Das neue Solargesetz stellt bäuerliche Biogasanlagen vor große Herausforderungen. Das schreibt der Bauernverband Allgäu-Oberschwaben nach einem Treffen mit dem Landtagsabgeordneten Raimund Haser auf dem Milchvieh- und Biogasbetrieb der Familie Einsiedler in Leutkirch. Nachstehend die Mitteilung des Bauernverbandes im Wortlaut:
Bad Wurzach – Die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Eintürnen bekommt ein neues Löschfahrzeug. Das wasserführende TSF-W ersetzt ein Fahrzeug aus den 1990er-Jahren.
Arnach – Das erste Derby bei einem Punktspiel zwischen dem SV Arnach und der TSG Bad Wurzach seit annähernd einem halben Jahrhundert ging aufgrund ihrer großen Effizienz im Sturm mit Marvin Martello, der einen Doppelpack schnüren konnte, an die TSG. Bedanken konnten sich die Riedstädter auch bei ihrem Torwart Johannes Herrmann, der alles hielt, was auf seinen Kasten kam. Das Derby war sehr stark besucht; mehrere Hundert Zuschauer säumten den Spielfeldrand.
Arnach (rei) – Alte Arnacher erinnern sich an ein Derby SV Arnach gegen die TSG Bad Wurzach Mitte der 1970er. Selten hatten sich am Sportplatz an den Pappeln in Arnach so viele Fans beider Vereine versammelt wie bei jenem Aufeinandertreffen. Es ging ja auch um viel:
Der 17. September 2025 wird nicht in die Geschichte Oberschwabens eingehen. Sensible Zeitgenossen werden den 26. September 2025 als hochdramatischen Einschnitt in Leben und Lieben und Lachen der Oberschwaben notieren. Dabei war es der 17. September, als ein mächtiger Klub aus 21 Personen den Abgesang auf jenes Oberschwaben intonierte, das wir kannten.
Blitzenreute / Isny – Das Gemeindegebiet von Isny bleibt windkraftfrei. Das ist das Ergebnis der Sitzung des RVBO-Planungsausschusses am 17. September in Blitzenreute. Der Beurener Berg war schon in einer früheren Runde im Planungsprozess des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben (RVBO) als WKA-Standort gestrichen worden. Westlich des Beurener Badsees ist ein Windkraftstandort auf Leutkircher Gemarkung zwischen Engelboldshofen und Enkenhofen vorgesehen. Die Versammlung in Blitzenreute wurde von Protesten windkraftkritischer Bürgerinitiativen begleitet. Nachstehend die Karte zum WKA-Vorranggebiet „In den Mösern / Enkenhofener Wald-Süd“:
Blitzenreute / Leutkirch – Der Planungsausschuss des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben (RVBO) hat den nach einem langwierigen Beratungsprozess entwickelten Entwurf des Teilregionalplanes Energie mehrheitlich gutgeheißen. In seiner Sitzung am 17. September in Blitzenreute hat das wichtige Gremium einige wenige Änderungen als Empfehlung für die am 26. September in Leutkirch tagende Verbandsversammlung beschlossen. Die wichtigste Änderung: Das Windkraft-Vorranggebiet „Aichstetten Ost“ kommt nicht! Der Grund: Windkraft dort ist mit dem zivilen Luftverkehr unvereinbar. Der von der Bundeswehr bisher beflogene Diepoldshofener Wald wird aber nach wie vor als Windkraftvorranggebiet eingestuft. Die Versammlung wurde von Protesten windkraftkritischer Bürgerinitiativen begleitet.
Haisterkirch – „Endlich mal die zweite Halbzeit ohne Gegentore“, so lautete so macher Kommentar nach dem zweiten Sieg in der Punkterunde der Kreisliga B.
Reichenhofen – Ab sofort gilt im Bereich der Bundesstraße 465 in Reichenhofen eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Die Maßnahme dient der Erhöhung der Verkehrssicherheit, insbesondere für Schüler, die die Fahrbahn regelmäßig queren. Die Tempobeschränkung auf 30 km/h maximal gilt montags bis freitags im Zeitraum 6.30 bis 8.00 Uhr.
Gaisbeuren – Aufgrund der laufenden Straßenbaumaßnahmen an der L 285 erfolgte im Laufe des Montags (15. September) eine Verkehrsumstellung. Hierüber wurde bereits in der Presse berichtet. Aktuelle Informationen sind zudem auf der städtischen Webseite abrufbar.
Bad Waldsee / Aulendorf – Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, 15. September, den Fahrbahnbelag der L 285 in der Ortsdurchfahrt Gaisbeuren erneuern. Daneben stellt das Regierungspräsidium eine Querungshilfe für die Radfahrenden am westlichen Ortseingang von Gaisbeuren her. Die Stadt Bad Waldsee, der Wasserversorgungsverband Obere Schussentalgruppe und weitere Versorgungsunternehmen nutzen die Bauphase, um Straßen- und Leitungsbauarbeiten in Gaisbeuren durchführen. Die Arbeiten am Radweg zwischen Reute und Gaisbeuren werden zeitgleich weitergeführt. Für die Durchführung der Arbeiten ist eine Vollsperrung der L 285 im Baubereich notwendig.
