Isny – Maggie Cheung mit ihrem Fagott und Thea Fritsche mit der Violine erfrischten und beschwingten die zahlreich erschienenen Bewohner und Gäste in Haus St. Leonhard und in Haus St. Elisabeth mit einem frühlingshaften Programm.
Beide haben an der Musikhochschule Trossingen studiert und wirken im Orchester des Isny Opernfestivals mit. Maggie Cheung stammt aus Hongkong, Thea Fritsche aus Schweden. Mit Fantasie arrangierten die beiden charmanten Musikerinnen aus Werken berühmter Komponisten kleine Duett-Schmuckstücke.
Sie gefielen mit Barockem von Bach und Pachelbel, erfreuten mit einem Beethoven-Duett, erweckten die altbekannten Kinderszenen von Robert Schumann zu neuem Leben, ließen Antonin Dvořáks Humoresque tanzen, entführten in Glières romantische Welt und ließen es den Zuhörern in den Beinen jucken mit Piazollas Libertango. Dazu führten sie lebendig in jedes ihrer Stücke ein. Meinrad Hieble begrüßte in Art eines Conferenciers – und Hans-Christian Hauser lud zu Bach-Kantate, Festivalkonzert und Operette „Himmelblaue Träume“ des Isny Opernfestivals ein.
Im Anschluss an diese beiden Auftritte spielten die Beiden ein dem sakralen Raum angepasstes Programm in der Rochuskapelle Schweinebach. Eine Augenweide ist das kunstvolle Schmuckgitter dort – in der Öffnung des Gitters die beiden Musikerinnen tanzend-bewegt mit ihrer Musik. Sie erhielten großen Applaus beim Publikum, das die Kapelle gänzlich füllte. Eugen Ziegler, der Vorsitzende des Kapellenvereins, hatte herzlich begrüßt.