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Im Rahmen des Sommerfestes der katholischen Kirchengemeinde

St. Verena Kinderchor präsentierte das Musical Jona

Foto: Ulrich Gresser
Jona übermittelt der Stadt Ninive Gottes Wille, dem sich die Bewohner der Stadt beugen.
veröffentlicht am: 01.07.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Bad Wurzach – Bernadette Vogt hatte für des Sommerfest der St. Verena Kirchengemeinde als besonderes Highlight mit den Kindern des Kinderchores das Musical „Jona“ einstudiert.

Nach dem Mittagessen zog es sehr viele Festbesucher wieder zurück in die Kirche, was aufgrund der hohen Außentemperaturen ganz angenehm war. Denn der Kinderchor erwartete ein großes Publikum für seinen großen Auftritt.

Gemeinsam mit dem Regie-erfahrenen Matthias Tapper – er ist der Spielleiter des alljährlich aufgeführten Theaters des Musikvereines Arnach – und den Kindern hatte sie das Singspiel Jona einstudiert. Stadtpfarrer Stefan Maier freute sich in seiner Begrüßung über den sehr guten Besuch, aber auch über das Engagement der Kinder bei dem Singspiel.

Es wurde mit dem Lied „Geh, geh nach Ninive“ eröffnet. Jona, heute würde man ihn einen Bonvivant nennen, wollte den schönen Tag genießen, als ihn Gott – aus dem Off gesprochen von Matthias Tapper – beauftragte, den Sündenpfuhl Ninive trocken zu legen. Er sollte die Menschen dort warnen, die viel Schlechtes taten.

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Sprecherin Verena Mayer

Als Sprecherin fungierte Verena Mayer, die den Zuhörern erklärte, wie Gottes Geduldsfaden sich dem Ende zuneigte. Doch Jona hatte jedoch dazu keine Lust und wollte sich drücken. Mit einem Schiff weit weg fahren wollte er, doch Gottes Macht holte ihn auf dem Meer ein, versetzte die Seefahrer durch einen Sturm in Angst und Schrecken. Als Jona erkannte, dass er die Ursache für den Sturm war, ließ er sich von den Seeleuten ins Meer werfen, so dass dieses sich sofort beruhigte. Die Seeleute erkannten die Macht von Jonas Gott an und beteten sogar zu ihm. Jona selbst aber drohte im Meer den Tod zu finden, ehe er im Bauch eines Wales landete, wo er drei Tage und drei Nächte in seinem Verließ verbrachte, ehe Gott und der Wal ein Einsehen mit ihm hatten. Nachdem er die Zeit nämlich genutzt und zu Gott gebetet hatte spuckte der Wal ihn wieder ans Ufer des Meeres.

Wieder sprach Gott zu ihm und dieses Mal tat er wie ihm geheißen und er ging nach Ninive. „Er sagte den Menschen dort, dass die Stadt in 40 Tagen untergehen würde. Diese erkannten sofort, was sie falsch gemacht hatten und beteten zu Gott. Dieser verzieh ihnen und nahm sich vor, sie nicht zu bestrafen, was wiederum Jona erzürnte. Gott sagte: „Bist du so wütend, weil ich so gütig bin?“ Als Jona sich danach in die Wüste zurückzog und Gott ihm eine Rizinusstaude als Schattenspender wachsen ließ, wähnte sich Jona im Recht. Doch Gott zeigte ihm seine Macht, ließ die Wurzeln der Staude von einem Wurm zerstören, so dass sie über Nacht wieder einging. Und erklärte Jona, warum er so handelte: weil er die Menschen, auch die in Ninive, liebte und diese eingesehen hatten, dass sie sich gegen Gott gewandt hatten.

Anschaulich spielten und sangen die Kinder die Lieder, wie die Aufforderung Gottes: „Geh, geh nach Ninive“, „Wellen“, „Dunkel der Tag“ „In meiner Not“ bis zum finalen „Dass Du hüpfen kannst und springst“ so dass es den Eltern, Großeltern, aber auch den Pfarrern beider Konfessionen ganz warm um Herz wurde.

Dass etwas „im Busch“ ist, war bereits beim Mittagessen im Rahmen des Kirchenfestes im Pius-Scheel-Haus deutlich geworden: Viele beim Musical mitsingende und -spielende Kinder hatten ihre Musicalrequisiten dabei und schlüpften aufgeregt in ihre Auftrittskostüme.
Bericht und Bilder: Uli Gresser

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