Immenried – Was passiert, wenn Shakespeares berühmteste Liebesgeschichte in die Welt von Instagram, KI und Influencern verlegt wird? Das Ensemble des Theatervereins Immenried wagt mit seiner neuesten Eigenproduktion „Romeo und Julia – Liebe, Likes und Lügen“ genau dieses Experiment – und bringt eine packende und berührende Version des Klassikers auf die Bühne.
Die Diskussion um Frau Brosius-Gersdorf treibt mich um und ich möchte das „System Journalismus“ etwas beleuchten. Das wird leider nicht thematisiert oder auf ein generelles Presse-Bashing reduziert, was der Journalismus auch nicht verdient!
Neutrauchburg – Bei der Containerstation in der Argenstraße, die für Kleider, Altpapier und Glas vorgesehen ist, kommt es vermehrt vor, dass die Container und auch davor mit Hausmüll zweckentfremdet werden. Wir bitten die Bevölkerung bei Beobachtungen dies beim Ordnungsamt, der Polizei oder in der Ortsverwaltung zu melden, so dass die Verursacher dieser Sauerei entsprechend angezeigt und bestraft werden können.
Ausnang – Seit einigen Tagen liegen zwei Genehmigungsanträge für zwei Windkrafttürme auf Gemarkung Hofs vor. Das gab Ortsvorsteher Franz Dietrich am Donnerstagabend (17.7.) in der Ortschaftsratssitzung im „Florianstüble“ Ausnang bekannt. Für den Wald zwischen Hofs, Ottmannshofen und Rotis. Nabenhöhe pro Windkraftwerk: 179 Meter; Gesamthöhe: 266,5 Meter. Über die Antragsteller sagte Finanzbürgermeister Dr. Daniel Gallasch, der an der Sitzung teilnahm: „Die sind viel weiter als in Diepoldshofen.“ Gemeint sind damit die RWE (Rheinisch Westfälische Elektrizitätswerke), Firmenniederlassung Augsburg. Begeisterung dafür kam im „Stüble“ nicht auf.
Gaisbeuren – Nach zehn Jahren hat die „Initiative B30“ in einer überparteilichen Aktion mit Vertreterinnen und Vertretern der CDU, SPD und FDP das Großbanner an der B 30 in Gaisbeuren erneuert. Mit der Botschaft „Sicher ans Ziel – Ruhe in den Orten“ spricht die Initiative Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anwohnerinnen und Anwohner entlang der vielbefahrenen Strecke an. Hier der Bericht der Initiative:
Zum geplanten Interkommunalen Gewerbegebiet Waltershofen (IKOWA) ging eine Stellungnahme der BUND-Gruppe Kißlegg/Arfenbühl (BUND = Bund für Bund für Umwelt und Naturschutz) bei der Bildschirmzeitung „Der Kisslegger“ ein, die wir ungekürzt veröffentlichen:
Arnach – Am 12. Juli fand auf dem Gelände des Ziegelwerks Arnach die Hausmesse „Bau & Innovation“ statt – eine gemeinsame Veranstaltung von Ziegelwerk Arnach, Fassnacht-Ingenieure und messprofiservice. Zahlreiche Gäste aus den Bereichen Bauunternehmen, Fachfirmen, Architekten, Bauträger sowie der örtlichen Politik – darunter Ortsvorsteher Manfred Braun mit Ortschaftsräten – folgten der Einladung und nutzten die Plattform für Information und Austausch.
Beuren – Renommierte Auszeichnung für die Albrecht Forstunternehmen GmbH & Co. KG! Das in Beuren ansässige Unternehmen schreibt: „Ein ganz besonderer Moment für unser ganzes Team: Wir wurden mit dem Deutschen Waldpreis 2025 in der Kategorie ,Forstunternehmer des Jahres‘ ausgezeichnet! Diese Ehrung bedeutet uns unglaublich viel – und macht uns stolz und dankbar zugleich.“ Weiter heißt es in der Mitteilung der Beurener:
Hauerz – Bei schönstem Sommerwetter feierten die Hauerzer zwei Tage lang ihr Freibadfest (12./13. Juli). Das Kiosk-Team, das dazu eingeladen hatte, hat sich viel Arbeit gemacht und alles gut gemeistert. Der Sportverein bot eine Spielstraße für Kinder an. Zum Frühschoppen spielte eine Besetzung der Hauerzer Musik auf. Es gab einen Mittagstisch, einen Pizzastand und eine Cocktailbar. Unser Reporter Hans Reichert hat dem „Wurzacher“ einige fotografische Eindrücke von den Wasserspielen am Samstag zukommen lassen.
