Bad Wurzach – An diesem Montagvormittag (22.6.) konnten Johanne Gaipl, Leiterin der Bad Wurzach Info (BWI) und Albertine Haering, Projektleiterin bei der BWI gemeinsam mit Johannes Thanner vom zuständigen Tiefbauamt und Tobias Wedi von der Stabsstelle Nachhaltige Mobilität beim Landratsamt Ravensburg die neue Schnellladesäule für E-Bikes beim Oberschwäbischen Torfmuseum und der Gaststätte Zum Wurzelsepp in Betrieb nehmen.
Die neue Ladesäule ist ein Förderprojekt der Radinfrastruktur des Landkreises. Im Rahmen des Oberschwaben-Allgäu Radweges wurde das Projekt auch von der Oberschwaben Tourismus unterstützt. „An dem Radweg sind insgesamt 19 Kommunen beteiligt, 13 davon außerhalb des Landkreises, “ sagte Tobias Wedi vom Landratsamt anlässlich der feierlichen Inbetriebnahme der Ladesäule. Sein Resort übernahm für das Projekt die Antragstellung für die Förderung durch das Land.
Die Förderquote betrug 60% also von den 450.000 € Gesamtkosten immerhin 270.000 €. „Mit darin enthalten sind auch die Anlehnbügel für die Räder, die im Rahmen des Projektes aufgestellt wurden, “ erläuterte Johannes Thanner vom Stadtbauamt Bad Wurzach. „Für die Station musste extra ein Stromanschluss vom Hauptverteiler vom Torfmuseum gelegt werden. Die Station selbst wurde komplett montiert geliefert und musste nur noch aufgestellt werden.“
„In die Ladesäule integriert sind in einem Kasten hinter der Säule die Ladekabel für die gängisten E-Bike Modelle, “ erklärte Johanne Gaipl. Und wenn das richtige Kabel dennoch nicht verfügbar wäre, können die Biker via Schuco-Anschluss ihr Rad per mitgebrachtem Ladekabel dennoch aufladen. Der Standort beim Wurzelsepp ist mit Bedacht gewählt worden: Denn während der Farradakku in rund 45 Minuten etwa wieder 80-90 Prozent Leistung erhält, können die Radler auch ihren „inneren Akku“ mit einem Kaltgetränk bei der Museumsgaststätte wieder aufladen, erklärte Johanne Gaipl mit einem Schmunzeln.
Damit gibt es jetzt in Bad Wurzach zwei Schnellladesäulen für E-Bikes: Neben der schon bewährten Säule am Klosterplatz bei der BWI, nun diese beim Oberschwäbischen Torfmuseum. „Der Standort ist ja durchaus noch zentrumsnah,“ findet Johanne Gaipl.
Wie es bei Inbetriebnahmen von Verkehrsobjekten üblich ist, durften alle Beteiligten mit Scheren bewaffnet ein – in diesem Falle – grünes Band durchschneiden, als sichtbares Zeichen dafür, dass das Werk gelungen ist.








