Zum Hauptinhalt springen
Der große Bad Wurzacher Rad- und Wandertag (2)

Da ergriffen die Eltern die Initiative …

Foto: Uli Gresser
Die Kindergartenkinder bei ihrem großen Auftritt. Die Eltern sprangen in die Bresche, nachdem die Erzieherin ausgefallen war.
veröffentlicht am: 01.07.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Haidgau – Der Rad- und Wandertag, ein Produkt des Stadtmarketingprozesses, feierte in diesem Jahr sein Zehnjähriges und führte am vergangenen Sonntag (28.6.) Radler und Wanderer aus allen Bad Wurzacher Ortschaften nach Haidgau. Gemeinsam mit Johanne Gaipl und deren Team von der Bad Wurzach-Info hatte Haidgaus Ortsvorsteherin Ernestina Frick ein abwechslungsreiches, von den örtlichen Vereinen und Institutionen organisiertes Programm zusammengestellt, dessen Mittelpunkt sich in der Turn- und Festhalle abspielte.

Nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus (siehe Extra-Bericht im „Wurzacher“) geleitete der Musikverein Haidgau unter der Leitung ihres Dirigenten Alexander Werner den Festzug der Gottesdienstbesucher zum Dorfplatz und zur Festhalle, wo die Musikkapelle im Anschluss an die Festreden von Ortsvorsteherin Ernestina Frick und des  Bürgermeister-Stellvertreters Klaus Schütt zum Frühschoppen aufspielte und die Narrenzunft Chadaloh für ein reichhaltiges Mittagessen sorgte.

Die Feuerwehrabteilung Haidgau sorgte für die erforderliche kurzzeitige Straßensperrung für den kurzen Festzug. Auf dem Platz beim Dorfbrunnen sorgten die Funka-Buaba (und -Mädla) für erfrischende Getränke für die eintreffenden Wanderer- und Radlergruppen.

Nachdem also die Musikkapelle ihre „Arbeit“ auf der Bühne aufgenommen hatte (Bild), war es nach einigen Stücken auch für die Ortsvorsteherin Ernestina Frick an der Zeit, als Gastgeberin die Gäste offiziell zu begrüßen und ein kleines Grußwort an sie zu richten.

Die verschiedenen Ortschaften der Großgemeinde hätten eine große Vielfalt an Eigenschaften zu bieten. Bei Haidgau würden diese bereits im Namen offensichtlich: Haid oder Heide war früher unbewirtschaftetes Land und offene Flächen und Gau sei die schöne, bewirtschaftete Gegend. Wer nach Haidgau ziehe, das eigene Grundschule und Kindergarten und zahlreiche Vereine hat, finde schnell Anschluss: Über die Vereine werde jeder schnell aus seiner Abgeschiedenheit geholt und könne hier leicht Kontakte knüpfen.

Ernestina Frick: „Ohne die Vereine ginge es nicht“

Anschließend „sang“ Ernestina Frick (Bild) das Hohelied auf ihre Vereine, ohne die eine solche Veranstaltung wie der Rad- und Wandertag nicht zu stemmen wäre. Sie wies noch auf das vielseitige Programm hin, das in und vor der Halle für die Gäste vorbereitet war, ehe sie das Wort an Klaus Schütt, den ehrenamtlichen Bürgermeisterstellvertreter, weitergab.

ANZEIGE

Schütt: „Haidgau zeigt sich im allerbesten Licht“

Klaus Schütt (Bild) wies in seinem Grußwort daraufhin, dass der Rad- und Wandertag nach Arnach, Eintürnen, Unterschwarzach und Dietmanns nun das fünft Mal organisiert wurde. Dies sei für Haidgau ein besonderer Tag, bei der Vorbereitung darauf sei die ganze Ortschaft beteiligt gewesen und diese präsentiere sich jetzt im allerbesten Licht. Er stellte fest, dass die Ortschaft mit neuem Baugebiet, Mehrgenerationenplatz und beim Glasfaserausbau sehr gut aufgestellt sei.

Schütt oblag es, allen, die an der Organisation und Durchführung des Tages Beteiligten den Dank der Stadt auszusprechen, ganz besonders natürlich der Ortsvorsteherin und ihrem Ortschaftsrat. Aber auch den vielen helfenden Händen in den Vereinen, die zum Gelingen dieses Tags beitrugen.

Nach dem schon erwähnten vielfältigen Mittagstisch durch die Narrenzunft konnte sich auch der anschließende Nachmittagskaffee mit den bekannt guten Kuchen der Landfrauen sehen und schmecken lassen.

Der Schreckmoment der Ortsvorsteherin

Einen kleinen Schreckmoment hatte die Ortsvorsteherin zu verkraften, als es hieß, dass der vorgesehene Beitrag des Kindergartens wegen der Erkrankung der Erzieherin ausfallen solle. Da ergriffen – wie in Haidgau üblich – die Eltern die Initiative und trugen gemeinsam mit den Kindergartenkinder das vorgesehene Lied vor, weswegen natürlich der Applaus besonders üppig ausfiel. Auf die kleinen Sänger wartete denn auch eine süße Überraschung.

Das Uhrenlied der Grundschüler

Einen Eisgutschein als Belohnung erhielten die Grundschüler der Klassen eins und zwei, die gemeinsam mit der Musik AG ein sehr schönes Programm auf die Bühne brachten.

Besonders das Uhrenlied mit seiner ausgefeilten Instrumentierung weckte starke Assoziationen zur Atmosphäre einer Uhrmacherwerkstatt, wenn sämtliche Uhren zur halben oder zur vollen Stunde schlagen.
Text und Fotos: Uli Gresser

Viele Bilder in der Galerie

Unter „Lesen Sie hierzu auch“ finden Sie nachstehend den Bericht zum Auftakt-Gottesdienst. Ein dritter Bericht folgt.

ANZEIGE
Neueste Beiträge
Ein Partnerunternehmen der Bildschirmzeitung
ANZEIGE
Diese Anzeige kann aufgrund Ihrer Netzwerkeinstellungen nicht angezeigt werden.