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Aulendorf will Rad- und Fußverkehr strategisch ausrichten

veröffentlicht am: 13.04.2026
Autor: Jutta Döbele, Stadt Aulendorf
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Aulendorf – Die Stadt Aulendorf ist das neueste Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußverkehrsfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW). Mit dem Beitritt zu dem über 100 Kommunen starken Netzwerk unterstreicht die Stadt ihr Engagement für einen sicheren und attraktiven Rad- und Fußverkehr. Aulendorf ist die vierte AGFK-Kommune im Landkreis Ravensburg.

Mitgliedskommunen der AGFK-BW profitieren von vielen konkreten Vorteilen: Sie erhalten Zugang zu fachlicher Beratung, Weiterbildungsangeboten, Austauschformaten im Netzwerk sowie Unterstützung in Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem begleitet die AGFK-BW Kommunen dabei, die Qualitätsstufe Fuß- und Radverkehr zu erreichen. Für Aulendorf heißt das: Nach einer umfassenden Status quo-Analyse erhält die Stadt passgenaue Handlungsempfehlungen und wird von der AGFK-BW individuell und an ihre Bedürfnisse angepasst bei der Fuß- und Radverkehrsförderung unterstützt.

„Mit dem AGFK-Beitritt machen wir einen großen Schritt in Richtung einer leichter umsetzbaren und im Alltag besser erlebbaren Mobilität. Ich freue mich auf den Austausch mit anderen Kommunen im Netzwerk“, so Matthias Burth, Bürgermeister von Aulendorf.

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Stadt will Rad- und Fußverkehr gezielt stärken

Bereits 2023 hat die Stadt Aulendorf ein Radverkehrskonzept erarbeitet. Nun soll die AGFK-Mitgliedschaft dabei helfen, die Umsetzung konkreter voranzubringen. Jutta Döbele, Mobilitätsbeauftragte der Stadt Aulendorf: „Der Wille in der Stadt ist da, den Radverkehr zu verbessern, in der Praxis stoßen wir jedoch immer wieder auf Hürden. Schon kleine Maßnahmen erfordern oft einen hohen Genehmigungsaufwand.“ Zu den zentralen Herausforderungen zählt in Aulendorf vor allem die Verkehrsführung an Landstraßen und Verbindungsachsen.

Auch den Fußverkehr will die Stadt Aulendorf perspektivisch stärker voranbringen. „Ich würde den Fußverkehr gerne innerstädtisch fördern, das ist auch ein Mehrwert für die Einzelhändler. Ich freue mich darauf, über die AGFK-BW Erfahrungen mit anderen Kommunen auszutauschen und gute Argumente kennenzulernen“, so Döbele.

Um konkrete Hürden in der Radverkehrsförderung zu identifizieren und zu beheben, nimmt Aulendorf an dem AGFK-Modellprojekt LandRad teil, dass sich explizit an Kommunen im ländlichen Raum richtet.

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Jutta Döbele, Stadt Aulendorf
veröffentlicht am
13.04.2026
Lesedauer: ca. 2 Minuten
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