Marietta Hampp alias Sr. Maria Dulcissima zu Gast bei Moderator Joachim Rogosch


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Leutkirch – Nach Boris Palmer im Mai in der brechend vollen Festhalle und den open air „Leutkircher Köpfen“ beim Altstadtsommerfestival-Festival auf dem ebenfalls voll besetzten Gänsbühl kehrt der Talk im Bock zur nächsten Veranstaltung der Reihe an seinen Stammplatz zurück: Am Montag, 19. Oktober, wird Sr. Maria Dulcissima im 25. Jahr der Talk-Reihe im Museum im Bock, Bocksaal am Gänsbühl, zu Gast bei Moderator Joachim Rogosch sein. Beginn ist um 19.30 Uhr, Einlass ist eine Stunde früher. Es gilt die freie Platzwahl, für Getränke ist gesorgt.
Gegründet von Bernd Dassel
Seit inzwischen 25 Jahren gibt es den Talk im Bock. Die Idee dazu hatte der 2016 verstorbene Journalist und Talkmaster Bernd Dassel. Das Konzept: Ein Gast, drei Mal eine halbe Stunde Gespräche mit „Menschen mit Geschichten“. Dazwischen Jazz mit „Just Friends“. Der Eintritt ist frei, Sponsoren sorgen dafür, dass die Veranstaltungsreihe finanziell auf sicheren Füßen steht. Der Talk-Gast bringt ein Spendenprojekt mit, für das gesammelt wird. Im Herbst 2001 fand damals die erste Veranstaltung statt. Zu Gast war im Bocksaal Willi Steul. Der SWR-Direktor hatte in Kabul studiert und wurde von Dassel zu „Taliban und Terrorismus“ befragt.
Nach einigen Jahren unter Eigenregie von Bernd Dassel übernahm dann die Volkshochschule Leutkirch als Veranstalterin den organisatorischen Rahmen der Reihe. Nach Dassels Tod saßen abwechselnd verschiedenste Moderatoren den Gästen gegenüber. Einer davon ist Joachim Rogosch, der nach wie vor auch das Talkmaster-Gesicht der Reihe ist. Rogosch ist freier Journalist, studierte in Tübingen, Paris und Würzburg katholische Theologie mit Schwerpunkt Ökumene und Orthodoxie. 15 Jahre arbeitete er bei der Schwäbischen Zeitung, bevor er sich 1999 selbständig in den Bereichen Unternehmenskommunikation und Journalismus-Ausbildung machte. Rogosch erhielt 2001 den Theodor-Wolff-Preis, die renommierteste Auszeichnung, die die Zeitungsbranche vergibt.
19. Oktober
Ihm gegenüber sitzt am Montag, 19. Oktober Sr. Maria Dulcissima auf dem Talk-Sessel. Gebürtig stammt die Seelsorgerin und Anbetungsschwester aus Oberschwaben und ist seit fast 30 Jahren in der Marianischen Gemeinschaft „Oase des Friedens“. Ihr Theologiestudium absolvierte die mit bürgerlichem Namen heißende Marietta Hampp in Rom, wo sie auch insgesamt rund 20 Jahre lebte. Fünf Jahre wirkte sie in Medjugorie. Seit etwa eineinhalb Jahren ist sie nun in Maria Kirchental bei Lofer im Bezirk Zell am See in Österreich beheimatet.
Im Gespräch mit Joachim Rogosch wird Sr. Maria Dulcissima aus ihrem bewegten Leben erzählen: Was es bedeutet, wenn sich jemand heute als Frau für ein Ordensleben entscheidet; warum sie den Namen „Maria Dulcissima“ angenommen hat; was sie in Medjugorje erlebt hat, einem Ort in Bosnien-Herzegowina, an dem seit Jahrzehnten von Marienerscheinungen berichtet wird.
Maria Dulcissima: Der Name klingt süßlich – hat aber mit radikaler Ehrlichkeit zu tun. Ihre Lebensaufgabe: Frieden ermöglichen. Dazu gehört für sie: Frieden mit sich selbst, sich klar werden über die eigene Lebensgeschichte, auch wenn’s weh tut. Weltfremd ist sie nicht, ganz im Gegenteil. Sie ist vielmehr mit Welten vertraut, die vielen heute fremd sind. Es geht um Beziehungsprobleme in unserer Gesellschaft, um Freiheit, Sünde und vieles mehr.
Weitere Infos unter www.talkimbock.de (siehe roter Link-Balken in der rechten Spalte).































