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Initiative für mehr Zusammenhalt und Lebensqualität

„Gemeinsam statt einsam – Bad Wurzach verbindet“

Foto: Ulrich Gresser
Grubart und Winstel
veröffentlicht am: 04.07.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Bad Wurzach – Vanessa Grubart von Werwolf Media hatte in Zusammenarbeit mit Gemeinwesensarbeiterin Susanne Baur, Pastoralreferent Matthias Winstel und dem Verein Miteinander-Füreinander mit der Nachbarschaftshilfe ein Konzept erarbeitet, das sie vor kurzem im Pius-Scheel-Haus der Öffentlichkeit vorstellten.

„Gemeinsam statt einsam – Bad Wurzach verbindet“ so lautet der Titel der Initiative für mehr Zusammenhalt und Lebensqualität. Sie ist die nächste Stufe von Initiativen, deren Vorgängerinnen „Keiner is(s)t allein“ und „Wurzach klingelt“ sind. Erstere läuft sehr erfolgreich an jedem Mittwochmittag im Gemeindesaal der evangelischen Kirche, wo sich vom Kleinkind bis zum Rentner alles trifft, um gemeinsam zu Mittag zu essen. Die zweite Initiative entstand als Reaktion auf die im Mai 2024 veröffentlichte Einsamkeitsstudie, um die Frage zu klären: „Was können wir tun?“.

„Gemeinsam statt einsam – Bad Wurzach verbindet“ ist nun die Weiterentwicklung dieser Initiativen, deren Zielgruppen alleinlebende Menschen, die sich einsam fühlen oder deren soziales Umfeld begrenzt ist, aber auch Zugezogene, also Menschen, die neu in Bad Wurzach sind und Anschluss suchen. Mit der Aktion sollen aber als Multiplikatoren engagierte Vereine, Gewerbetreibende und Gastronomen als Botschafter gewonnen werden. „Gemeinsam verstehen wir Bad Wurzach als lebendige Region, in der Gemeinschaft und Nachbarschaft großgeschrieben werden.“

Die Aussage „Bad Wurzach verbindet“ unterstreiche die kollektive Stärke unserer Gemeinschaft und lädt jeden ein – unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation – Teil dieses Netzwerkes zu werden.

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Susanne Baur betonte genau diesen Aspekt: Sich Netzwerke zu schaffen, das sei einer der wichtigsten Aspekte. Dies sah auch Vanessa Grubart in ihrer Präsentation so: Mit der Aktion sollen so viele Menschen in und um Bad Wurzach angesprochen werden wie möglich, um auf bestehende und neue Aktionen aufmerksam zu machen. Bei der Bekämpfung von Einsamkeit soll ein neues Netzwerk entstehen, bei dem Nachbarn, Vereine und Betriebe Hand in Hand arbeiten, um Isolation entgegen zu wirken. Wichtig sei es dabei, möglichst viele Mitbürger zur Mitwirkung zu motivieren, ob im Ehrenamt, durch Veranstaltungsbesuche oder Nachbarschaftshilfe. Laut der bereits erwähnten Studie sind bereits acht Millionen Menschen in Deutschland von Einsamkeit betroffen. Die gesellschaftliche Herausforderung soll mit der Aktion: „Gemeinsam statt einsam – Bad Wurzach verbindet“ angegangen werden. Die Initiatoren wollen damit ein starkes Zeichen setzen. Die Kampagne soll Brücken zwischen Menschen bauen, Begegnungsräume schaffen.

In Phase eins des Konzeptes sollen Postkarten mit klaren Botschaften und ansprechenden Motiven entstehen, dazu ein Social-Media Konzept. Als nächster Schritt eine Website mit integrierter Ehrenamtsbörse. Danach sollen lokale Partner, wie Vereine und Gewerbetreibende, gewonnen werden.

Gemeinsam mehr erreichen ist Ziel und Anspuch der Aktion: Mit dem Aufbau eines starken Netzwerkes soll auch gleichzeitig – etwa durch die Schaffung von Begegnungsräumen, einem gestärkten nachbarschaftlichen Miteinander usw. – das Bewusstsein gestärkt werden, dass jeder einzelne einen Beitrag leisten kann und Bad Wurzach zu einem Ort wird, an dem sich die Menschen willkommen, gesehen und verbunden fühlen.
Bericht und Bilder: Uli Gresser

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