Große Leistungen, knappe Entscheidungen, beeindruckender Teamgeschichten
Bad Wurzach – „Die abgelaufene Saison der Kegelabteilung der TSG Bad Wurzach hatte alles, was den Sport so besonders macht: packende Duelle, bittere Niederlagen, überraschende Wendungen, persönliche Bestleistungen und vor allem eines – jede Menge Herzblut auf und neben der Bahn“, schreint Jessica Tok, Pressefrau und Motor der Abteilung. „Während einige Teams um den ganz großen Wurf kämpften, mussten andere Lehrgeld zahlen oder sich durch schwierige Spielzeiten kämpfen. Doch überall war eines deutlich spürbar: der Zusammenhalt innerhalb der TSG-Familie.“ Nachstehend der Rückblick, zusammengestellt von Jessica Tok:
TSG Bad Wurzach I – Verbandsliga
Die erste Herrenmannschaft erlebte eine Saison zwischen Potenzial und Ernüchterung. Immer wieder blitzte die Qualität des Teams auf, doch die entscheidende Konstanz über alle sechs Positionen fehlte zu oft.
Im Mittelpunkt stand dabei Marco Hlawatschek, der mit absoluten Topleistungen – unter anderem starken 595 Holz – regelmäßig ein Ausrufezeichen setzte und zu den konstantesten Leistungsträgern gehörte. Auch Tobias Müller überzeugte mit Ergebnissen jenseits der 580 Holz und zeigte, dass er auf höchstem Niveau mithalten kann.
Pascal Dosch, als Mannschaftsführer, ging kämpferisch voran und lieferte selbst starke Ergebnisse ab, wurde jedoch wie das gesamte Team häufig in engen Duellen durch das berühmte Quäntchen Glück ausgebremst. Philipp Hartmann zeigte ebenfalls eine starke kämpferische Saison und verlor viele Duelle nur denkbar knapp – ein Spiegelbild der engen Liga.
Am Ende stand jedoch eine bittere Erkenntnis: viele knappe Niederlagen und fehlende Kleinigkeiten führten zum Abstieg in die Oberliga. Dennoch bleibt das Fazit klar – die Qualität ist vorhanden, der direkte Wiederangriff nach oben absolut realistisch.
TSG Bad Wurzach II – Oberliga Südwest
Die zweite Herrenmannschaft bewegte sich über die gesamte Saison hinweg im unteren Tabellenbereich, oft rund um Platz neun – und doch steckt hinter dieser Platzierung eine Geschichte voller Spannung und knapper Entscheidungen.
Immer wieder fehlten nur wenige Holz zum Sieg, viele Spiele wurden erst auf den letzten Würfen entschieden. Dennoch zeigte das Team großen Kampfgeist.
Herausragend war Arnold Zapf, der mit konstant starken Leistungen zwischen 530 und 587 Holz ein verlässlicher Punktelieferant war. Ebenso setzte Markus Madormo absolute Glanzpunkte: mit 591 Holz und einer persönlichen Bestleistung von 601 Holz spielte er sich mehrfach in den Mittelpunkt.
Auch Manuel Stölzle zeigte mit Ergebnissen bis 590 Holz seine Klasse, während Florian Hauton als Mannschaftsführer Stabilität brachte und wichtige Spiele offenhielt.
Solide und wertvoll präsentierten sich außerdem Christoph Pflug, Güven Cicek, sowie Marcel Brandau, der sich im Saisonverlauf deutlich steigerte. Unterstützung kam zudem von Wolfgang Weishäupl, Fabian Lang und weiteren Ergänzungsspielern.
Trotz vieler knapper Spiele reichte es nicht für den Klassenerhalt – doch das Niveau war da. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie absolut konkurrenzfähig ist.
TSG Bad Wurzach III – Regionalliga Oberschwaben
Auch die dritte Mannschaft hatte eine anspruchsvolle Saison, geprägt von Verletzungen, schwierigen Auswärtsbahnen und vielen engen Spielen, die oft nicht zugunsten der TSG ausgingen.
Ein echtes Aushängeschild war Josef Schnitzer, der mit konstanten Top-Leistungen bis 591 Holz zu den stärksten Spielern der Liga gehörte. Ebenfalls stark präsentierte sich Frank Gano, der mit 588 Holz immer wieder für Highlights sorgte.
Josef Häusle zeigte Nervenstärke in entscheidenden Momenten, während Fabian Merk mit Leistungen knapp unter 580 Holz wichtige Akzente setzte. Ergänzt wurde das Team durch solide Auftritte von Andreas Brandau, Walter Staudt und Peter Erk, der trotz eigener Rückschläge voranging und Verantwortung übernahm.
Auch David Hartmann sowie weitere eingesetzte Spieler kämpften sich durch die Saison, konnten jedoch die fehlende Konstanz nicht vollständig ausgleichen.
Das Resultat: viele knappe Spiele, aber eine Platzierung im unteren Tabellenbereich. Dennoch bleibt die Erkenntnis: Das Potenzial ist deutlich höher als das Endergebnis. Leider betrifft der Abstieg auch die dritte Mannschaft.
TSG Bad Wurzach IV (gemischt)
Die vierte Mannschaft spielte eine Saison voller Höhen und Tiefen – und zeitweise sogar mit Blick auf die Tabellenspitze.
Besonders stark präsentierte sich Herbert Weitzmann, der mit bis zu 567 Holz ein absoluter Leistungsträger war. Ein echtes Highlight setzte Fabian Merk mit der Mannschaftsbestleistung von 595 Holz.
Auch Tobias Volodka zeigte deutliche Entwicklungsschritte, während Jörg Volodka ebenfalls mit steigender Form überzeugte. Wolfgang Weishäupl und Rainer Schulz lieferten wichtige Ergebnisse, letzterer sogar mit starken 572 Holz.
