Wunderbarer Klangrausch in der Marienkapelle Isny und in der Kapelle St. Elogius Sommersbach

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Isny – Rose Wei erfüllte die historischen Kapellenräume mit wundervollen Klangkaskaden. Beweglich und ästhetisch erklangen die vier unterschiedlichen Tanzsätze von Johann Sebastian Bachs Partita d Moll : Allemande, Courante, Sarabande, Gigue. Und dann folgte Bachs geniale und berühmte Chaconne, in der die Taiwanesische Geigerin, die an der Musikhochschule München studiert, den vier Saiten ihrer Violine ungeahnte Klangkaskaden entlockt.
Das schlichte Thema der Chaconne entwickelt sich durch Höhen und Tiefen, in luftiger Leichtigkeit, virtuosem Voranstürmen und zupackenden Akkordwechsen – in einen sich fortwährend steigernden Rausch von Tonkaskaden.
Hans-Christian Hausers Idee der Pralinékonzerte ist es ja, die verschiedenen Kapellenräume zum Klingen zu bringen. Und gerade mit einem einzigen, edlen Streichinstrument zeigt sich das Potential, das in diesen hochklassigen Räumen steckt. Die prächtig ausgestaltete Marienkapelle im Schloss hat mächtige akustische Kraft, dabei in angenehmer Weichheit bleibend. Und in der hübschen Kapelle St. Elogius in Sommersbach strahlt der Hochaltar in blendendem Gold, auf warmem Rot gegründet, so dass es ist, als kämen die strahlenden Klänge der Violine direkt aus ihm heraus.



























