklausur, Kurbetriebsausschuss) ausführlich und mit klaren Worten diskutiert worden, verlautete aus Kreisen der Gemeinderäte. Zudem war das Thema in den Gemeinderatsausschüssen und in den Ortschaften besprochen worden. Dass die Sitzung erst um 20.00 Uhr begonnen hatte, könnte seinen Grund in letztem Diskussionsbedarf in der Causa Kur gehabt haben.
Auffällig ist, dass der Haushalt 2026 trotz der in den Haushaltsreden geäußerten großen Sorgen und Bedenken wegen der Kur-Krise einstimmig beschlossen wurde. Demzufolge stellt die Stadt ihrem Kurbetrieb für 2026 1,5 Millionen € zur Verfügung. Auch in den Folge-Jahren bis 2029 ist offenbar mit Verlusten in Millionenhöhe zu rechnen.
Immerhin: Der Haushalt der Stadt kommt 2026 ohne neue Kredite aus. Allerdings kann er nur über den Griff in die Rücklagen ausgeglichen werden. Das liegt auch daran, dass die Gewerbesteuereinnahmen deutlich zurückgegangen sind.
Es war – angesichts der allgemeinen Wirtschaftsflaute (Gewerbesteuer-Tief) und der Bad Wurzach-spezifischen Probleme (Kur-Krise) – kein leichtes Unterfangen für Kämmerer Stefan Kunz, einen akzeptablen Haushaltsplan für 2026 aufzustellen. „Unter den gegebenen Umständen vertretbar“ – diese Formulierung von Emina Wiest-Salkanovic (CDU) gibt den Tenor aller vier Haushaltsreden wieder. Folglich stimmte der Gemeinderat dem Planwerk zu; die neun Ortschaftsräte hatten zuvor entsprechende Empfehlungsbeschlüsse gefasst. (rei)
Nachstehend die Zusammenfassung der Sitzung durch unseren Reporter Uli Gresser. Ungekürzt finden Sie die Reden unter „Downloads“:
Isny (mp) – Ehrenamtliches Engagement wird in Isny belohnt. Die beliebte Ehrenamtskarte gibt es auch im Jahr 2026 und kann bei der Stadtverwaltung beantragt werden. „Trotz schwieriger Haushaltslage halten wir an dieser Würdigung fest. Das Ehrenamt ist unverzichtbar für unser Miteinander und ein wichtiger Pfeiler des gesellschaftlichen Lebens. Ohne diese freiwilligen Leistungen wäre vieles in unserer Stadt undenkbar. Wir dürfen uns in Isny glücklich schätzen, dass so viele Menschen mit Herzblut und Begeisterung ehrenamtlich tätig sind“, sagt Bürgermeister Rainer Magenreuter.
Bad Wurzach (rei) – Die Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ begleitet das Premium-Projekt „Kurhaus-Sanierung“ mit großem Interesse und – bei gebotener journalistischer Distanz – durchaus mit Wohlwollen. Von der Generalversammlung (GV) am 3. Februar hatten wir gleich am Morgen danach eine Schnellmeldung verbreitet und dann am 5. Februar den ausführlichen und reich bebilderten Bericht nachgezogen. Im Kommentar haben wir zu bedenken gegeben, dass das Projekt, dem große Chancen innewohnen, längst noch nicht gewonnen ist. Nun wollen wir noch einige Materialien nachliefern:
1. Auszüge aus der Rede des im Mai 2026 ausscheidenden Vorstandes Sascha Dargel 2. Auszüge aus der Rede des ausgeschiedenen Aufsichtsrates Dr. Stefan Fimpel 3. Link zum Vorstellungs-Video des neuen Aufsichtsichtsrates Nikolai Stürmer 4. eine zusammenfassende Darstellung der GV aus der Feder des scheidenden Vorstandes Sascha Dargel 5. Folien, in denen Maßnahmen zur Entwicklung von Saal und Restaurant aufgelistet werde (der Eventkalender hat vorläufigen Charakter).
Bad Wurzach – Die Kurhausgenossenschaft lud am 3. Februar zu ihrer dritten Generalversammlung (GV) ein. Rund 300 der 900 Anteilseigner waren der Einladung von Vorstand und Aufsichtsrat gefolgt, um die Weichen für die Zukunft zu stellen und zwei Personalien abzusegnen.