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Autor: Gerhard Reischmann

Kinder besuchten den Ortsvorsteher von Herlazhofen

Herlazhofen- „Wofür ist die Glocke da?“, „Was ist in dem Tresor da hinten?“ oder „Wie wird man eigentlich Ortsvorsteher?“ – die Kinder haben viele Fragen. Geduldig beantwortet Ortsvorsteher Sven Stöckle eine nach der anderen. An einem Freitagnachmittag im Mai besuchten ihn acht Kinder der Grundschule Herlazhofen-Willerazhofen im Herlazhofer Rathaus. Die Veranstaltung war Teil des Kinderbeteiligungsformats „Kinder an die Macht“, initiiert von der Leutkircher Stadtverwaltung. Nach Stationen in der Kernstadt und in Gebrazhofen war nun Herlazhofen an der Reihe. Nachstehend der Bericht:

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„Vorranggebiete Altmannshofen und Mailand wieder ausweisen“

Region – Die Grüne Fraktion in der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben (RVBO) fordert, besonders windhöffige Gebiete, die in der derzeitigen Fassung des Entwurfs des Regionalplanes nicht mehr enthalten sind, in den Teilregionalplan wieder aufzunehmen. Ihre diesbezügliche Stellungnahme an den Regionalverband im Zuge der 2. Offenlage hat die Fraktion der Presse zukommen lassen. Die Bildschirmzeitung veröffentlicht die Stellungnahme ungekürzt im Wortlaut:

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Er hat Freude serviert

Freitag, 30. Mai 2025. Blick in die örtliche Zeitung. Eine Todesanzeige springt mir ins Auge, nennt Rudolf Schneider (1947 – 2025). Der Segenswunsch auf ewigen Frieden. Und dann der Gedanke: Was bleibt? Welche Erinnerungen an den Mann, der weit über Leutkirch hinaus für guten – nein: besten – Geschmack gesorgt hat. Welche Bilder, welche Szenen, welche Er-Innerungen kommen da in den Sinn?

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Lagerschuppen in Immenried abgebrannt

Immenried – Am frühen Samstagmorgen (31.5.) gegen 3.20 Uhr geriet ein Lagerschuppen in der Brunner Straße in Brand. Das am Ortsrand von Immenried alleinstehende Gebäude brannte aus bislang unbekannter Ursache vollständig nieder. Im Gebäude wurden unter anderem Heuballen sowie landwirtschaftliche Gerätschaften gelagert. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung liegen nach bisherigen Ermittlungen nicht vor. Aufgrund der Einsturzgefahr des total zerstörten Gebäudes musste die Feuerwehr Teile des Gebäudes mit schwerem Gerät einreißen. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten zogen sich bis in den Vormittag. Vorläufig wird der entstandene Schaden auf 200 000 Euro geschätzt. Personen kamen nicht zu Schaden.

Weitblickend: Julius Balthasar Christmann

Um Fronleichnam 2024. Vor einem Jahr versank in und um Leutkirch hektarweise Land unter Hochwasser. Auch manches Haus. Nur durch den aufopferungsvollen, kräftigen und mutigen Einsatz vieler Hilfskräfte – darunter mehrerer Feuerwehren und Fachfirmen – gelang es, Leutkirchs Kernstadt großenteils vor heftigerem Hochwasser zum bewahren. Was bleibt? Respekt vor den Helfenden samt Dank an sie  – und die Frage: Wie lassen sich künftig Hochwässer eher vermeiden?

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Zusammen mit den Blutreitern den Festgottesdienst gefeiert

Arnach – Auch der Sonntag des Jubiläumswochenendes begann mit einem Festzug. An diesem regnerischen Sonntagmorgen (25.5.) standen beim Kirchgang neben der 175-jährigen Jubel-Kapelle die Blutreiter mit  ihrem 100-jährigen Jubiläum im Mittelpunkt. Im Anschluss an den Festgottesdienst ging es wieder zurück zur Festhalle, wo die beiden Jubiläen mit Frühschoppen und Nachmittagskaffee ausklangen.

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Ein Angriff auf das, was uns verbindet

Was in der Nacht von Samstag auf Sonntag am Stadtsee von Bad Waldsee geschah, lässt einen fassungslos zurück. Eine Nacht der blinden Zerstörungswut, ausgeführt von Menschen, die offensichtlich weder Anstand noch Respekt vor dem Eigentum anderer haben – geschweige denn vor dem Gemeinsinn, der unsere Stadt zusammenhält.

Ein öffentlicher Bücherschrank, Symbol für Bildung, Vertrauen und nachbarschaftliches Miteinander, wurde angezündet – samt Inhalt. Bücher, die Menschen gespendet hatten, um anderen eine Freude zu machen, gingen in Flammen auf. Dazu eine Sitzbank im See, zerschlagene Scheiben im Clubhaus des Rudervereins – als sei Verwüstung ein Sport.

Was hier passiert ist, ist nicht nur ein dummer Streich oder jugendlicher Übermut. Es ist eine bewusste Zerstörung von Dingen, die für viele in unserer Stadt eine Bedeutung haben. Es ist ein Angriff auf das, was uns verbindet.

Die Verantwortlichen mögen sich für besonders mutig oder rebellisch halten und jetzt zu Hause hocken und sich ins Fäustchen lachen. In Wahrheit haben sie nur eines gezeigt: völlige Verantwortungslosigkeit – und eine Erbärmlichkeit, für die „Vollidioten“ fast schon ein zu milder Begriff ist.

