Klaus Mahle war bei der Tischtennis-Senioren-Weltmeisterschaften in Südkorea dabei
Bad Wurzach / Gangneung (Südkorea) – So was macht man auch nur einmal im Leben oder man muss tischtennisverrückt sein. Nach den TT-Senioren-Europameisterschaften 2022 in Rimini / Italien, die Klaus Mahle von der TSG Bad Wurzach mit mehreren Vereinskollegen recht erfolgreich abgeschlossen hatte, reizte ihn jetzt das Außergewöhnliche, die Senioren-Weltmeisterschaften in Gangneung in Südkorea. Seine Frau war auch gleich begeistert von der Idee und so wurden drei Wochen, Tischtennis und Sightseeing-Touren, gebucht.
Diese Senioren-Weltmeisterschaften im Tsichtennis, zum Teil in fernen Ländern ausgetragen (wie diesmal), ziehen regelmäßig mehr als 3000 Teilnehmer an: in der größten Gruppe, der AK 60 mit Mahle, kämpften 384 Spieler um den Titel. Die Vorrunden-Gruppe mit vier Spielern, aus den USA, aus China und aus der Mongolei, überstand Mahle als Zweiter, musste sich dann aber in der Hauptrunde gegen einen unorthodoxen Spieler aus Königsberg (Kaliningrad / Russland) geschlagen geben.
Im Doppel wurde ihm ein Spieler aus Deutschland zugelost. Hier war aber nichts zu holen gegen die starken Gegner aus Tschechien, China und Holland. In der Trostrunde reichte es dann unter die letzten acht der AK 60.
Im Mixed wurde ihm eine Doppelpartnerin aus Indien zugelost. Das harmonierte richtig gut in der Vierer-Gruppe gegen Paarungen aus Irland, der Schweiz und China. Mit Platz 2 ging‘s in die Hauptrunde. Das erste Spiel gegen ein Mixed-Doppel aus der Mongolei wurde knapp mit 3:2 gewonnen, um dann im Achtelfinale chancenlos gegen Hongkong-Chinesen auszuscheiden.
Das Fazit der Reise: Egal wie die Ergebnisse für Klaus Mahle ausgefallen sind – die Gastfreundschaft der Koreaner, die Lebensart, die Rücksichtnahme und die sportliche Fairness werden die Mahles nie vergessen.
Bericht: Karl Weber







