Mit keltischen Grüßen
Zum Leserbrief von Frau Hartel, Aulendorf („Halloween ist nicht die Tradition unserer Heimat!“)
Zum Leserbrief von Frau Hartel, Aulendorf („Halloween ist nicht die Tradition unserer Heimat!“)
Arnach – Die Straßensanierung bei der L 317 (Bundesstraße 465 beim Anschluss Zollikofer / Rimmeldingen bis Ortsrand Arnach) und der Ortsdurchfahrt (OD) Arnach geht in die Zielgerade. Ortsvorsteher Manfred Braun schreibt:
Reute / Gaisbeuren – Aktuell wird in der Ortsdurchfahrt Gaisbeuren mit Hochdruck an der Verlegung einer neuen Wasserleitung des Wasserversorgungszweckverbandes Obere Schussentalgruppe (OSG) und anderen Maßnahmen des städtischen Abwasserbetriebs sowie weiterer Versorgungsträger gearbeitet. Die letzten Wochen wurde teilweise auch samstags auf der Baustelle gearbeitet. Die Fertigstellung dieser Leitungsarbeiten ist mittlerweile absehbar.
Stuttgart / Reute – Vier herausragende Lehmbauprojekte haben den Innovationspreis Lehmbau BW erhalten. Der Preis würdigt herausragende Bauten, Gebäudekonzepte und zukunftsweisende Innovationen aus dem Land, die sich mit Lehm als nachhaltigem Baustoff auseinandersetzen.
Zur Diskussion um Windkraft
Zur Diskussion um ein Biosphärengebiet Allgäu-Oberschwaben
Bad Wurzach / Dietmanns – Mit einem Requiem in der Pfarrkirche Dietmanns nahmen die örtliche Pfarrei und die ganze Seelsorgeeinheit (SE) Abschied von Pater Friedrich Amann. Der Priester, verstorben im Alter von 90 Jahre, hatte als Pensionär in der Kirchengemeinde St. Ulrich und Margareta Dietmanns gewirkt und in der ganzen SE ausgeholfen. Friedrich Amann, der dem Orden der Weißen Väter angehörte, hat eine spannende Lebensgeschichte.
Wolfegg – Der Gemeinderat von Wolfegg hat sich in seiner Sitzung am 20. Oktober gegen die Beteiligung der Gemeinde an einem Biosphärengebiet ausgeprochen. Die Allianz für Allgäu-Oberschwaben, einen Initiative der Landbesitzer ubd und Landbewirtschafter, die der Schaffung eines Biosphärengebietes in Oberschwaben ablehnend gegenübersteht, hat uns folgende Stellungnahme zukommen lassen, die wir ungekürzt veröffentlichen:
Region – Die Bürgermeister, die das geplante Biosphärengebiet Oberschwaben unterstützen, begrüßen den mit dem Land vereinbarten Verordnungsentwurf. Er stellt nach ihrer Einschätzung ein Novum im Vergleich zu bestehenden Biosphärengebietsverordnungen dar und ist bewusst pragmatisch gehalten. Das schreibt Timo Egger, Sprecher des Prozessvorstands und Vorsitzender der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Biosphärengebiet, im Hauptberuf Bürgermeister von Fleischwangen. Nachstehend seine Pressemitteilung im Wortlaut:
Bad Wurzach – Die umstrittene Freiflächen-PV-Anlage in Gospoldshofen-Gereut hat die letzte Hürde genommen. Bei 1 Enthaltung hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 13. Oktober zugestimmt. Der zuständige Ortschaftsrat Gospoldshofen hatte das Vorhaben abgelehnt. Es ist auch nicht im Regionalplan vorgesehen. Landratsamt Ravensburg und RP Tübingen dagegen hatten zugestimmt. Die gemeinnützige Bürgerinitiative Landschaftsschützer e. V. wiederum hatte das Vorhaben mit Blick auf die ökologisch und geomorphologisch sensible Umgebung scharf kritisiert; das FF-PV-Gebiet liegt unmittelbar neben dem Landschaftsschutzgebiet Butzenmühle und ist vom Aussichtspunkt Wachbühl gut zu sehen.
Haisterkirch – Das Publikumsinteresse war riesengroß bei der Übung am Kirbe-Montag der Freiwilligen Feuerwehr Bad Waldsee, Abteilung Haisterkirch.
Seibranz / Stuttgart – Bad Wurzach freut sich über einen neuen Meister im Handwerk: Sven Lauber hat die Meisterprüfung im Stuckateur-Handwerk erfolgreich bestanden. Kürzlich wurde ihm im Rahmen einer festlichen Zeremonie auf dem Messegelände in Stuttgart der Meisterbrief überreicht.
