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Start der diesjährigen Sommerabendkonzerte

Dirt Road sorgte wieder mit ihrer Mischung aus Country– und Rock-Musik für großartige Stimmung

Foto: Ulrich Gresser
Wie im Vorjahr zog die Country Band aus dem Allgäu wieder zahlreiche Zuhörer aus nah und fern an.
veröffentlicht am: 22.06.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Bad Wurzach – Beim Start der diesjährigen Sommerabendkonzerte im Musikpavillon beim Torfstecher passte alles. Ideales Sommerwetter, ein Top-Service vom Torfstecher-Team und mit Dirt Road eine klasse Band sorgten für beste Stimmung bei den mehr als 400 Besuchern des von den Damen um BWI-Chefin Johanne Gaipl organisierten Events.

Die Band Dirt Road kommt aus dem Westallgäu und covert neben Country-Music auch Pop- und Rock-Klassiker. Johane Gaipl, Margit Rock und ihr Team von der Bad Wurzach Info (BWI) als Veranstalter hatten aus den Erfahrungen des Vorjahres gelernt und schon vor Beginn des Konzertes so gut wie alle im Pavillon gelagerten Klappstühle aufgebaut. Trotzdem mussten vielen Gäste stehen, wenn sie nicht gerade im Biergarten des Torfstechers sitzen wollten, oder sie setzten sich auf die harten gepflasterten Wege rund um den Pavillon.

Die Stimmung im Publikum war von Anfang an prächtig. Dafür sorgte auch Tom Hartmann, Sänger, Gitarrist und Entertainer der Band. Mit Sprüchen wie „Carolin Bernhard als Sängerin neben mir ist mir doch lieber als Axel Rose“, als er z.B. Sweet child o´mine von Guns and Roses ansagte, sorgte er für Lacher im Publikum. Und das sicherlich nicht nur wegen ihres tollen Aussehens, denn auch stimmlich hatte die Sängerin Sensationelles zu bieten.

Die Band hatte einige Gänsehaut-verdächtigen Lieder im Programm. Etwa „Shallow“ aus dem Film „A Star is born“. Oder den Springsteen Hit„I´m on fire“ im Country Style. Erinnerungen an die ersten Disco-Besuche wurden bei den 50 + Gästen wach, etwa bei I´m a train von Albert Hammond.

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Dirt Road sind neben Hartmann und Sängerin Carolin Bernhard Klaus Göttlicher, der wahlweise die 12saitige oder die E-Gitarre bearbeitete, Bassist Ralf Sornberger („der Mann für die tiefen Töne“) und Drummer Florian Reisinger. Ihrem Namen als Country-Band gerecht wurden die fünf Musiker mit Titeln von Dasha, den Eagles und der Nitty Gritty Dirt Band. Mit Songs wie Footloose und vor allem den Pop-Oldies wie Summer of 69 von Bryan Adams oder dem Stadion-Knüller Sweet Caroline holten sie das Publikum von den Sitzen bzw. vom harten Steinboden. Bei letzteren erwiesen sich die Zuhörer, die meisten im Alter von 50+ als sehr textsicher und sangen fröhlich mit. Und noch ein Genre streiften die musikalischen Tausendsassas: Denn AC DC stehen jetzt nicht unbedingt zwingend auf der Set-List einer Country-Band.

Es war schon fast dunkel, die Schweinwerfer waren schon auf voller Leuchtstärke, als die Band gemeinsam mit dem Publikum für den Gänsehautmoment des Abends sorgte, als 400 Kehlen den Country-Song schlechthin, nämlich „Country Roads“ von John Denver, miteinander sangen.

So wurde dieses Sommerabendkonzert zu einem tollen Event, das sowohl Publikum als auch Band sicher noch lange in Erinnerung behalten werden. Ein solches im Gedächtnis-bleibendes Event steht in weniger als fünf Wochen an mit dem OEW Kultur-Sommer und dem Klassik Open-Air der Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben, ebenfalls organisiert vom Team der Bad Wurzach Info.
Bericht und Bilder: Uli Gresser

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