Wir hoffen, dass die Täter gefasst werden. Doch wichtiger ist, dass wir als Stadtgesellschaft nicht resignieren. Solche Taten dürfen uns nicht spalten, sondern müssen uns motivieren, noch entschlossener für das einzutreten, was zählt: Zusammenhalt, Respekt und der Schutz unseres gemeinsamen Lebensraums.
Erwin Linder

Die Zerstörung des Bücherregals ist eine besonders a-soziale Aktion, handelt es sich dort doch um einen Ort des Gebens und Nehmens im eigentlichen Sinn des Wortes: Menschen legen Bücher hinein, Geistesschätze, die sie mit anderen teilen wollen, und andere leihen sich die Bücher aus, um Nutzen und Freude zu haben. Und so etwas wird kaputtgemacht!

Am zweiten Tag ein Sternmarsch mit Gesamtchor

Arnach – Es war ein beeindruckendes Bild, wie sich der Gesamtchor am zweiten Tag des Arnacher Musikfestes zeigte: Sechs Kapellen waren mit ihren Fahnenabordnungen aus drei Richtungen zum Dorfplatz marschiert und brachten dort unter dem sich abwechselnden Dirigat von Berthold Hiemer, Ortsvorsteher Manfred Braun und dem stellvertretenden Kreisverbandsvorsitzenden Klaus Wachter gemeinsam die drei Stücke „Böhmische Liebe“, „Bozner Bergsteigermarsch“ und „Musica Gloriosa“ für die zahlreichen Zuhörer zu Gehör. Vom gestrigen Samstag berichtet die Bildschirmzeitung in Wort und Bild noch ausführlich.

Am heutigen Sonntag ging das Fest aus Anlass des 175-jährigen Bestehens des Musikvereins Arnach mit einem feierlichen Gottesdienst um 9.30 Uhr weiter. Die Abordnungen der Vereine stellten sich um 9.00 Uhr am Schulhof zum gemeinsamen Zug zur Kirche auf. Nach der Heiligen Messe war Frühschoppen mit dem Musikverein Seibranz in der Turn-und Festhalle.
Ausführliche Berichte zum Samstag und Sonntag folgen (zum Bericht über den Freitag siehe Link am Ende dieses Artikels).

Querflöten und Klarinetten auf dem Arnacher Dorfplatz: Unser Bild zeigt einen kleinen Teil der am Gesamtchor Teilnehmenden. Foto: Uli Gresser

Die Musikkapelle Eintürnen am Freitagabend beim Marsch zum Festgelände. Sie wie auch der Ziegelbacher Musikverein konnten wegen einer Musikantenhochzeit am Sternmarsch am Samstag nicht teilnehmen und erwiesen den Arnachern deshalb am Vortag die Ehre. Foto: Uli Gresser

Die Ziegelbacher Musikanten beim Einzug ins Festgelände am Freitagabend. Foto: Uli Gresser

Musikverein Ziegelbach spielt beim Vatertagsfrühschoppen in Merazhofen

Merazhofen – Die Musikkapelle Ziegelbach lädt alle Freunde von unterhaltsamer Blasmusik zum diesjährigen Vatertagsfrühschoppen am Donnerstag,29. Mai, im Rahmen des Maifestes in Merazhofen ein. Unter der Leitung von Bernd Schosser wird die Kapelle ab 10.30 Uhr mit zünftiger und moderner Blasmusik bei den Besuchern für gute Stimmung sorgen.

Wie die Windkraftanlagen die Kurstadt optisch dominieren

Bad Waldsee / Haisterkirch – Die Bürgerrunde Haistergau hat ihre an den Regionalverband Bodensee-Oberschwaben gerichtete Stellungnahme der Bildschirmzeitung „Der Waldseer“ mit der Bitte, diese zu veröffentlichen, zukommen lassen. Da es sich um eine Einlassung von allgemeinem Interesse handelt, kommen wir der Bitte nach und haben die 18-seitige Stellungnahme hier im „Waldseer“ unter Downloads hinterlegt. Weiter veröffentlichen wir die von der Bürgerrunde erzeugten Visualisierungen; sie zeigen, dass die Kurstadt optisch tangiert sein wird. Nachstehend die Texte und Bilder der Bürgerrunde:

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Max Wild hat Standort Friesenhofen eröffnet

Berkheim / Friedenhofen (jm) – Jetzt ist der moderne Neubau der Max Wild GmbH in Leutkirch-Friesenhofen fertig. Mit einer feierlichen Eröffnung hat das Familienunternehmen seinen neuen Standort im Industriegebiet Friesenhofen-Bahnhof eingeweiht. Der moderne Gebäudekomplex ist ein nachhaltiger Holzbau und bietet mit rund 800 Quadratmeter Hallen- und 425 Quadratmeter Bürofläche ausreichend Platz für künftiges Wachstum. Max Wild bietet in Leutkirch sein gesamte Leistungsspektrum an, vor allem aber Erd- und Tiefbauarbeiten mit einem besonderen Fokus auf Stoffstrommanagement und Kreislaufwirtschaft. Für den neuen Standort hat das Familienunternehmen aus Berkheim rund drei Millionen Euro investiert – und stärkt damit nicht nur seine Präsenz, sondern auch die gesamte Region im Allgäu.

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175 Jahre Musikverein Arnach

Arnach – Auch in Arnach war es, wie in vielen anderen Gemeinden, dass die Musikkapelle aus der Kirchenmusik hervorging. Denn bereits 1817, 1843 und 1847 wird in der Kirchenchronik von „Musikanten“ berichtet. 1847 wurden „neue Blechinstrumente angeschafft, die aber nie bei Tanzlustbarkeiten benutzt werden dürfen“. Nachstehend ein geschichtlicher Abriss, zusammengestellt von Gebhard Baumann:

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