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Ortschaftsratssitzung in Arnach

Gedenkminute für Matthias Grad

veröffentlicht am: 01.11.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Arnach – Ortsvorsteher Manfred Braun eröffnete die Ortschaftsratssitzung am 19. Oktober mit einer Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen Matthias Grad sen. Dieser war viele Jahre als Gemeinderat – zunächst in Arnach, nach der Eingemeindung in Bad Wurzach – zum Wohle der Ortschaft engagiert gewesen.

Silke Steinhauser wird die neue Verwaltungskraft in der Ortschaftsverwaltung

Nachfolgerin von Frau Morgen, die im Februar in Rente gehe, wird Silke Steinhauser. Das teilte Ortsvorsteher Braun in der Sitzung mit. Er sei überrascht gewesen, wieviele Bewerbungen um die Stelle der Ortschaftssekretärin es gegeben habe.

Bau des Zebrastreifens ab 9. November

In seinem Bericht ging Manfred Braun auch auf die würdige Jubiläumsfeier der Soldaten- und Schützenkameradschaft ein.

Weiter berichtete er, dass sich der Baubeginn des ersten der beiden geplanten Fußgängerüberwege in Arnach auf den 9. November verschiebe.

Bei der Übergabe der Schülermeilen im Gemeinderat seien auch Arnacher Grundschüler beteiligt gewesen (die Bildschirmzeitung hat darüber berichtet). Die Familie Fassnacht habe in der Vorwoche vor rund 70 Gästen ihre Pläne für das Ziegelwerk-Areal vorgestellt (die Bildschirmzeitung hat darüber berichtet). Für die Realisierung wünschte er der Familie alles Gute. Er sehe darin eine große Chance für die Ortschaft.

Beim Thema Beschattung des Dorfplatzes kam sich Braun vor, als würde man mit Kanonen auf Spatzen schießen: Für die geplanten Betonpoller hätte die Gemeinde tatsächlich eine Statikberechnung vorlegen müssen, was den finanziellen Rahmen komplett gesprengt hätte. Die Lösung seien Holzpoller, für die man keine Statikberechnung brauche. 

Karl-Josef Fassnacht (der zusammen mit Peter Depfenhart die Bürgerstiftung vorstellte / siehe gesonderter Bericht hier in der Bildschirmzeitung) fragte nach, wie es um die Tempo-30-Zone im Ortskern stehe. Aufgrund einer Gesetzesänderung sei es nun möglich, zwei Zebrastreifen anzulegen; und weil die Strecke dazwischen weniger als 500 m betrage, könne dazwischen durchgehend Tempo 30 gelten, antwortete der Ortsvorsteher. Bei einer Verkehrsschau noch im Oktober werde Näheres erklärt. Dabei werde sich auch entscheiden, ob es möglich sein wird, die Tempo-70-Zone bei Schreinermann weiter nach oben zu verlängern und bis zum Arnacher Ortsschild auszuweiten.

Der Ortschaftsrat befasste sich im weiteren Verlauf der Sitzung mit einer  Hausnummernvergabe bei einem Baugesuch und tauschte sich noch über das neue Mobiliar für das neu einzurichtende Sekretariatszimmer der Ortsverwaltung aus.
Uli Gresser

Unter „Lesen Sie hierzu auch“ finden Sie nachstehend den Bericht zum Schülerbesuch im Gemeinderat und zu den Entwicklungsplänen im Ziegelwerksgelände

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