
Arnach – Die Schäfereigenossenschaft Finkhof in Arnach hat einen Lagerverkauf gemacht. Es war aber weit mehr: Es war ein Dorffest. Ein Bericht mit vielen Fotos folgt.
Bei etlichen Führungen am beiden Tagen zeigte der Finkhof seine Manufakturen. Die Besucher erfuhren, wie Produkte aus Wolle, Stoff und Schaffell entstehen und hatten Gelegenheit, Fragen zu stellen. „Viele Menschen kennen unseren Katalog oder den Onlineshop, waren aber noch nie bei uns in Arnach“, sagte Melanie Maier, Vorständin der Genossenschaft, im Vorfeld. „Mit dem Lagerverkauf möchten wir zeigen, wo wir arbeiten, welche handwerklichen Schritte hier stattfinden und wer hinter den Produkten steht.“
Reduzierte Preise
Im Lagerverkauf wurden ausgewählte Einzelstücke, Auslaufmodelle und weitere Artikel zu reduzierten Preisen angeboten (bis zu 50 Prozent). Dazu gehörten unter anderem Naturmode, Wollgarne, Hausschuhe, Bettwaren, Bücher und Naturkosmetik.
Der Hofladen war an beiden Tagen geöffnet und bot das reguläre Finkhof-Sortiment an.
Buntes Rahmenprogramm
Auch für das Rahmenprogramm war gesorgt: Es gab kleine Aktivitäten für Kinder, Crêpes, Kaffee und weitere Getränke.
Seit 1979
Die Schäfereigenossenschaft Finkhof wurde 1979 gegründet. Heute betreibt sie neben dem Hofladen und dem Versandhandel drei eigene Manufakturen. Im Mittelpunkt stehen Produkte rund um regionale Schafwolle und Schaffell sowie deren handwerkliche Verarbeitung.

In der Finkhof-Fellnäherei: Wir begutachten jedes Fell und sortieren nach Gerb-Art, Größe und Verwendung. In unserer Fellnäherei schneiden wir um Löcher und Risse herum. Es liegt in unserer kreativen Verantwortung, auch aus diesen Fellen ansprechende, schöne Produkte zu nähen, wie Fellschuhe oder Felldecken. Foto: Finkhof

In der Finkhof Handweberei: Unsere Handweberei in Arnach bietet Platz für fünf Webstühle, die große Schärmaschine, das Garnlager und all die großen und kleinen wichtigen Hilfsmittel, die zum Weben notwendig sind. Foto: Finkhof

Auch GOTS- bzw. IVN-Best-zertifizierte Naturmode entsteht aus der regionalen Bio-Schurwolle. Ziel ist es, Textilien zu kennzeichnen, die entlang der gesamten Lieferkette ökologisch und sozial verantwortungsvoll hergestellt werden – vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Greenpeace schreibt dazu: IVN Best ist das derzeit strengste Gütezeichen für Naturfasern am Markt. Foto: Finkhof.
Zur aktuellen Baumaßnahme des Finkhofes in Arnach und zur Geschichte der Genossenschaft empfehlen wir die zwei nachstehend unter „Lesen Sie hierzu auch“ verlinkten Artikel.