Hauerz – Zum Abschluss der Freibadsaison 2025 lädt das Team Freibad Hauerz herzlich ein. Wir wollen bei freiem Eintritt die Sommerferien ausklingen lassen und allen Badefreunden noch einmal die Gelegenheit zum Planschen und Schwimmen anbieten. Am heutigen Sonntag, 14. September, wird das Team Kiosk zum Mittagstisch in gewohnter Manier für das leibliche Wohl sorgen.
Die bei Humberg im Hummelluckenwald geplanten Windkraftanlagen werden nicht gebaut. Darauf verständigten sich die Projektierer – die LAOCO GmbH aus Kirchdorf an der Iller und die Energiequelle GmbH (Zossen bei Berlin) – mit der Genehmigungsbehörde, dem Landratsamt. Ein guter Tag für das Wurzacher Ried.
Leutkirch – Sachschaden in Höhe von rund 2000 Euro ist die Folge eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwochmorgen (10.9.) auf der L 319 zwischen Zollhaus und Herlazhofen ereignet hat.
Michelwinnaden – Was in Michelwinnaden am vergangenen Wochenende (5. bis 7.9.) beim 9. Oldtimertreffen auf die Beine gestellt wurde, ist einfach grandios und bewundernswert. Was die Vereine und Gruppierungen, angefangen bei den Veranstaltungsorganisatoren, den Oldtimer-Freunden Michelwinnaden und dem Musikverein Concordia, sowie bei all den übrigen mithelfenden Freiwilligen von Feuerwehr, SC Michelwinnaden, Katholischer Kirchengemeinde und weiterer örtlichen Gruppierungen geleistet haben, ist wohl einmalig.
Arnach – Bislang unbekannte Täterschaft verunstaltete in der Nacht von Freitag auf Samstag (5./6.9.) die Kirche in Arnach. Auf eine Länge von etwa 10 Metern musste ein Verantwortlicher am Samstagmorgen einen starken Farbstrich auf den Außenwänden der Kirche feststellen. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest, dürfte sich vermutlich aber im vierstelligen Bereich bewegen. Hinweise zu Tat oder Täter nimmt das Polizeirevier Leutkirch unter Tel.: 07561/84880 entgegen.
Arnach – In seinem Bericht zu Beginn der Arnacher Ortschaftsratssitzung am 3. September ging Ortsvorsteher Manfred Braun zunächst auf verschiedene Jubiläen Arnacher Bürger ein. Er berichtete auch, dass die „Wirtshausmusik ohne Wirtshaus“ einen sehr guten Anklang gefunden habe. Ein Ziel der „coolen“ Veranstaltung sei es gewesen, den geplanten Dorfgemeinschaftsverein, dessen Gründung Braun auf den Spätherbst terminierte, bekannt zu machen. Bis dahin hoffte der Ortsvorsteher, dass der Nachweis für die Gemeinnützigkeit des Vereins anerkannt sei.
Hauerz – Am Freitag (5. September), dem zwieten Tag des großen Pferdefestivals in Hauerz, besuchte Bürgermeisterin Alexandra Scherer den örtlichen Reit- und Fahrverein und würdigte seine Leistungen für den Reitsport und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Buchenberg – In der letzten August-Woche, vom 25. bis 29. August, versammelte sich die Jugend des Arnacher Musikvereins zur standesgemäßen „Jukahütte“ im Kreuzbachthal (bei Buchenberg im Allgäu). Neben den täglichen Proben, in denen ein abwechslungsreiches Programm für das Abschlusskonzert einstudiert wurde, standen weitere Aktivitäten auf dem Programm.
Haisterkirch – Zum runden Geburtstag ließen es sich weder der Ortsvorsteher noch der Pfarrer nehmen, persönlich Alfred Ruf zu seinem 70. Geburtstag zu gratulieren. Der Jubilar, der als rüstiger Pensionär sowohl in der Kirchengemeinde als auch in der bürgerlichen Gemeinde in unterschiedlichen Funktionen tätig ist, erfreut sich bester Gesundheit. Mit seiner Frau Waltraud ist er am Tag seines Geburtstages ausgeflogen, aber Pfr. Stefan Werner und Haisterkirchs Ortsvorsteher Matthias Covic überraschten ihn beim Sektfrühstück in der Bäckerei Steinhauser in Diepoldshofen. Mit den besten Glück- und Segenswünschen ausgestattet, möge der Jubilar noch lange in Haisterkirch leben und wirken.
Arnach / Eintürnen / Molpertshaus / Brugg – Der Ortschaftsrat Arnach hat am 3. September über den Antrag der Weilergemeinschaft Brugg beraten, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in Brugg, wo der Autobahn-Zubringer B 465 auf die Landesstraße L 265 trifft, von 70 km/h auf 60 km/h herabzusetzen. Die Brugger, die ihren Antrag mit einer Unterschriftenliste stützen, begründen den Vorstoß mit dem dringenden Wunsch nach Lärmminderung, verbunden mit einer Erhöhung der Sicherheit auf der problematischen Kreuzung. Gerhard Reischmann, Leiter der Redaktion des „Wurzachers“ und zugleich als Straßenanlieger ein Betroffener, plädiert für eine große Lösung beim Lärm- und Gefahrenschwerpunkt Brugg. „Wir sind dankbar, dass der Ortschaftsrat unseren Antrag auf Tempo 60 in Brugg befürwortet hat. Das brächte als rasch umzusetzende Maßnahme eine spürbare Linderung. Langfristig aber braucht es die grundlegende Sanierung des Lärm- und Gefahrenschwerpunktes Brugg.“ Nachstehend sein Vorschlag: