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Aus dem Gemeinderat

Für das Baugebiet Unterschwarzach wurde die Erschließung vergeben

veröffentlicht am: 21.05.2026
Autor: Uli Gresser / rei
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Bad Wurzach – Das Baugebiet Unterschwarzach-Nord, dessen Aufstellungsbeschluss aus dem Jahre 2022 und dessen Satzungsbeschluss aus Ende 2024 datiert, wird nun, nachdem die Haushaltshürden im Januar 2026 genommen wurden, realisiert. Die Fertigstellung des Baugebiets ist bis Juni 2027 vorgesehen. Geplant ist auf der 3,1 ha großen Fläche nördlich von Grundschule, Turn- und Festhalle und Kindergarten entlang der Straße nach Menhardsweiler ein Wohngebiet mit zwölf Bauplätzen für Einfamilien- bzw. Doppelhäuser, acht Bauplätze für Einfamilienhäuser, zehn für Doppelhaushälften und fünf Bauplätzen für Reihenhäuser (sogenannte Kettenhäuser) sowie ein Bauquartier für Mehrfamilienhäuser. Auf Bauplatzgrößen von 400 qm bis 750 qm sind zwei- bis dreigeschossige Gebäude möglich. Stadtbaumeister Andreas Heine-Strahl fasste die jüngste Entwicklung des Baugebietes wie folgt zusammen:

Diesen vom Ingenieurbüro Fassnacht gefertigten Lageplan zu „Unterschwarzach-Nord“ haben wir den Sitzungsvorlagen entnommen (Ausschnitt; zur Gänze ist dieser Planteil in der rechten Spalte unter dem roten Download-Balken einsehbar). Das rot markierte Gebäude ist der Kindergarten mit angeschlossenem Feuerwehrhaus.

Um die guten Angebotsprognosen zu nutzen und das Projekt nicht zu verzögern, wurde die vom Ingenieurbüro Fassnacht geplante Erschließung des Projekts bereits im März 2026 ausgeschrieben. Die Ausschreibung der Erschließungsarbeiten erfolgte über die Zentrale Vergabestelle des Landkreises Ravensburg zum 21.03.2026. Zur Submission (Vergabesitzung) am 21.04.2026 lagen acht Angebote in digitaler Form vor. Den Zuschlag für die Erschließung erhielt die Firma Strabag aus Langenargen, die schon häufig für die Stadt zu deren Zufriedenheit tätig war. Das Pauschalangebot in Höhe von 2.106.300 € erwies sich als das wirtschaftlich und annehmbar.

Die gesamte Auftragssumme setzt sich zusammen aus dem Anteil der Stadt Bad Wurzach in Höhe von 1.765.960,00 € und dem Anteil des Wasserversorgungsverbandes Obere Schussentalgruppe (OSG) in Höhe von 340.340,00 €. Das Angebot liegt im Rahmen der Kostenberechnung vom 19.02.2026 in Höhe von brutto 2.606.560,53 €. Die Leistungen für die Wasserversorgung werden direkt von der OSG vergeben.

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Für die zukünftige Wärmeversorgung des Baugebiets kommen verschiedene Varianten in Frage, die aber noch überprüft und zwischen Planern und Verwaltung abgestimmt werden müssen.

Unterschwarzachs Ortsvorsteherin dankte

Gisela Brodd (Freie Wähler) und Ortsvorsteherin von Unterschwarzach bedankte sich bei einigen ihrer Ortschaftsräte, die zu der Sitzung gekommen waren, dass sie „Flagge zeigen“. Das Baugebiet habe schon bei ihrer Vorgängerin hohe Priorität gehabt. Sie hoffe, weil schon mehrere Anfragen vorliegen, dass rasch gebaut werden könne.

Der Gemeinderat stimmte bei Enthaltung von Bürgermeisterin Alexandra Scherer, die sich in den Jahren zuvor sehr für die Entwicklung des Baugebietes eingesetzt hatte, einstimmig für die Vergabe der Erschließung (Eigenanteil der Stadt). Ursprünglich hätte das Baugebiet gemäß Paragraf 13b in einem Schnellverfahren realisiert werden sollen.
Uli Gresser

Die Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ hat über das Baugebiet „Unterschwarzach-Nord“ schon mehrfach berichtet, so am 18. Mai 2024 (siehe „Lesen Sie hierzu auch …“)

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