Isny – Der Kanzler hat vor Kurzem – in einem anderen Zusammenhang – den Begriff Drecksarbeit wieder hoffähig gemacht. Und es gibt sie ja, die wichtigen Aufgaben, die aber keiner übernehmen will. Die Ausstellung „Wer in unserem Land die Arbeit macht“, derzeit zu Gast bei der Katholischen Seelsorgeeinheit Isny, macht sich über das Thema Gedanken.
Reute – Ab Samstag, 18. Oktober, bekommen die Reutener und Gaisbeurer ihre eigene Apotheke vor der Hautüre. Im Netto-Markt eröffnet die Beckersche Apotheke aus Bad Waldsee ihre digitale Filiale.
Zur Ablehnung des geplanten Biosphären-Gebietes durch den Bad Wurzacher Gemeinderat
Zum Ausstieg Bad Wurzachs aus dem Prüfprozess zur Entwicklung eines Biosphärengebietes
Zur Diskussion um ein mögliches Biosphärengebiet Oberschwaben
Zum Ausstieg Bad Wurzachs aus dem Prüfprozess zur Entwicklung eines Biosphärengebietes
Zum Ausstieg Bad Wurzachs aus dem Prüfprozess zur Entwicklung eines Biosphärengebietes
Zum Ausstieg Bad Wurzachs aus dem Prüfprozess zur Entwicklung eines Biosphärengebietes
Der Beschluss des Bad Wurzacher Gemeinderats, sich nicht am Prüfprozess zum geplanten Biosphärengebiet Oberschwaben zu beteiligen, wird von den Befürwortern mit Bedauern, aber auch mit Gelassenheit aufgenommen.
Wir respektieren die Entscheidung des Gemeinderats. Gleichzeitig möchten wir betonen: Das Biosphärengebiet lebt von der Vielfalt der Region – und bleibt auch ohne Bad Wurzach ein starkes Zukunftsprojekt.
Die ökologische und wirtschaftliche Stärke des geplanten Biosphärengebiets liegt nicht allein in einer Stadt, sondern im Zusammenspiel mehrerer bedeutender Landschaften: Das europaweit bedeutende Federseemoor, das Pfrunger-Burgweiler Ried als Modellregion für Moorschutz und Klimaanpassung, sowie Oberschwaben mit seiner Kulturlandschaft und seinen regionalen Wirtschaftskreisläufen. Diese Gebiete zeigen, wie groß die Chancen für nachhaltige Entwicklung, Tourismus und regionale Wertschöpfung sind.
Wir wünschen uns, dass Bad Wurzach künftig wieder in den Prozess einsteigt. Die Tür bleibt offen. Erfahrungsgemäß haben auch andere Kommunen zunächst gezögert und sich später mit großem Erfolg angeschlossen – wie in der Biosphäre Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb.
Die Vorbereitungen für den weiteren Prozess gehen nun mit Anpassung der Gebietskulisse mit Schwerpunkt Federsee und Pfrunger-Burgweiler Ried und mit Dialoggesprächen mit Gemeinden, Landnutzern und Unternehmen weiter und zielen auf die finale Entscheidungsphase Anfang 2026.
Wir sind überzeugt: Das Biosphärengebiet Oberschwaben bleibt eine einmalige Chance für unsere Region – ökologisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich. Diese Chance wollen wir weiter nutzen.
Bernhard Klein, Kißlegg (Vorsitzender des Vereins Pro Biosphäre e.V.)
Anm. d. DBSZ-Red.: Leserbriefe sind Meinungsäußerungen. Die Redaktion der Bildschirmzeitung akzeptiert ein breites Spektrum an Meinungen. Nicht veröffentlich werden extremistische, persönlichkeitsverletzende oder offensichtlich wahrheitswidrige Äußerungen.
Bevorzugt veröffentlichen wir Leserbriefe zu lokalen und regionalen Themen. Aber auch Meinungsäußerungen zu allgemeinen Themen, die die hiesige Leserschaft bewegen, werden gerne entgegengenommen.
Leutkirch – Im Verwaltungsgebäude am Gänsbühl tagte am Montagabend (13.10) der Leutkircher Gemeinderat. Der dort am meisten erörterte Tagesordnungspunkt: Verpachtung städtischer Flächen im Diepoldshofer Wald an die Windkraftfirma RES. 17 Ratsmitglieder stimmten dafür, 5 dagegen bei 1 Enthaltung. Zwei Räte durften nicht mitentscheiden. Sie waren befangen.
„Neues Gesetz gefährdet nachhaltige Energieprojekte.“ So der Bauernverband Allgäu-Oberschwaben im September. Der Kißlegg-Immenrieder CDU-Landtagsabgeordnete Raimund Haser will den Landleuten da helfen. Das ist gut so – und dringend notwendig. Denn Biogas kann noch viel bedeutender wirken als bisher. So ein international anerkannter Energieexperte. Dem schließt sich unser Kommentator Julian Aicher an.
Zum Leserbrief zum Thema Biosphärengebiet von Dr. Roth („Ein Dienst an der Region“, DBSZ am 12. Oktober)