Isny – Ein mögliches Nahwärmeprojekt, das Bürger für Großholzleute-Bolsternang und Weitnau-Kleinweiler angestoßen haben, stößt auf großes Interesse in den betreffenden Ortschaften. Weit über 200 Zuhörer kamen zur Infoveranstaltung, die kürzlich in Kleinweiler durchgeführt wurde. Um ein Bild von den Bedarfen zu bekommen, sind alle Bewohner der beteiligten Ortschaften nun aufgerufen, einen Fragebogen auszufüllen.
Zum Leserbrief von Ulrich Kazmaier, in dem behauptet wird, „die Windkraftanlagen imHaistergau bringen außerdem einen hohen finanziellen Ertrag in die Region (…) Geradedie Gemeindeverwaltungen sollten dies erkennen und bestrebt sein, dass möglichstviele Anlagen mit Bürgerbeteiligung betrieben werden.“ (DBSZ vom 17.3.).
Arnach – Die für diese Woche angekündigten Asphaltarbeiten in der Ratperoniusstraße in Arnach mussten kurzfristig verschoben werden. Aufgrund der momentan noch niedrigen Lufttemperaturen kann die Deckschicht derzeit noch nicht eingebaut werden, da ansonsten Schäden nicht ausgeschlossen bzw. eine längerfristige Haltbarkeit des neuen Belags nicht gewährleistet werden können. Nach derzeitigem Stand (17.3.) verzögern sich die Arbeiten um zwei Wochen, sollen aber noch im April abgeschlossen werden.
Allgäu / Oberschwaben / Stuttgart – Vor 500 Jahren geschah im Allgäu und in Oberschwaben Unerhörtes. Wie in vielen anderes Regionen des Reiches erhoben sich auch zwischen Donau und Bodensee die Bauern gegen die Obrigkeit. Unter Berufung auf das Evangelium forderten sie ihre Rechte ein. Heute gelten der Bauernkrieg und die „Zwölf Artikel“ als bedeutende Wegmarken zu einer demokratischen Gesellschaft. Überall in Deutschland, aber gerade auch in unserer Region, wird daher in diesem Jahr mit einer Vielzahl von Veranstaltungen an die damaligen Ereignisse erinnert. Unser Redaktionsmitglied Herbert Eichhorn gibt einen Überblick:
Eher deutlich, manchmal gar etwas lauter. Sehr belebt wirkte am Mittwochabend die Debatte im Gemeinderat Kißlegg um das geplante „Biosphärengebiet“ in Allgäu-Oberschwaben. Anschließend stimmten (bis auf eine) alle anwesenden Ratsmitglieder der Zeile aus der Rathausverwaltung zu: „Die Gemeinde sieht derzeit kein Erfordernis, an einem Biosphärengebiet teilzunehmen.“
Arnach – Die ordentliche Mitgliederversammlung des SV Arnach findet am Freitag, 28. März, um 20.00 Uhr im Vereinsraum (Alte Schule) statt. Auf dem Programm stehen die Berichte von Vorstand und Abteilungsleiter sowie der Kassenbericht. Anträge an den SV Arnach müssen in schriftlicher Form bis spätestens 21. März 2025 beim Sprecher des Vorstandsteams, Berthold Schöllhorn, vorliegen.
Am Dienstagabend (11.3.) hat in Vogt eine Veranstaltung des Forums Energiedialog stattgefunden, bei der es um die Frage nach dem Einfluss der geplanten Windenergieanlagen auf das Wasser ging. Das Netzwerk Oberschwaben, in dem windkraftkritische Initiativen zusammengeschlossen sind, hat uns nachstehenden Stellungnahme zur Frage des Trinkwasserschutzes in Windkraftvorranggebieten zukommen lassen:
Arnach – Den Funken in Arnach-Schlesis, der traditionell am Funkensonntagabend auf einem Hügel beim Anwesen Vetter abgebrannt wird, gibt es seit mehr als 50 Jahren.
Gospoldshofen – Die Feuerwehr-Abt. Gospoldshofen lädt dieses Jahr am Funken-Samstag, 8. März, um 19.00 Uhr zum Funken in die Schwande ein. Für Speis und Trank ist gesorgt. Brenngut kann am Funkensamstag zwischen 8.00 und 12.00 Uhr angeliefert werden. Bei Rückfragen: Tel. 0151/58862722 (Abt.-Kommandant Merk Michael). D‘ Goschpoldshofer Fuierwehr frait sich über Uiren Bsuach.