Weitere stabile Beiträge kamen von Klaus Eisele, Georg Staudt und Andreas Hagner. Besonders erfreulich war zudem der Einsatz von Sabrina Volodka, die aus der Damenmannschaft aushalf und sofort wichtige Impulse setzte.
Die Mannschaft bewies zeitweise Spitzenniveau, fiel jedoch durch Schwankungen zurück – blieb aber jederzeit konkurrenzfähig.
TSG Bad Wurzach V – 2. Bezirksliga
Die fünfte Mannschaft spielte eine beeindruckende Saison voller Teamgeist und landete verdient auf einem starken 3. Tabellenplatz.
Hier war es vor allem der Zusammenhalt, der den Unterschied machte. Egal ob Rückstände, Verletzungen oder schwierige Spielsituationen – die Mannschaft kämpfte sich immer wieder zurück.
Hildegard Allgaier überzeugte mit einer persönlichen Bestleistung von 549 Holz und konstant starken Leistungen. Peter Geppert feierte ein starkes Comeback, während Hermann Peter und Jessica Tok mit Einsatz und Willen wichtige Punkte holten – selbst unter gesundheitlichen Belastungen.
Unterstützt wurde das Team von Gertrud Madlener und Bernd Brandau, die wichtige Stabilität brachten.
Das Ergebnis: kein Zufall, sondern das Resultat von Teamgeist und Mentalität.
TSG Bad Wurzach VI – Bezirksklasse A
Die sechste Mannschaft hatte eine schwierige Saison und landete meist im hinteren Tabellenbereich. Doch auch hier erzählt die Tabelle nicht die ganze Geschichte.
Immer wieder zeigte das Team Kampfgeist und enge Spiele, die oft nur knapp verloren gingen. Besonders überzeugte Gertrud Madlener, die mehrfach über 500 Holz spielte.
Hildegard Allgaier setzte ebenfalls Akzente, während Jessica Madormo als Mannschaftsführerin Verantwortung übernahm. Peter Geppert und Helmut Rölz brachten Erfahrung ein.
Erfreulich war zudem die Entwicklung der jüngeren Spielerinnen:
Saskia Miller, Hanna Rieck und Brigitte Oder sammelten wertvolle Erfahrungen und zeigten starke Ansätze.
Hier stand klar die Entwicklung im Vordergrund – mit Blick auf die Zukunft.
TSG Bad Wurzach Damen – Oberliga Südwürttemberg
Und dann die große Erfolgsgeschichte der Saison: die Damenmannschaft.
Mit einer überragenden Saisonleistung holten sie sich nicht nur den Meistertitel, sondern schrieben echte Kegelgeschichte. Konstanz, Qualität und unglaublicher Teamgeist machten sie zum Maß aller Dinge.
Das spektakulärste Spiel: ein unglaublicher Sieg nach rund 90 Holz Rückstand gegen Lonsee – ein Sinnbild für diese Mannschaft.
Überragend präsentierte sich Gabriele Schnitzer mit Spitzenleistungen bis 631 Holz ohne Fehlwurf sowie konstanten Topwerten. Monika Rölz war ein sicherer Rückhalt im Schlusspaar, während Julia Nachbaur als Führungsspielerin das Team durch schwierige Phasen führte.
Sabrina Volodka, Heike Dentler (mit starken Leistungen bis in den 580er Bereich), Sabrina Costa und Sabrina Volz komplettierten ein extrem starkes Team.
Auch im Pokal sorgte die Mannschaft für Furore: Viertelfinal- bzw. Final-Four-Teilnahmen unterstrichen die Klasse zusätzlich.
Der Lohn: Meisterschaft und Aufstieg in die Verbandsliga.
Fazit der Gesamt-Saison
Die Saison der TSG Bad Wurzach war geprägt von Kontrasten: Abstiegsschmerz bei den Herren I, knappe Entscheidungen bei II und III, Entwicklung bei IV und VI, ein starkes Teamstatement bei V – und eine überragende Meistergeschichte bei den Damen.
Was bleibt, ist ein Gesamtbild einer Abteilung, die lebt, kämpft und sich entwickelt. Viele knappe Ergebnisse zeigen, wie eng das Niveau ist – und wie klein oft der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ist.
Doch vor allem zeigt diese Saison eines ganz deutlich: Die TSG Bad Wurzach ist sportlich breit aufgestellt, voller Talent, Erfahrung und Leidenschaft – und bereit, in der nächsten Saison wieder anzugreifen.
Jetzt folgen noch die Württembergischen Meisterschaften, in den nächsten zwei Wochen gibt es noch jede Menge Kegelsport. Auch wird es wieder heiß beim Tandem- und Sprint Turnier. Es bleibt spannend.
Verpasst keine aktuellen News, Spiele und Veranstaltungen der Kegler und folgt uns auf unserer Homepage oder auf unseren Social-Media-Kanälen. Gerne dürft ihr uns auch bei uns im Keglertreff Bad Wurzach besuchen und bei schönem Wetter Speis und Trank in unserem Biergarten genießen.
Biergartenfest am 31. Mai
Auch dieses Jahr findet wieder unser alljährliches Biergartenfest statt. Am Sonntag, 31. Mai, um 10.30 Uhr öffnet der Biergarten seine Tore bei Livemusik von K&K Musikanten Hauerz und gutem Essen. Keine Sorge, wir lassen uns die gute Laune nicht vom Wetter abhängig machen, weswegen das Fest auch bei schlechtem Wetter stattfinden wird.
Wir freuen uns auf Euch!









