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Aus dem Gemeinderat

Betroffenheit und Mitgefühl wegen des schrecklichen Unfalles bei Truilz

veröffentlicht am: 16.06.2026
Autor: Ulu Gresser / rei
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Bad Wurzach – Betroffen über den schrecklichen Unfall bei Truilz zeigte sich Bürgermeisterin Alexandra Scherer in der Gemeinderatssitzung am Montag (15.6.). Sie habe in dieser Sache mit Verkehrsstaatssekretär Raimund Haser Kontakt aufgenommen sowie mit Stadtbaumeister Heine-Strahl erste Überlegungen angestellt, ob man von Seiten der Stadt bauliche Verbesserungen bei der Zufahrt zur Kreuzung machen könne. Frau Scherer erwähnte auch den offenen Brief, den Unterschwarzachs Ortsvorsteherin Gisela Brodd in der Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ veröffentlicht hat; sie sei mit den Vorschlägen und Forderungen der Ortsvorsteherin völlig einig. Dieses traurige Thema abschließend bekundete Frau Scherer ihr Mitgefühl mit den Angehörigen.

Auch Gisela Brodd zeigte sich tief betroffen. Sie berichtete, dass der Unfall bei jener Familie, die dort schon drei Familienmitglieder verloren hat, die Erinnerungen wieder hochkommen ließ und sie jetzt eine schwere Zeit durchmache. Gisela Brodd richtete auch einen großen Dank an die Hilfskräfte, die sich vor Ort engagiert hatten. Für die nächste Ortschaftsratssitzung hat sie die Beantragung einer Verkehrsschau auf die Tagesordnung gesetzt.

Bürgermeisterin Scherer hatte aber auch gute Nachrichten: Für die Rossbergbahn erhält die Stadt einen Zuschuss in Höhe von 294.000 € für den Erhalt der Infrastruktur.

Und das Oberschulamt Markdorf habe angekündigt, eine Juniorklasse zur Förderung benachteiligter Kinder einzurichten.

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Bei einer Studie, bei der die Einwohner über die verschiedenen Bereiche ihrer Städte abstimmten, habe Bad Wurzach im Bereich Freizeit gut abgeschnitten, allerdings wurde der Ärztemangel als Negativ-Kriterium begriffen.

Fragen der Bürger

Reinhold Mall sorgte sich, dass die Stadt Bad Wurzach bei einem etwaigen Verlust des Moorbades auch den Titel Bad verlieren könnte. Scherer erwiderte ihm, die Stadt habe Vorsorge getroffen: Im Verwaltungs- und Sozialausschuss wurde bereits konkret über die Prädikatisierung als Thermalbad als zweites Standbein beraten. „Der Titel hängt also nicht vom Moorbad ab.“

Bekanntgabe nichtöffentlich gefasster Beschlüsse

Bürgermeisterin Scherer gab nichtöffentlich gefasste Beschlüsse bekannt: In seiner nichtöffentlichen Sitzung am 26. Januar 2026 habe der Gemeinderat für den Kurbetrieb einen Geschäftsführer gefunden. Am 23. Februar sei die Konzeption für die Gründung einer GmbH beiauftragt worden. Am 18. Mai wurde beschlossen, wobei der gewählte  Bürgermeister Florian Schiller bereits mit einbezogen war, den Kurs Richtung GmbH fortzusetzen.

Fragen der Räte

Norbert Fesseler (Freie Wähler) hatte drei Fragen. Da jetzt wieder Radlersaison ist, fragte er nach dem Trinkbrunnen auf dem Klosterplatz.  Stadtbaumeister Andreas Heine erklärte dieser sei seit letzter Woche in Betrieb, nachdem eine Wasserprobe genommen worden war. Fesseler fragte nach, da in der Tempo-20-Zone in der Innenstadt oft viel zu schnell gefahren werde, ob man für dort nicht ebenfalls eine Tempo-Anzeigetafel installiert werden könne. Dezernent Ulrich Möllmann sieht hierfür gute Chancen für eine entsprechende Beschaffung. Wie man mit den Sündern umgehe, die es beim Heckeschneiden nicht so genau nehmen, lautete Fesselers dritte Frage. Bei konkreten Beschwerden gehe das Ordnungsamt dem nach, sagte Möllmann.

Auch Bernhard Schad (FW) machte sich über eine Tempoanzeigetafel Gedanken. Im Bereich des Hallenbades an der Kirchbühlstraße stadtauswärts wäre das Geld gut angelegt, erklärte er.

Stadtrat Ewald Riedl (CDU) bemängelte den schlechten Mobilfunkempfang in der Stadt. Berthold Leupolz vom Liegenschaftsamt erklärte dazu, zwischen Arnach und Eintürnen und Haidgau und Haisterkirch errichte die Telekom neue Masten, mehr sei ihm derzeit nicht bekannt.

Den Offenen Brief von Ortsvorsteherin Gisela Brodd finden Sie nachstehend unter „Lesen Sie hierzu auch“

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