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30 Meter hoch

Arnachs Feuerwehr stellte ihren 30. Maibaum

Foto: Margit Reischmann
Da liegt er noch und taugt für Geschicklichkeitsübungen der Kinder.
veröffentlicht am: 30.04.2026
Autor: rei
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Arnach (rei) – Ist das Zufall? Es war der 30. Maibaum, den Arnachs Feuerwehr heuer gestellt hat. Und er misst: 30 Meter. Der das sagte, war Reinhold Schwarz. Und er weiß das vor allem deshalb so genau, weil er dabei war, als das Prachtstück gefällt und „aufgschafft“ wurde. Gefällt im Kirchenwald – als Spende der Pfarrei – und geräppelt zusammen mit zehn Kameraden an Ort und Stelle.

Jetzt reckt er seine bekränzte Spitze in den Arnacher Himmel. Als er gestellt wurde, am 30. April um 19.00 Uhr – unter den Klängen der Arnacher Musikkapelle – da war der Himmel makellos blau. Nur ein bisschen kühl war es. Aber das tat der Festesfreude der vielen Gekommenen keinen Abbruch. Genussvoll sprachen sie ihren Steaks oder der traditionellen „Roten“ zu, genossen Bier oder Sprudel und unterhielten sich bestens.

Das Maibaumstellen eröffnet die Freiluftsaison und alle freuen sich auf Frühling und Sommer. Heuer war es ein „neuer“ Maibaum. Alle fünf, sechs Jahre muss er ersetzt werden, erläutert Reinhold, sonst wird er zu trocken und somit „brüchig“: Er muss es wissen: Als Sägewerksbesitzer ist er ein Holzfachmann.

An einem der Stehtisch wurde gerätselt: Ist er höher als der Kirchturm? Aber das verneinten die Alten am Tisch. Sie wissen: „Ihr“ Kirchturm misst mindestens 35 Meter. „Ohne Gockel“ –  den Wetterhahn also nicht mit eingerechnet.

Wenn der Maibaum abgebaut wird – im Hochsommer – wandert er ins Depot. Ein Lagerplatz für ein 30-Meter-Monstrum gibt es nicht an jeder Ecke: Am langen Stall von Viehhändler Schöllhorn findet Arnachs Maibaum in seiner Ruhephase seinen Platz.

In die Höhe gehievt wurde der stolze Arnacher Baum mit Maschinenhilfe. Kranen-Burkhart machte das. Aber dann musste einer hinauf und in luftiger Höhe die Schlaufe lösen. Kein Problem für Florian Höflinger, der als Mann vom Bau es gewohnt ist, in großen Höhen zu schaffen.

Traditionell stellt die Arnacher Feuerwehr den Maibaum – natürlich vor ihrem Gerätehaus.

In diese betonierte Fassung muss der Baum rein.

Der Maibaum wird angehängt. Die Schlaufe am Haken muss später jemand am stehenden Baum herunterholen.

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Joachim Braun sorgt für die letzte Stabilisierung.

Auf dem Weg in die Vertikale.

Fast so gerade wie der Laternenpfahl..

Florian Höflinger holt die Schlaufe herunter.

Für die musikalische Umrahmung des Maibaumstellens sorgte eine kleinere Besetzung des Arnacher Musikvereins.

Text: Gerhard Reischmann / Fotos: Margit Reischmann

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