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Thomas Grandl und Marga Loritz in ihren Ämtern bestätigt

Gesamt-TSG hielt Jahreshauptversammlung im Fußballerheim

Foto: Uli Gresser
TSG-Vorstand Thomas Grandl.
veröffentlicht am: 29.04.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 6 Minuten

Bad Wurzach – Gemeinsam mit Geschäftsführer Peter Müller leitete TSG-Vorstand Thomas Grandl die Mitgliederversammlung, zu der sich gut 30 Mitglieder der verschiedenen Abteilungen – die Abteilung Tischtennis hatte keine Vertreter gesandt – am vergengenen Freitag (24.4.) im Fußballerheim eingefunden hatten.

In seiner Begrüßung bat Grandl die Anwesenden darum, sich für die Totenehrung von den Plätzen zu erheben. Im abgelaufenen Jahr verstarben seit der letzten Hauptversammlung Helen Birk (Turnen), Hans Hartmann, Klaus Hartmann (Turnen), Frank Heydrich (Schützen), Walter Jöchle (Leichtathletik), Beate Müller (Turnen), Alfred Reisdorf (Fußball) und Ehrenmitglied Frieder Rothenhäusler (Turnen).

Leichter Mitgliederzuwachs

Sehr zufrieden zeigte sich Thomas Grandl mit der Mitgliederentwicklung, die sich als konstant und sogar als leicht wachsend erwies. „Bei den Mitgliedern bis 14 Jahre gibt es eine kleine Delle.“ Insgesamt sind in den Abteilungen rund 150 Übungsleiter und Übungshelfer tätig.

Wichtig sei auch für die Abteilungen, dass die Teilnehmerlisten regelmäßig überprüft werden, damit die Teilnehmer an den Übungsstunden richtig angemeldet seien.

In seinem Rückblick ging er auf die vielen Veranstaltungen wie Stadtmeisterschaften der verschiedenen Abteilungen ein, auf denen die TSG präsent sei. So auch beim Blutritt, beim Rosenmontag, beim Fit-Fun-Shopping-Tag und beim Weihnachtsmarkt.

Ausblick

In seinem Ausblick ging Grandl auf größere Projekte der Gesamt-TSG ein. Zu Fragen des Jugendschutzes wird es eine Runde mit den Jugendleitern der Abteilung geben. Für diese werde dann auch Infoveranstaltungen und Schulungen angeboten. Auch die Homepage der TSG mit den Verlinkungen auf die Seiten der einzelnen Abteilungen wird angegangen. Nachdem seit vielen Jahren vom Vorstand versucht wurde, jemanden zur Erstellung und Betrieb zu gewinnen, wird es nun eine Landing-HP geben mit Links auf einzelne Abteilungsseiten.

Im Ausschuss umstritten war die Aktivitäten-App, da einige Abteilungen bereits eigene Lösungen haben. „Wir werden nun mit der Abteilung Turnen einen kleinen Piloten starten und dann nochmals kritisch hinterfragen, ob eine gemeinsame TSG-App Sinn macht.“

Dank an die Stadt

Grandl dankte der Stadt, die im vergangenen Jahr die Jugendförderung fast verdoppelt hatte und die den Vereinen die Sportanlagen kostenlos zur Verfügung stellt. Er ging auf die wichtige Arbeit der Geschäftsstelle mit Peter Müller und Marion Müller ein und überreichte beiden ein kleines Präsent.

Kassenbericht

Peter Müller war denn auch als nächster in seiner Funktion als Kassenverwalter mit seinem Bericht an der Reihe. Für Kasse und Geschäftsstelle der TSG war es ein gutes Jahr: In beiden Bereichen blieb unter dem Strich ein leichtes Plus. Kassenprüfer Jörg Sommer bescheinigte Peter Müller eine saubere Kassenführung, so dass er guten Gewissens die Entlastung des Vorstandes empfehlen konnte.

Diese wurde von Klaus Schütt als Vertreter für Bürgermeisterin Alexandra Scherer durchgeführt. In seiner Begrüßung würdigte er die Arbeit der Geschäftsstelle als „eine tolle Sache“. Die Entlastung erfolgte bei einer Enthaltung.

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Abteilungsberichte

Anschließend folgten die Abteilungsberichte. Erwin Fluhr, Abteilungsleiter der Abteilung Leichtathletik, eröffnete die Reihe der Rechenschaftsberichte. „Kontinuierlich wächst die Zahl der Schüler im Jugendbereich.“ Abzulesen sei dies an Leistungen wie der eines 15-Jährigen, der im Hochsprung bereits 1,68 m überspringe. Daher müsse man unbedingt in die Ausrüstung investieren, wie in Speere und Kugeln. Probleme wie die Abdeckung der Laufbahnentwässerung konnten gelöst werden, bevor von ihnen eine Gefahr ausgehen konnte.

