Nach dem tödlichen Unfall an der Kreuzung bei Truilz am 10. Juni hat Gisela Brodd, Ortsvorsteherin von Unterschwarzach, einen Offenen Brief an die Landräte in Ravensburg und Biberach, Harald Sievers und Mario Glaser, an die Leitungen der Straßenverkehrsbehörden in den Landratsämtern Ravensburg und Biberach sowie an die Stadt Bad Wurzach (Bürgermeisterin Alexandra Scherer, Ordnungsamtsleiter Jan Högerle) gerichtet und die örtlichen Medien um Veröffentlichung gebeten. Dieser Bitte kommt die Bildschirmzeitung hiermit nach:
Sehr geehrte Damen und Herren,
leider hat sich an der Kreuzung Truilz auf der L 265 in Richtung Hauerz erneut ein tödlicher Unfall ereignet. Dies ist bereits der sechste Todesfall an dieser Kreuzung innerhalb weniger Jahrzehnte. Diese traurige Statistik zeigt deutlich: Hier besteht akuter Handlungsbedarf.
Ich fordere daher dringend, die Geschwindigkeit auf der Strecke von Ellwangen bis zum Ortschild Dietmanns auf 70 km/h zu reduzieren. Mir ist bewusst, dass es an der Strecke von Truilz herkommend eine Stopp-Stelle gibt, auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich nur ein „Vorfahrt gewähren“-Schild, an denen aber häufig nicht angehalten wird. Gerade deshalb ist eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h notwendig, um die Unfallgefahr deutlich zu senken und Menschenleben zu schützen.
Bitte prüfen Sie diese Maßnahme schnellstmöglich und setzen Sie geeignete Schritte um. Jeder weitere Unfall und Todesopfer sind einer zu viel – wir können und dürfen nicht länger warten.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Engagement für die Verkehrssicherheit.
Gisela Brodd, Ortsvorsteherin Unterschwarzach
Anm. d. DBSZ-Red.: Offene Briefe sind Meinungsäußerungen. Die Redaktion der Bildschirmzeitung akzeptiert ein breites Spektrum an Meinungen. Nicht veröffentlich werden extremistische, persönlichkeitsverletzende oder offensichtlich wahrheitswidrige Äußerungen.






