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Pfarrer Meschenmoser zelebrierte – Musikverein Arnach musizierte

Elf Kinder feierten in Arnach ihre Erstkommunion

Foto: Uli Gresser
Die elf Arnacher Kommunionkinder des Jahres 2026 (mit Ministranten und Pfarrer Patrick Meschenmoser).
veröffentlicht am: 12.04.2026
Autor: Uli Gresser
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Arnach – In einem feierlichen Gottesdienst mit Pfarrer Patrick Meschenmoser – musikalisch von der Musikkapelle Arnach mitgestaltet – durften in der Pfarrgemeinde Arnach elf Kinder am Weißen Sonntag (12. April 2026) erstmals die Heilige Kommunion empfangen.

Erstmals am Tisch des Herrn.

Seit November, als sich die 88 Kommunionkinder der Seelsorgeeinheit Bad Wurzach erstmals getroffen hatten, hatten sich die elf Arnacher Kommunionkinder gemeinsam mit Pastoralreferentin Judith Kuhn und den Müttern Andrea Braun, Heidi Burkhart, Sabine Heinrich und Silke Steinhauser auf diesen großen Augenblick vorbereitet.

Bei der Einstimmung mit Andrea Braun im Gemeindesaal von St. Ulrich segnete Pfarrer Patrick Meschenmoser die Kerzen sowie das Geschenk der Kirchengemeinde, das Umhänge-Kreuz aus Bronze. Im Saal betrieben der Kirchengemeinderat und die Ministrantengruppe noch ein wenig Werbung, um sich aus den Reihen der Erstkommunionkinder Nachwuchsministranten zu sichern.

Das Motto der diesjährigen Kommunionfeiern lautet: Ihr seid meine Freunde. Diese Worte stammen aus dem Johannes-Evangelium. Jesus sagte sie beim letzten Abendmahl. Sie drücken mehr aus als reine Zuneigung, sie sind zugleich Verheißung und Einladung, die Gemeinschaft mit Christus anzunehmen und immer wieder seine Nähe aufs Neue zu suchen.

Nach der Begrüßung der Festgemeinde durch einige Kommunionkinder und dem Kyrie kam ein erster feierlicher Höhepunkt: Die Kinder wurden namentlich vom Pfarrer aufgerufen, ihre Kerzen an der Osterkerze zu entzünden.

Im Anschluss daran erneuerten die Kinder ihr Taufversprechen und sangen danach gestenreich das Mottolied „Ihr seid meine Freunde“.

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In seiner Predigt, bei der Pfarrer Meschenmoser die Kinder mit einbezog, indem sie sie ihm die Frage beantworteten, was zu einer richtigen Freundschaft gehörten, ging er auf das Evangeliumswort und Motto der Erstkommunion ein, das Jesus bei seinem letzten Abendmahl mit seinen Jüngern sprach. Die Kinder nannten ihm Zuneigung, Zusammenhalt, Liebe, aber auch Vertrauen, das soweit gehe, dass man wahren Freunden auch Geheimnisse anvertrauen kann. Pfarrer Meschenmoser zitierte auch das Lied, das die Comedian Harmonists in den Dreißigerjahren zum Gassenhauer machten: „Ein Freund, ein guter Freund ist das beste, was es gibt auf der Welt.“ 

Das was Jesus beim letzten Abendmahl zu seinen Jüngern sagte, gelte auch heute und besonders an einem Tag wie diesem. Freundschaft sei aber nicht nur wichtig, „wenn es schön ist, sondern ganz besonders dann, wenn es – wie für Jesus beim letzten Abendmahl – schwierig wird. „Und auch wir sollten uns fragen, was können wir zur Freundschaft mit Jesus beitragen.“ Immer wieder dürfen die Kommunuinkinder Jesus in ihrem Leben nahekommen, ganz besonders aber an diesem Tag, an dem sie ihn das erste Mal in Form der Hostie empfangen dürfen.

Nachdem sich die ganze Gemeinde mit dem Glaubensbekenntnis zu Jesus bekannt hatte, durften die Kinder mit den Fürbitten ihre Nähe zu Jesus ausdrücken und sich zur Gabenbereitung um den Altar versammeln. Dort empfingen sie aus den Händen von Pfarrer Meschenmoser danach erstmals den Leib Christi in Form der Hostie, was sie damit zu vollwertigen Mitgliedern der Kirchengemeinde machte.

Nach dem Gottesdienst wurden die elf Erstkommunionkinder unter den Klängen des Musikvereins Arnach von der Kirche zum Platz vor dem Gemeindehaus geleitet. Unter der Leitung von Vize-Dirigent Gerhard Längst (Bild) gab es noch ein Platzkonzert.

Text und Fotos: Uli Gresser

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