Für die Abteilung Fußball berichtete Andreas Grösser. Während die erste Herrenmannschaft im vergangenen Jahr abstieg, konnte die zweite einen Meistertitel feiern. Die von einer langen Verletztenliste geplagte Frauenmannschaft musste manchmal wegen Spielerinnenmangels im Modus 9 gegen 9 antreten. Die Spielgemeinschaft mit Arnach im Jugendbereich laufe ganz gut. In diesem Jahr werde die Flutlichtanlage auf LED umgestellt. Er dankte der Stadt im Namen der Vereine für die Sanierung des Kunstrasenplatzes, die demnächst ansteht.

Viel zu berichten hatte Maximilian Model für die Abteilung Kegeln. Eine große Herausforderung sei der Einbau der neuen modernen Bahn gewesen, für die die Abteilung insgesamt 1000 Arbeitsstunden geleistet hatte. Sportlich lief es dafür bei der Ersten nicht gut, sie stieg ab , nahm aber sofort den direkten Wiederaufstieg ins Visier. Dafür überraschte die erste Damenmannschaft positiv und stieg auf. Julia Nachbaur schaffte ein tolles Ergebnis auf der Deutschen Meisterschaft. Doch auch abseits der Bahnen waren die Kegler sehr aktiv. Sie organisierten ihr Biergartenfest, einen eigenen Weihnachtsmarkt, die traditionelle Stadtmeisterschaft. Und machten sich auch Gedanken zur Mitgliederintegration.

Abteilungsleiter Robert Kasper berichtete eine Woche nach der Hauptversammlung der Schützen von Problemen bei der Nachbesetzung von Posten in Vorstand und Ausschuss. Dennoch können noch alle Mannschaften am Wettkampfbetrieb teilnehmen. Die Luftgewehrmannschaften mischten jeweils vorne mit, auch die Luftpistolenmannschaft konnte die Klasse halten. Bei den Meisterschaften reichte die Bandbreite von der Kreismeisterschaft bis zur Deutschen Meisterschaft. Mit Daniel Riss habe man sogar den Kreisschützenkönig in seinen Reihen. Aushängeschild der TSG Schützen ist jedoch Emanuel Müller, der im Dezember mit der Mannschaft bei der Olympischen Schnellfeuerpistole im Dezember in Ägypten Weltmeister wurde und im Einzel Bronze holte.

Der frischgebackene Abteilungsleiter der Volleyballer, Gerrit Heinzelmann, hatte ebenfalls positive Nachrichten. Die Damen spielten erfolgreich Bezirksklasse und die Herrenmannschaft schaffte den Aufstieg in die Landesliga. Die Volleyballabteilung verfügt über eine großes Nachwuchsreservoir. Die Jugendlichen trainierten teilweise bei den aktiven Herren und Damen mit. Aktuelle Projekte sind im Sommer der Beach-Cup und aktuell die Stadtmeisterschaften.

Florian Strobel sprach für die größte Abteilung der TSG, die Abteilung Turnen und ihre Gruppen. Mit 72 Übungsleitern und Helfern stellt die Turnabteilung fast die Hälfte aller Übungsleiter der Gesamt-TSG. Bei den Kampfrichtern hat die Abteilung inzwischen Mitglieder mit der höchsten nationalen wie internationalen Qualifikation.

Für die Mutter-Kind-Gruppe suche man händeringend eine Halle. Highlights der Saison sind bei den Aktivitäten immer die Vereinsmeisterschaften, die Nikolausfeier und das Zeltlager. Ebenfalls großartig sei der Besuch des internationalen Deutschen Turnfests in Leipzig gewesen. Jahrestiefpunkt war der Tod von Ehrenmitglied Frieder Rothenhäusler gewesen, der die Werte der Abteilung stark geprägt hatte. Sportlich erfolgreich waren die Trampolin-Turner(innen). Neben der Württembergischen Meisterschaft hob Strobel besonders die beste Nachwuchs-Trampolinerin, Sophie Berle, hervor, die bei der „Deutschen“ sich Bronze ersprang.

Klaus Schütt betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit der Gemeinschaft in den Vereinen. Daher sei es seitens des Gemeinderates keine Frage gewesen, die Jugendförderung zu erhöhen. „Denn Jugendliche, die in Vereinen unterwegs sind, werden gut auf das Berufsleben vorbereitet.“ Im Gemeinderat habe es daher auch keine Diskussion bei der Sanierung des Kunstrasenplatzes und beim Flutlicht gegeben.

Wahlen

Bei der folgenden von Schütt geleiteten Wahl wurden die Vorstände Thomas Grandl und Marga Loritz einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Da Erwin Fluhr zum Abteilungsleiter gewählt wurde, musste für seinen Ausschussposten ein Ersatz gefunden werden. Diesen Posten hat nun Hubert Schwarz übernommen.

Unter Punkt Verschiedenes wies Thomas Grandl auf das demnächst wieder beginnende Stadtradeln hin. Als großen Termin für die Ablegung des Sportabzeichens unter der Führung der Abteilung Turnen nannte Thomas Grandl den 3. Juli um 14.00 Uhr auf dem Kollegssportplatz.
Bericht und Bilder: Uli Gresser

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