Zum Hauptinhalt springen
Leserbrief

Realismus statt Polarisation

veröffentlicht am: 24.04.2026
Autor: Timon Mall
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Zur Bürgermeisterwahl

Die anstehende Bürgermeisterwahl stellt Bad Wurzach vor eine wichtige Richtungsentscheidung. Für mich persönlich ist klar: Meine Stimme geht an Frau Scherer.

​Mit großer Sorge beobachte ich das stark polarisierende und in meinen Augen unseriöse Auftreten von Herrn Schiller im aktuellen Wahlkampf. Wer dieses wichtige Amt anstrebt, sollte auf Frieden, Versöhnung und den Zusammenhalt der Bürgerschaft aus sein. Herr Schiller erweckt stattdessen eher den Eindruck, als würde er bestehende Gräben nur noch weiter vertiefen. Damit ist er für mich als Bürgermeister absolut ungeeignet.

​Man darf sich keinen politischen Illusionen hingeben: Auch ein Herr Schiller wird das Rad nicht neu erfinden. Er wird eine lange Einarbeitungszeit benötigen und auf diesem Weg unweigerlich auch Fehler machen. Spätestens im Rathaus wird er sich von vielen seiner Idealpläne verabschieden müssen. Kommunalpolitik bedeutet Realpolitik: Ein Bürgermeister muss mit dem Gemeinderat konstruktiv zusammenarbeiten, hart verhandeln und Kompromisse schließen.

​Dieses Amt fordert ständige diplomatische Höchstleistungen – und das nicht als bequemer „9-to-5″-Job mit gelegentlichen Wochenendveranstaltungen, sondern eher rund um die Uhr, 24/7. Frau Scherer steht für mich für genau jene Sachlichkeit und Professionalität, die Bad Wurzach jetzt braucht, um vernünftig und verbindend in die Zukunft geführt zu werden. Sie hat Fehler in der Vergangenheit erkannt und ist diese bereits jetzt schon angegangen. Ihr Tun erfordert keine lange Einarbeitungszeit von mehreren Monaten, sondern kann direkt fortgeführt werden. Genau das braucht Bad Wurzach JETZT. Verlässlichkeit und Seriosität.
​Timon Mall, Bad Wurzach-Dietmanns

Anm. d. DBSZ-Red.: Leserbriefe sind Meinungsäußerungen. Die Redaktion der Bildschirmzeitung akzeptiert ein breites Spektrum an Meinungen. Nicht veröffentlich werden extremistische, persönlichkeitsverletzende oder offensichtlich wahrheitswidrige Äußerungen.

Bevorzugt veröffentlichen wir Leserbriefe zu lokalen und regionalen Themen. Aber auch Meinungsäußerungen zu allgemeinen Themen, die die hiesige Leserschaft bewegen, werden gerne entgegengenommen.

Leserbriefe zur Bürgermeisterwahl werden nur bis Freitag, 24. April, 12.00 Uhr angenommen. Die Redaktion behält sich vor, zum Ausgleich notwendige Leserbriefe nach Ablauf der Frist zuzulassen. Am Samstag, 25. April, werden keine Leserbriefe mehr neu eingestellt.

ANZEIGE
Neueste Beiträge
Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
ANZEIGE
Diese Anzeige kann aufgrund Ihrer Netzwerkeinstellungen nicht angezeigt werden.