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24. Oktober 2026

Der Eröffnungstag bei der Padel-Halle geriet zum Dorffest

Foto: Uli Gresser
Früh übt sich … Padel ist eine Sportart für jedes Alter. Uli Gresser
veröffentlicht am: 02.11.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Seibranz – Der 24. Oktober 2026 war für die Ortschaft und den Sportverein Seibranz ein ganz besonderes Datum. An diesem Tag war nämlich die Eröffnung der ersten vereinseigenen Padel-Halle in ganz Baden-Württemberg, der Holzrebell-Arena. Sie ist in 2500 ehrenamtlichen Arbeitsstunden von Mitgliedern und Handwerkern realisiert worden. Trotz mäßigen Wetters wurde die Eröffnung stark besucht und wurde zu einem Dorffest.

Was ist Padel eigentlich? Die vor knapp 60 Jahren in Mexico erfundene Sportart ist nah verwandt mit Tennis, hat jedoch als zusätzliche Möglichkeit, ähnlich wie beim Squash, den Ball über die Wände zu spielen und damit zusätzliche Dynamik ins Spiel zu bringen.

Christian Halder war der Mastermind – wie man neudeutsch sagt – hinter der Realisierung der Arena auf dem ehemaligen Sumpfgebiet beim Sportplatz-Parkplatz. Mastermind, das würde wir vom „Wurzacher“ als Vordenker oder treibende Kraft übersetzen. Der Bau von Halle und Außencourt kostete neben dem Schweiß der Mitarbeitenden natürlich viel Geld. Doch selbst langgediente Bankfachleute staunten über den Businessplan, mit dem die Seibranzer ans Werk gingen. Und darüber, dass die Seibranzer Bürger und Unternehmer bereit waren, tief in die Tasche zu greifen. Die Spendenbereitschaft übertraf alle Erwartungen. Folgerichtig wurden die Arena und die Courts nach den Hauptsponsoren benannt. Und auch der beantragte Förderbetrag beim WLSB (Württembergischer Landessportbund) fiel deutlich höher aus als erwartet.

Dafür rollten die Mitglieder des Projekt-Teams dann auch am Vorabend des Opening-Days für die Sponsoren gerne den roten Teppich aus (über den Sponsoren-Abend am 23. Oktober hat der „Wurzacher“ bereits berichtet). Über den roten Teppich durften dann beim Opening-Samstag  auch alle anderen Besucher schreiten, allerdings zeigte sich Petrus zumindest am Vormittag nicht mehr ganz so gewogen. Dennoch fanden viele Besucher – nicht nur aus Seibranz selbst – den Weg in die Halle bzw. ins Festzelt, wo es leckeres Essen und Kaffee und selbstgemachte Kuchen gab. Für die Kids war mit  Kinderschminken und Basteln bestens gesorgt. 

Die etwas größeren Kids nahmen die Gelegenheit gerne wahr, selbst auf dem Court zu stehen und bei diversen Spielen mitzumachen. Gerne mischten sich auch die Mitglieder des Projekt-Teams unter die Gäste, etwa Fabian Tschugg, Vorstand Padel im SVS Vorstand, Padel-Abteilungsleiterin Karolin Halder und ihre Stellvertreterin Jasmin Zollikofer. Ihnen wie auch Christian Halder konnten Interessierte Fragen stellen, etwa wie man auch als Nichtmitglied – die Abteilung hat in nur vier Monaten inzwischen über 180 Mitglieder gewonnen – die Halle nutzen kann.

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Am 24. Oktober war den Besuchern auch sonst einiges geboten: Wer wollte, konnte sich als Künstler versuchen oder sein Glück bei der Tombola versuchen, wo es viele Preise zu gewinnen gab.

Christian Halder übernahm die Moderation für eine Trainingseinheit zweier junger Spieler mit einem erfahrenen Trainer und danach für das anschließende Showmatch, das viele Zuschauer rund um den Hallencourt versammelte, ehe sie sich bei deutlich angenehmeren Temperaturen den lukullischen Köstlichkeiten hingaben.

Und als am Nachmittag dann die Sonne hervorlugte, taten einige mutige Jugendliche das, wofür er gebaut wurde: Sie nahmen den Außencourt in Beschlag und tobten sich dort ein wenig aus.

Für die reichhaltige Bewirtung sorgten unter anderem die hier abgebildeten Schaffer.

Text und Fotos: Uli Gresser

Viele Bilder in der Galerie

Vom Dankfest an Vorabend hat die Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ bereits berichtet. Siehe nachstehend unter „Lesen Sie hierzu auch“

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