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Isny – Am 2. Mai fand eine groß angelegte Einsatzübung im Felderhaldetunnel statt. Feuerwehrkommandant Dominik Lubrich berichtet:

Das Szenario: Unfall im Tunnel. Es brennt
Angenommen wurde ein Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen sowie einem Brandereignis im Tunnel. In der Tunnelröhre befanden sich mehrere Pkw sowie ein Reisebus. Zusätzlich forderte ein weiterer Unfall vor dem Tunnel die Einsatzkräfte. Dort wurde eine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.

Der Einsatz
Die Feuerwehr Isny war mit allen Abteilungen im Übungseinsatz. Unter Atemschutz gingen Trupps zur Menschenrettung in den Tunnel und den Fluchtstollen vor, während parallel die „Brandbekämpfung“ eingeleitet wurde. Von der anderen Seite machten sich mehrere Trupps der benachbarten bayrischen Feuerwehren auf den Weg in den Tunnel, um auch hier nach Verletzten zu suchen.
Diese Unterstützung der bayerischen Kameraden aus Grünenbach, Maierhöfen und Röthenbach
(Allgäu) ist sehr wertvoll. Der Felderhaldetunnel verbindet Baden-Württemberg und Bayern – umso
wichtiger ist eine reibungslose Zusammenarbeit über die Landesgrenzen hinweg.
DRK, Bergwacht und Polizei waren vor Ort
Ein besonderer Fokus lag auf der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen: Der DRK Ortsverein Isny und die Bergwacht Isny übernahmen die Versorgungen der Verletzten. Der DRK Ortsverein Wangen nahm mit seinem Einsatzleitwagen an der Übung teil. Die Polizei verschaffte sich ebenfalls ein Einblick in die Übung. Eine Besonderheit gab noch. Die Auszubildenden vom DRK-Rettungsdienst besetzten zwei Rettungswagen und übten mit.
Nebel im Tunnel
Die Firma Igeba aus Kleinweiler-Hofen sorgte mit ihren Gerätschaften für ordentlich Nebel im Tunnel, damit die Übung auch realitätsnah dargestellt werden konnte.
Magenreuter und Surbeck nahmen die Übung in Augenschein
Vor Ort machten sich auch Bürgermeister Rainer Magenreuter sowie Kreisbrandmeister Oliver Surbeck ein Bild von der Übung und zeigten sich beeindruckt vom Engagement aller Beteiligten. Auch der stellvertretende DRK Kreisbereitschaftsleiter Matthias Zähringer war vor Ort. Vertreter vom Landratsamt und der Straßenmeisterei nahmen ebenfalls an der Übung teil.
„Starke Teamarbeit“
Nach der Übung fand eine gemeinsame Nachbesprechung statt. Übungsleiter und Kommandant Dominik Lubrich zeigte sich nach der Übung sehr zufrieden, sein Fazit: „Das war eine starke Teamarbeit und wir konnten wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall gewinnen.“
Dank
Ein großes Dankeschön an alle Einsatzkräfte, Organisationen, an die Mimen der Feuerwehr Argenbühl und die Organisatoren sowie die Firma Schüle-Reisen (Bus) und Igeba (Nebelmaschinen).
































