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Autor: Gerhard Reischmann

Monika Dobler schafft nicht alltäglichen Rahmen für politische Diskussionen

Kißlegg – Wie geht Parteiversammlung? Im Normalfall arbeiten mehr oder weniger zahlreich versammelte Mitglieder im Nebenzimmer eines Gasthofs die vom Vorstand erstellte Tagesordnung ab. „In Kißlegg läuft das dank Gemeinderätin Monika Dobler etwas anders“, schreibt Uli Stark (SPD) über die jüngste Versammlung des SPD-Ortsvereins Kißlegg. Nachstehend sein Bericht:

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Bändelesturnier und Saisonabschluss bei der Tennisabteilung  Haisterkirch

Haisterkirch – Am Samstag (4. Oktober) fand wieder das abschließende Herbst-Bändelesturnier auf der Tennisanlage der TA SV Haisterkirch statt. Das Wetter war keineswegs ideal bei dem offenen Wettbewerb für alle Vereinsmitglieder, denn Regen und Windböen machten den Unentwegten zu schaffen. Nur ein Dutzend motivierte Teilnehmende vom Teenager bis zum 80+-Alter kämpften um die inzwischen digitalen Bändel. Diese verwaltete Abteilungsleiter Uli Hörmann persönlich am PC. Sportwart Holger Herbst, der selbst Teilnehmer war, und Uli Hörmann gratulierten allen Teinehmerinnen und Teilnehmern und ganz besonders  den Gewinnern des Bändeles-Tennisturniers 2025.

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Was sagt die Stadt zu den Vorwürfen der BI Reischberg?

Am 11. September hat sich eine Bürgerinitiative „Reischberg Bad Wurzach“ gebildet. Die etwa 20-köpfige Gruppe kritisiert im Zuge der Erschließung des Baugebietes Reischberg VI den Bau einer „in vielerlei Hinsicht problematische Verbindungsstraße zwischen Reischberghöhe und Reischberghalde“ (Zitat BI). Die BI um Gerhard Gschwind, Herbert Birk und Andreas Bader betrachtet die geplante Straßenführung als ungeeignet. Sie zöge mehr Verkehr an, wäre für Fußgänger und Schüler problematisch und würde einen aus ihrer Sicht wertvollen Baumbestand gefährden. Die Redaktion des „Wurzachers“, die die Stellungnahme der BI heute (2.10.) veröffentlicht hat, möchte auch die Position der Stadt in dieser Frage darstellen und hat dort nachgefragt: „Was sagt die Stadt zu den Vorwürfen der BI Reischberg?“ Die schriftlich eingereichten Fragen wurden uns von Martin Tapper, dem Öffentlichkeitsarbeiter der Stadt, in Abstimmung mit Bürgermeisterin Alexandra Scherer und Baurechtler Andreas Haufler beantwortet.

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Was lange währt – klingt endlich in c‘‘

Mennisweiler – Seit 2019 schwieg das Mennisweiler Glöckle, wie die Eligius-Glocke im „Glockenturm“ der Kapelle vielfach genannt wurde. Probleme mit dem Läutewerk, mit der Elektrik und schließlich gar wegen eines Risses in der Glocke erforderten mehrere Verhandlungen zwischen der Verwaltung der Stadt Bad Waldsee als Eigentümerin der Kapelle und der Ortschaftsverwaltung Mittelurbach, der Dorfgemeinschaft Mennisweiler und der Kirchengemeinde Molpertshaus. Diese führten schließlich zu einem für alle Seiten tragbaren Kompromiss, der die Finanzierung der insgesamt circa 13.000 Euro kostenden Maßnahme der Instandsetzung sicherstellen konnte. Gut 8000 Euro kamen dabei durch Spenden zusammen, der Rest verblieb bei der Großen Kreisstadt Bad Waldsee.

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Stark besuchte Informationsveranstaltung zeigt Wünsche und Ideen der Haisterkircher Bürgerschaft auf

Haisterkirch – Mit großem Zulauf ist der Beteiligungsprozess zur Innenentwicklung Haisterkirch gestartet. Bei der Informationsveranstaltung am 24. September setzte die Stadt Bad Waldsee gemeinsam mit der Bürgerschaft die ersten inhaltlichen Akzente für den Masterplan – von Wohnen über Freiraum bis Mobilität. Die Ergebnisse des Abends und die aktuell laufende Bürgerbefragung (bis 5. Oktober) fließen direkt in die Leistungsbeschreibung der weiteren Planung ein.

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Sie bauen 200 Türme

Fünf Jahre wurde gesucht, gestritten, angehört. Jetzt ist es entschieden. 39 Windkraft-Vorranggebiete in den Landkreisen Ravensburg und Sigmaringen sowie im Bodenseekreis sind definiert und vom Regionalverband beschlossen. Die Befürwortung durch das zuständige Ministerium in Stuttgart gilt als Formsache. Stand jetzt sind knapp 200 Windkraftanlagen modernster Bauart, also mit Höhen von 260 Metern und mehr, beantragt. Zur historischen Bedeutung dieser Entscheidung haben wir schon bei der Weichenstellung im Planungsausschuss am 17. September unsere Ansicht kundgetan; der Kommentar ist unten verlinkt. Zwei Aspekte wollen wir noch betrachten: den Entscheidungsdruck und die fehlende wirtschaftliche Bürgerbeteiligung.

