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    Vier historische Bilder

    Der Weingartener Blutritt aus dem Blickwinkel Rupert Lesers

    Foto: Rupert Leser
    Typisch Leser: Blutfreitag in Weingarten, 1960er-Jahre. Anstelle des Blutreiters mit der Reliquie nimmt Rupert Leser die Gläubigen am Wegesrand in den Fokus. Man beachte das kniende Kind, das andächtige Klopfen an die Brust, die Verneigung. Ein Dokument des Milieukatholizismus. Typisch Leser: Er fängt die Reaktion ein, um die Aktion zu verdeutlichen. Typisch Leser: Wenn bei einer Sportveranstaltung der Pulk der Pressefotografen in die eine Richtung stürzte, dem vermeintlichen Top-Ereignis entgegen, war es nicht selten so, dass er in die andere Richtung hastete. Das Bild, entnommen dem Buch „Menschenskinder – Notizen aus Oberschwaben“ (Lindenberg 2007 und 2008; Doppelseite 172/173), gehört zum Nachlass Rupert Leser, der sich im Besitz des „Hauses der Geschichte“ in Stuttgart befindet.
    veröffentlicht am: 15.05.2026
    Autor: dbsz
    Lesedauer: ca. 2 Minuten

    Weingarten (dbsz) – Rupert Leser, das „Auge Oberschwabens“, der unvergessene Foto-Reporter der „Schwäbischen Zeitung“, hat sich oft mit dem Blutritt in Weingarten befasst. Blutritt-Fotos aus seiner Kamera finden sich in seinem Hauptwerk „Alltag in Oberschwaben“ (S. 102 bis 109) und verstreut in vielen Veröffentlichungen. Unser Mitarbeiter Hans Reichert verweist auf zwei weitere Bücher, aus denen er für die Bildschirmzeitung drei Aufnahmen entnommen hat. Rupert Leser hatte auch für Gerhard Reischmanns 2007 erstmals herausgekommenes Buch „Menschenskinder“ ein Blutrittfoto beigesteuert (siehe oben).

    Beide Bilder aus: Von Bad Waldsee bis L. A.; Rupert Leser – Fotoreporter; Katalog zur Ausstellung im Haus der Geschichte (17. Dezember 2010 bis 11. September 2011). Seiten 68 und 69.

    Aus dem Band „Oberschwaben – Bilder, Berichte, Reportagen“, herausgegeben 1988 von Rudi Holzberger im Auftrag der Oberschwäbischen Verlagsanstalt, S.107

    „Für Gerhard Reischmann in kollegialer Freundschaft“ hatte Rupert Leser am 23.1.2003 als Widmung in sein Buch „Kontraste in Oberschwaben“ geschrieben. Als Rupert Leser im August 2017 im Alter von 83 Jahren starb, veröffentlichte Reischmann im Amtsblatt der Stadt Bad Waldsee (Ausgabe Nr. 30/2017; 31.8.2017) einen Nachruf, den wir unter dem roten Download-Balken in der rechten Spalte hinterlegt haben. Auch im Magazin „Blickpunkt“ des Deutschen Journalisten-Verbandes (Landesverband Baden-Württemberg) veröffentlichte Reischmann einen Nachruf (3/2017, S. 19), zu finden unter dem zweiten Download-Balken in der rechten Spalte.

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    dbsz
    veröffentlicht am
    15.05.2026
    Lesedauer: ca. 2 Minuten
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