Nicht angepasste Geschwindigkeit führt zu Unfällen auf Autobahn

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Wangen/Leutkirch – Zwei Fahrzeuglenker sind am Mittwochmorgen auf der A 96 wegen mutmaßlich den Witterungsverhältnissen nicht angepasster Geschwindigkeit auf nasser Fahrbahn verunfallt. Kurz nach 7 Uhr geriet ein 37-jähriger Daimler-Fahrer zwischen den Anschlussstellen Aichstetten und Leutkirch-West beim Wechsel der Fahrspur ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.
Der Daimler kippte zur Seite und kam schließlich auf dem Pannenstreifen zum Liegen. Der 37-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Am Daimler entstand Sachschaden in Höhe von rund 40.000 Euro. Ein 39-Jähriger wechselte kurz nach 8 Uhr zwischen den Anschlussstellen Wangen-West und Wangen-Nord die Fahrspur und verlor dabei ebenfalls die Kontrolle über seinen VW. Dieser kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit mehreren Elementen der Schutzplanke. Der 39-Jährige kam mit dem Schrecken davon.
An seinem VW entstand Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro, der Schaden an der Leitplanke wird auf knapp 17.000 Euro beziffert. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf die oft unterschätzte Gefahr von Aquaplaning hin, die insbesondere bei Starkregen unvermittelt auftritt, wenn Wasser sich auf der Fahrbahn sammelt und nicht schnell genug abfließen kann. Dabei können Fahrzeuge, wenn sie in eine solche Wasserlache fahren, unmittelbar unkontrollierbar werden, sofern die Geschwindigkeit nicht schon vorher reduziert wurde.


