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Kindergarten Dietmanns: Wiedereröffnung am 1. November

Bad Wurzach – Bei der Kindergartenerweiterung Dietmanns stand nun die Vergabe der Außenanlagen und des Spielplatzes an. Interims-Stadtbaumeister Andreas Haufler gab in der Gemeinderatssitzung am vergangenen Montag, 22. September, die Vergabeergebnisse bekannt. Ulrich Möllmann, der für die Kindergärten zuständige Dezernent, erklärte, dass der Umzug des Kindergartens Dietmanns in den Herbstferien erfolge, die Wiedereröffnung dann zum 1. November stattfinde (nicht erst Mitte November, wie vom „Wurzacher“ gemeldet).

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Angstmachend und verzerrend

Zum Kommentar „Die Wahrheit hinter der Zahl“, veröffentlicht am 22. August 2025 in der Bildschirmzeitung in den Ausgabe „Der Waldseer“ und auf unserer Ebene „Allgäu-Oberschwaben“, erreichte uns am 24. September eine als „Gegendarstellung / Richtigstellung“ bezeichnete Stellungnahme der Stadt Bad Waldsee. Wir stellen fest, dass es sich bei dem Text keinesfalls um eine Gegendarstellung im rechtlichen Sinne handelt. Nachstehend die Stellungnahme der Stadt im vollen Wortlaut. Damit sich die Leserschaft ein Urteil bilden kann, verweisen wir am Ende des Artikels auf den unveränderten Kommentar vom 22. August.

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Derby in Arnach: Die TSG siegte mit 2:0

Arnach – Das erste Derby bei einem Punktspiel zwischen dem SV Arnach und der TSG Bad Wurzach seit annähernd einem halben Jahrhundert ging aufgrund ihrer großen Effizienz im Sturm mit Marvin Martello, der einen Doppelpack schnüren konnte, an die TSG. Bedanken konnten sich die Riedstädter auch bei ihrem Torwart Johannes Herrmann, der alles hielt, was auf seinen Kasten kam. Das Derby war sehr stark besucht; mehrere Hundert Zuschauer säumten den Spielfeldrand.

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Der 17. September 2025

Der 17. September 2025 wird nicht in die Geschichte Oberschwabens eingehen. Sensible Zeitgenossen werden den 26. September 2025 als hochdramatischen Einschnitt in Leben und Lieben und Lachen der Oberschwaben notieren. Dabei war es der 17. September, als ein mächtiger Klub aus 21 Personen den Abgesang auf jenes Oberschwaben intonierte, das wir kannten.

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Windkraft lediglich westlich des Beurener Badsees

Blitzenreute / Isny – Das Gemeindegebiet von Isny bleibt windkraftfrei. Das ist das Ergebnis der Sitzung des RVBO-Planungsausschusses am 17. September in Blitzenreute. Der Beurener Berg war schon in einer früheren Runde im Planungsprozess des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben (RVBO) als WKA-Standort gestrichen worden. Westlich des Beurener Badsees ist ein Windkraftstandort auf Leutkircher Gemarkung zwischen Engelboldshofen und Enkenhofen vorgesehen. Die Versammlung in Blitzenreute wurde von Protesten windkraftkritischer Bürgerinitiativen begleitet. Nachstehend die Karte zum WKA-Vorranggebiet „In den Mösern / Enkenhofener Wald-Süd“:

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Die Windkraftplanungen im Raum Leutkirch

Blitzenreute / Leutkirch – Der Planungsausschuss des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben (RVBO) hat den nach einem langwierigen Beratungsprozess entwickelten Entwurf des Teilregionalplanes Energie mehrheitlich gutgeheißen. In seiner Sitzung am 17. September in Blitzenreute hat das wichtige Gremium einige wenige Änderungen als Empfehlung für die am 26. September in Leutkirch tagende Verbandsversammlung beschlossen. Die wichtigste Änderung: Das Windkraft-Vorranggebiet „Aichstetten Ost“ kommt nicht! Der Grund: Windkraft dort ist mit dem zivilen Luftverkehr unvereinbar. Der von der Bundeswehr bisher beflogene Diepoldshofener Wald wird aber nach wie vor als Windkraftvorranggebiet eingestuft. Die Versammlung wurde von Protesten windkraftkritischer Bürgerinitiativen begleitet.

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Tempo 30 auf der B 465 im Bereich Reichenhofen

Reichenhofen – Ab sofort gilt im Bereich der Bundesstraße 465 in Reichenhofen eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Die Maßnahme dient der Erhöhung der Verkehrssicherheit, insbesondere für Schüler, die die Fahrbahn regelmäßig queren. Die Tempobeschränkung auf 30 km/h maximal gilt montags bis freitags im Zeitraum 6.30 bis 8.00 Uhr.

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