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    Programm mit vielen Anziehungspunkten mitten in der Stadt

    Bürgerstiftung und Stadtbücherei haben gemeinsam ein fröhliches Fest geboten

    Foto: Stadt Wangen/sum
    Stiftungsvorstände (hinten mit Interviewerin Ella Jungblut (Zweite von links) und den beim Fest für Alle anwesenden Stiftungsräten.
    veröffentlicht am: 13.05.2026
    Autor: Susanne Müller, Stadt Wangen
    Lesedauer: ca. 5 Minuten

    Wangen – Ein fröhliches, abwechslungsreiches Fest haben Bürgerstiftung Wangen im Allgäu und die Stadtbücherei im Kornhaus gemeinsam gefeiert. Dazu gab es jede Menge interessante Informationen zur Bürgerstiftung.

    Dass die Bürgerstiftung und die Stadtbücherei hervorragende Partner sind, erklärten der Vorstandsvorsitzende Franz Zwisler und Büchereileiterin Susanne Singer. Zwisler sagte: Die Bücherei ist offen für alle – so wie die Bürgerstiftung auch.“ Und Susanne Singer fügte in ihrer Begrüßung hinzu: Demokratie braucht Begegnung und Orte des Austauschs. Deshalb habe sie sich mit ihrem Team sehr über die Kooperation mit der Bürgerstiftung gefreut. Gleichzeitig dankte sie der Stiftung, denn durch sie habe die Bücherei auch ihr Angebot erweitern können.

    Die Line Dance-Gruppe vom SV Haslach lockte viele Mittänzerinnen und Mittänzer an.Foto: Stadt Wangen/sum

    Viele Menschen wurden durch das fröhliche Programm mit Musik durch „Four Fun“ und später durch die Line Dance Gruppe des SV Haslach, Kinderschminken durch die Jugendkunstschule, die Führungen durch das Haus der Bürgerstiftung und die schönen Angebote der Stadtbücherei angezogen.

    Marlene ließ sich gern und geduldig bei der Jugendkunstschule schminken.Foto: Stadt Wangen/sum

    Vorlesen in zweisprachigen Büchern von Schülerinnen und Schülern des Rupert-Neß-Gymnasiums (RNG), das Vorlesetheater Kamishibai durch Kinder- und Jugendbibliothekarin Valerie Domnick, das Puzzle mit dem Foto des Bürgerstiftungshauses, das Figurentheater „etzguggna“. Wer sich dazwischen stärken wollte, fand eine leckere Auswahl an hausgemachten türkischen Speisen am Stand von Ditib und am bestens bestückten Kuchenstand des RNG.

    Beim Theater „Eztguggna“ muss jemand radeln, damit im Kasten das Licht für die Vorstellung angeht. Hier radelt die frühere Büchereileiterin Gisela Stetter, damit OB Michael Lang das Stück sehen kann.Foto: Stadt Wangen/sum

    Ein Quiz rund um die Bürgerstiftung lockte mit attraktiven Preisen. Der Hauptgewinn war eine Saisonkarte fürs Freibad Stefanshöhe. Um dafür die richtigen Antworten geben zu können, musste man gut recherchieren – entweder in der Ausstellung zur Bürgerstiftung oder beim Interview von Ella Jungblut, Schülerin am RNG. Sie befragte mit großer Souveränität die Vorstände Franz Zwisler, OB Michael Lang und Gründungs- und Vorstandsmitglied Ingrid Grohe.

    Sie wollte unter anderem wissen, warum die Stiftung gegründet wurde, welchen Zweck sie hat, was das beeindruckendste Projekt bisher war, wer oder was unterstützt wird und wer die Zielgruppen sind.

    Und so lassen sich die Antworten zusammenfassen: Der Gründung gingen zwei Vermächtnisse voraus. Ein Ehepaar ohne Kinder hinterließ der Stadt eine Summe, von der es sich wünschte, dass ein Waisenhaus damit gebaut werden sollte. Da Waisen heute anders, nämlich in der Regel in Pflegefamilien untergebracht werden, musste eine andere Lösung gefunden werden. Als auch durch Josef Heine aus Primisweiler ein erhebliches Vermögen in Aussicht gestellt wurde, falls die Stadt eine Bürgerstiftung gründete, begannen Gespräche mit dem Regierungspräsidium Tübingen, wie OB Lang erläuterte. Sie mündeten 2012 in die Gründungsversammlung der Bürgerstiftung, in deren Nachgang Volker Leberer, ehemaliger Waldner Geschäftsführer Gesellschafter, die Führung übernahm.  Inzwischen kamen weitere Vermächtnisse hinzu.

    Der Großteil des Vermögens von aktuell 8,7 Millionen Euro liegt fest in Immobilien, wie dem Haus der Bürgerstiftung, aber auch Wohnungen andernorts in der Stadt oder Waldstücken, wie Franz Zwisler erläuterte. Dieses Vermögen steht nicht zum Ausgeben zur Verfügung. Was die Bürgerstiftung ausgeben kann, sind die Erträge. Laut ihrer Satzung können diese auch nur für mildtätige und gemeinnützige Zwecke ausgegeben werden.  Und so wurden bereits einige Projekte gefördert, die in vieler Hinsicht wichtig sind und die Wangener Stadtgesellschaft hineingewirkt haben. So nannte Ingrid Grohe die Weihnachtsgabe für besonders notleidende Menschen. Gemeinsam mit der Stadt Wangen und über die Kirchen werden sie gefunden und erhalten dann eine Summe, mit der sie ihren Kindern vielleicht ein Weihnachtsgeschenk machen oder sich etwas Gutes kochen können. „Wir erhalten dazu sehr berührende Rückmeldungen“, sagte sie. Was sie nicht hören konnte, war die in diesem Moment ausgesprochene Rückmeldung einer Frau gegenüber einem Stiftungsratsmitglied, die sich herzlich für ihre Weihnachtsgabe bedankte. Gefördert wurden und werden Projekte der Sprachförderung von Kindern, Literaturpädagogik, gerade dieses Jahr auch Allgäu’s Finest für eine barrierefreie Infrastruktur auf dem Festivalgelände.

    Ein regelmäßiges und wichtiges Angebot sind die Musiknachmittage in den Seniorenheimen durch Rudi Keller und Bruno Sontheim. „Die Bürgerstiftung möchte jenen etwas zurückgeben, die ihr Leben lang für die Gemeinschaft gearbeitet haben“, sagte OB Lang. Auf die Frage, was das Ziel der Bürgerstiftung in den kommenden Jahren sein könnte, sagte er: „Ziel sollte sein, alle zehn Jahre ein Haus wie das jetzige zu bauen.“

    Franz Zwisler fasste zusammen: „Ein Schwerpunkt sind nach der Satzung Kinder, Senioren und junge Erwachsene.“

    Die Bürgerstiftung hat bereits eigene Projekte initiiert, freut sich aber auch über interessante und zu ihr passende Projektideen aus der Bürgerschaft. Entschieden wird im Vorstand und bei gemeinsamen Sitzungen mit dem Stiftungsrat, welche Projekte unterstützt werden sollen und können. 

    Kontakt: telefonisch an Leopold Hänsler unter 07522 / 74-158, per Email an info@buergerstiftung-wangen.de oder im direkten Gespräch mit den Vorständen und Stiftungsräten. Alle Infos auf www.buergerstiftung-wangen.de

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    Susanne Müller, Stadt Wangen
    veröffentlicht am
    13.05.2026
    Lesedauer: ca. 5 Minuten
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