Null ist null und bleibt null: 0 + 0 = 0; 3 x 0 = 0 usw. Tja, das dachten wir jedenfalls. Aber irgendwann haben Politik und Wirtschaft sich was einfallen lassen, um aus Null doch mehr als Null zu machen, sozusagen einen „+0“. Wie das? Nun. Aus der Null wurden zwei getrennte Nullen: die rote und die schwarze. Letztere soll so etwas wie Gewinn bezeichnen, das Nullwachstum. Pure Augenwischerei, Schönrederei und letztlich verbale Manipulation. Der Glaube an etwas, das gar nicht existent ist. Ähnlich sprachmanipulativ sei der Begriff „Windpark“. Der Blogger Stefan Weinert aus Ravensburg kritisiert diesen Begriff als irreführend:
Ziegekbach – Der Ortschaftsrat Ziegelbach lädt zur öffentlichen Sitzung am Mittwoch, 16. Juli, 20.00 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses Ziegelbach ein. Bei dieser Sitzung wird Frau Bürgermeisterin Alexandra Scherer anwesend sein. Nachstehend die Tagesordnung:
Hauerz – Was für ein Liebesdienst: die Blutspende! Die DRK-Ortsgruppe Seibranz veranstaltet Blutspende-Aktionen seit 1962. Laut den Unterlagen von Christa Müller-Angele war die erste Spendeaktion in Seibranz am 26. September 1962. Die nächste Blutspende Aktion der DRK-Ortsgruppe Seibranz findet am Freitag, 1. August, von 14.30 bis 19.30 Uhr in der Turnhalle in Hauerz (Tulpenweg 2, 8410 Bad Wurzach) statt. Dazu kann die DRK-Ortsgruppe Seibranz ihren 25.000 Blutspender begrüßen. Christa Müller-Angele vom DRK Seibranz schreibt:
Haidgau – Am kommenden Sonntag, 13. Juli, wird das neue Friedenskreuz im Friedenshain an der Hohlgasse in Haidgau geweiht. Es wird – wie der Friedenshain selbst – Gegenstand einer Feier sein, mit der das 100-jährige Jubiläum des Haines nachgefeiert wird. Alfred Engelhardt, ehemaliger Rektor der Realschule Bad Wurzach, hat als Haidgau-Historiker die Geschichte des Friedenshaines intensiv erforscht und wird an diesem Sonntag einen Vortrag dazu halten.
Haidgau – Am kommenden Sonntag, 13. Juli, wird das neue Friedenskreuz im Friedenshain an der Hohlgasse in Haidgau geweiht. Es wird – wie der Friedenshain selbst – Gegenstand einer Feier sein, mit der das 100-jährige Jubiläum des Haines nachgefeiert wird. Alfred Engelhardt, ehemaliger Rektor der Realschule Bad Wurzach, hat als Haidgau-Historiker die Geschichte des Friedenshaines intensiv erforscht und wird an diesem Sonntag einen Vortrag dazu halten.
Kißlegg – Heute, Mittwoch, 9. Juli, um 18.30 Uhr kommt der Gemeinderat Kißlegg im Neuen Schloss zusammen. Öffentlich. Dabei auf der Tagesordnung: der Hochwasserschutz in Waltershofen. Nach Planung des Ingenieurbüros Fassnacht kostet er 482.000 Euro. Rund 150.000 Euro mehr als ursprünglich geplant. Dafür sei Geld vom Land notwendig, sagte Bürgermeister Dieter Krattenmacher der Bildschirmzeitung vorab. Krattenmacher: „Wir warten auf den Zuschussbescheid.“
Bergatreute – Im Bergatreuter Ortsteil Witschwende wurde ein Reitstall ein Raub der Flammen geworden. Das berichtet der Informationsdienst SWD heute (8.7.) um 11.23 Uhr (ergänzt um 13.31 Uhr). Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Ein Pferd wurde tot aufgefunden, ein weiteres wird noch vermisst. Zehn Pferde konnten rechtzeitig nach Ausbruch des Feuers aus ihren Boxen auf eine angrenzende Koppel gebracht werden. Der Sachschaden geht in die Hunderttausende. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Diepoldshofen (rei) – Reinhold Mall, Vorstand des gemeinnützigen Vereins Landschaftsschützer Oberschwaben-Allgäu e. V., hat Visualisierungen zu den Windkraftplanungen bei Diepoldshofen angefertigt. Mall ist dabei, wie vom Projektierer RES beantragt, von einer Höhe über alles von 300 Metern ausgegangen. Bis zur Bürgerversammlung am 26. Juni war man von 4 WKA im Diepoldshofer Wald ausgegangen, einem 38 Hektar großen Gebiet, das vom Regionalverband als Vorranggebiet für Windkraft ausgewiesen wurde (im Entwurf des Regionalplans). Derzeit sind von RES zwei WKA beantragt. Mall hat aufgrund der alten und noch nicht ad acta gelegten 4er-Planung 4 WKA in die Bilder einmontiert: Die Bilder hat er dem Dienst Street View entnommen und mit Hilfe von Google Earth erstellt. Obige Visualisierung wurde für einen Standort am Ortsende von Bauhofen gemacht, die nachstehende auf der Höhe bei Bodenhaus.