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Firmung am Vormittag, 27. Juni

Weihbischof Dr. Gerhard Schneider spendete das Sakrament der Firmung

Foto: Ulrich Gresser
veröffentlicht am: 03.07.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Bad Wurzach – Am Samstagvormittag (27.06.) spendete der Weihbischof Dr. Gerhard Schneider in Konzelebration mit Pfarrer Patrick Meschenmoser in der St. Verena Stadtpfarrkirche während eines feierlichen, vom Jugendchor musikalisch umrahmten, Festgottesdienstes 17 Jugendlichen aus Bad Wurzach sowie 28 Jugendlichen aus Dietmanns, Hauerz und Seibranz das Sakrament der Firmung.

Seit November hatten sich die Firmbewerber gemeinsam mit Pastoralreferent Raimund Miller, der auch für die Organisation des Firmgottesdienstes verantwortlich war, intensiv auf ihren großen Tag vorbereitet. Dabei hatten sie viel über die sieben Gaben des Heiligen Geistes gelernt, die den Menschen prägen und bestärken: Weisheit, Stärke, Gottesfurcht, Verstand, Rat, Frömmigkeit und Erkenntnis.

In seiner – frei gehaltenen – Predigt erläuterte Weihbischof Dr. Gerhard Schneider den Firmlingen und ihren Familien in der vollbesetzten Kirche, was es mit dem Sakrament auf sich habe: Es gehe darum, Verantwortung zu übernehmen und darum, dass der Glaube tief in sie eindringen möge. Gottes Liebe sei unbedingt, also ohne Bedingung. Es komme nicht darauf an, dass einer etwas besser könne als ein anderer, sondern darauf, seine Gaben und Talente richtig einzusetzen. Denn damit könne man einen anderen klein machen, ja demütigen oder aber ihn dadurch groß machen. Als Beispiel nannte er den Umgang mit einer Handy-App. Anstatt zu sagen „Du schaffst das eh nicht!“ könne man seinem Gegenüber einfach erklären, wie die App funktioniert.

Er erzählte den Jugendlichen – sozusagen als Anregung für eine nachhaltige Wirkung der Firmung – die Geschichte seiner eigenen Firmung. Seine inzwischen 93-jährige Firmpatin besteht seit seiner Firmung darauf, dass sie sich an einem schönen Ort immer um die Zeit seiner Firmung herum treffen, um „über Gott und die Welt zu reden“. Es sei immer eine schöne Zeit mit tiefgründigen Gesprächen, bei denen zur Sprache kommt, was in dem Jahr gut gelaufen ist und was weniger.

Mit Crisam zeichnete Weihbischof Gerhard Schneider den Firmbewerbern das Kreuz als Zeichen für das Sakrament der Firmung auf die Stirn. Zuvor hatten diese ihren Glauben mit dem gebeteten Glaubensbekenntnis bekräftigt.

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Am Ende des Gottesdienstes war es an Raimund Miller „Danke“ zu sagen: Dem Firmspender, Pfarrer Meschenmoser für die Konzelebration der Feier, dem Mesner Roland Herdrich und den Ministranten, den Sängerinnen und Sängern des Jugendchores unter der Leitung von Bernadette Vogt, die gemeinsam mit dem Organisten Robert Häusle für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgten. Aber auch den Firmlingen selbst sowie ihren Eltern. Im Anschluss an die Firmungsfeier lud er alle zu einem Stehempfang ins Pius-Scheel-Haus ein.

Die Firmlinge

Die Firmbewerber aus Bad Wurzach waren: Luis Heine, Amelie el Hammi, Angelina Musaj, Vitus Vincon, Julian Heine, Benjamin Braun, Jona Schmid, Theo Menig, Leonie Heine, Emilia Vogt, Luisa Ludewig, Luis Byron Uchupanta Aznar, Miriam Herdrich, Philipp Krug, David Hecht, Paul Oesterlein und Jakob Ehrmann.

Aus Dietmanns wurden gefirmt: Laura Reich, Marla Rude, Paul Waibel, Tim Daiber und linus Model.

Von der Kirchengemeinde St. Martin in Hauerz kamen: Tim Adelwarth, Adam Wesolowski, Fabian Angele, Miriam Sassen, Simon Frey, Florian Gärtling, Sven Riß, Samuel Schöllhorn, Luisa Sauter und Franziska Schmierer.

Die Firmbewerber aus Seibranz waren: Maja Bitterwolf, Lutz Stehmer, Emil Butscher, Florian Gieger, Linus Pfänder, Manuel Minsch, Julia Gassebner, Julia Gropper, Lena Gruber, Larisa Dumancic, Lorenz Hengge, Philip Schele und Luan Blini.
Bericht und Bilder: Uli Gresser

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