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    Das Netzwerk Teilhabe initiiert einen neuen Service im Siedlerheim

    Soziale Einrichtungen rücken näher ans Waltersbühl heran

    Foto: Stadtverwaltung Wangen
    veröffentlicht am: 04.07.2026
    Autor: Susanne Müller, Stadtverwaltung Wangen
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Wangen – Der Wangener Stadtteil Praßberg / Waltersbühl ist das Wohngebiet mit den meisten Einwohnern in der Stadt. Allein dort leben mehr als 3300 Menschen. Während sich in den Einfamilienhäusern nach und nach der Generationswechsel vollzieht, leben in vielen Wohnungen noch dieselben Menschen wie vor Jahrzehnten.

    Die Bevölkerung befindet sich also in sehr verschiedenen Lebenslagen und hat unterschiedliche Bedürfnisse. Ein Thema ist: Der Weg in die Stadt ist für viele weit und Beratungsstellen sind entsprechend schwierig zu erreichen. „Schon vor zehn Jahren haben wir geschaut, wo die meisten Älteren wohnen“, sagt Silke Späth-Esch von Herz und Gemüt. „Wir sind hier im Siedlerheim schon dienstags mit der Seniorengruppe und wir merken: Wenn wir hier sind, dann ist hier auch viel ums Gebäude herum los.“

    Eine andere Art von Beziehungsarbeit machen Kordula Schreiner und Christoph Heinz vom Zugehenden Sozialdienst (ZSD). Sie versuchen vor allem zu solchen Personen Kontakt zu halten, denen das Leben immer schwerer fällt, die aber noch keine regelmäßige Unterstützung annehmen wollen. „Gerade in den Hochhäusern leben viele ältere Menschen, die schon sehr lange hier sind. Aber es gibt wenig Vernetzungspunkte. Wir brauchen einfach einen Ort, wo wir dichter an den Menschen dran sind“, sagen Kordula Schreiner und Christoph Heinz.

    Das „Netzwerk Teilhabe“, in dem eine Vielzahl von Beratungsstellen zusammenarbeiten, will nun den Waltersbühlern entgegenkommen. Im ersten Schritt wird regelmäßig am ersten Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr im Siedlerheim eine Institution des Netzwerks vor Ort sein und ihre Angebote vorstellen. „Egal wer von unserem Netzwerk vor Ort ist – wir alle können zumindest den oder die richtigen Ansprechpartner für ein Problem vermitteln, wenn wir nicht direkt selber unterstützen können“, sagt die Integrations- und Inklusionsbeauftragte der Stadt Wangen, Peggy Laue.  Deshalb kann man jederzeit kommen, wenn irgendwo der Schuh drückt. Wichtig ist: Es ist eine offene Anlaufstelle. Das heißt, man kann einfach kommen und muss sich nicht vorher anmelden oder einen Termin geben lassen.

    Eine Beachflag wird anzeigen, ob die Anlaufstelle geöffnet ist.

    Start ist am 7. Juli. Die folgenden Termine sind 4. August, 8. September, 6. Oktober, 3. November und 1. Dezember.

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    Susanne Müller, Stadtverwaltung Wangen
    veröffentlicht am
    04.07.2026
    Lesedauer: ca. 2 Minuten
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