Zum Bürgerentscheid über den im Wurzacher Ried geplanten Naturerlebnis- und Beobachtungsturmein Leserbrief mit Bezug auf die allgemeine wirtschaftliche Lage
Mittelurbach – Fasnetsberichterstattung kann nie vollständig sein. Jetzt hat uns die Nachricht erreicht, dass bei unserer Berichterstattung zum „Urbemer“ Umzug verabsäumt worden sei, die Gummibärenbande fotografisch zu erfassen. Das wollen wir hiermit nachholen. 28 fröhliche Fasnetsfreunde hatten sich viel Mühe gegeben, diese Gruppe auf die Beine zu stellen. Hier einige Bilder von der Gummibärenbande:
Isny (dbsz) – Der Narrensprung am Fasnetsdienstag ist ein Highlight der Fasnet im württembergischen Allgäu und darüber hinaus. Bei schönstem Vorfrühlingswetter gingen zahlreiche Hästräger der „Lachenden Kuh“ und ihrer Gastzünfte durch die Stadt. Tausende Zuschauer säumten die Straßen. Ein Freund der Isnyer Fasnet hat uns nachstehende Bilder zugesandt.
Mittelurbach – Mit diesem Umzug haben die Königstäler – für Auswärtige: der närrische Stamm, der am Urbach bei Bad Waldsee haust – sich mal wieder selbst übertroffen. Das Motto „Helden der Kindheit im Königstal, Fasnet bei uns isch einfach genial“ haben die Urbener sensationell umgesetzt. Unser Reporter Erwin Linder ist hellauf begeistert. Seine Bilder findet Ihr in der Bilder-Galerie der Bildschirmzeitung „Der Waldseer“:
Urlau – „Schieb“, so lautete das Fasnets-Motto am Samstagnachmittag, 1. März, ab 13.30 Uhr in Urlau zwischen Kirche und Genussmanufaktur. Dabei setzten sich 15 Gefährte in Bewegung. Da war „Hüftschwung“ gefragt. Denn die Fahrerinnen und Fahrer mussten an einem Streckenabschnitt Halt machen; dort bekamen sie um den Gürtelpunkt einen kleinen Becher gebunden – samt Schnur und einem Tennisball dran. Diesen Ball galt es dann mit Hüftschwung in den Becher zu bugsieren. Kurz: „Das Runde musste ins Runde.“ Das sorgte für Bewegung – und für Erheiterung der Narretei-Begeisterten entlang der Straße. Unser Reporter Julian Aicher hat das Urlauer „Schubkarra-Schieba“ mit obligatorischem Hüftschwung fotografiert. Nachstehend die Bilder.
Sie holt kräftig Schwung.
Ball über Becher – sieht gut aus.
Mal sehen, ob das klappt.
Kurz vor dem Ziel: Das Runde muss ins Runde.
Viele weitere Bilder vom Urlauer „Schubkarra-Schieba“ in der Galerie
Haisterkirch – Der Mittwochnachmittag vor dem Gumpigen ist seit Jahren auch der Termin für die Seniorenfasnet im Haistergau. Das ehrenamtlich engagierte Service-Team mit Roswitha Bühler, Gertrud Härle-Ruther, Camilla Maucher, Marianne Ploil, Irmgard Ott und Christa Schmid hatte den Pfarrgemeindesaal wunderschön geschmückt und ein treffendes, närrisches Programm zusammengestellt. Der Pfarrgemeindesaal füllte sich schon vor 14.00 Uhr zusehends und schnell war dieser voll belegt.
Bad Waldsee/Königstal – Am Samstag, 1. März, findet in Mittelurbach ab 14.30 Uhr wieder der traditionelle Umzug der Königstäler Narren statt. Unter dem Motto „Helden der Kindheit im Königstal, Fasnet bei uns isch einfach genial!“ haben sich die Mitwirkenden wieder originelle und lustige Themen für ihre Gruppen einfallen lassen.
Waltershofen (rei) – In Waltershofen holte die CDU 41,3 Prozent der an der Wahlurne abgegebenen Stimmen. Auf Platz zwei liegt die AfD mit 16,6 Prozent vor der SPD mit 11,3 Prozent. Nachstehend das Waltershofer Ergebnis in grafischer und tabellarischer Form. Achtung: Es sind im Waltershofer Ergebnis keine Briefwahlstimmen enthalten.